Diese Woche … bei den Füchsen Berlin, KW 24

Von Heiko Eisser

Beim letzten Heimspiel einer Saison herrscht immer ein wenig Wehmut:es wird auf spannende Spiele, knappe Siege zurück geblickt und ist ein wenig froh, dass etwas Ruhe einkehren kann. Ebenso werden Spieler verabschiedet, sei es in den Ruhestand oder dass sie aus sportlichen Gründen den Verein wechseln. Und natürlich sollte man sich als Heimmannschaft mit einem Sieg von den eigenen Fans verabschieden. Sollte.

Der letzte Auftritt der Saison

Tief durchatmen mussten Spieler, Funktionäre sowie die Fans im Fuchsbau am vergangenen Sonntag gegen 16:20 Uhr. Nach einer enttäuschenden Leistung gegen die HSG Wetzlar war letztendlich das Saisonziel mit der Teilnahme am EHF-Cup gesichert. Doch alles andere als zufrieden können die Jungs von Trainer Velimir Petkovic mit ihrer abschließenden Leistung sein.

Die Füchse trafen mit Wetzlar auf eine Mannschaft, die im Tabellenmittelfeld der Liga landete. Eine überaus stabile Saison für die Mittelhessen, die unter Trainer Kai Wandschneider im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieb. Das die Saison seitens Wetzlar schon Ausklang, wurde durch die Mannschaftsfahrt nach Mallorca deutlich, die das Team zwischen dem vorletzten und letzten Spieltag durchführte. Eine Regeneration die in Handballkreisen nicht unüblich ist.

Diese eineinhalb Wochen spielfreie Zeit nutzte Füchse Coach Petkovic hingegen intensivst um sein Team auf den Gegner vorzubereiten. Mit den direkten Tabellennachbarn MT Melsungen und der Bergische HC konkurrierten die Füchse gegen zwei Teams, die eine gute Saison krönen wollten. Um sicher im EHF-Cup zu starten, benötigten die Füchse einen Sieg gegen Wetzlar.

Von Beginn an führten beide Mannschaften eine harte Partie. Kein Ball sollte verloren gehen, kein Tor sollte ohne enormen Aufwand erzielt werden. Auf Berliner Seite war wieder Kapitän Hans Lindberg gefordert, der mit seinen Siebenmetern die Füchse im Spiel hielt. Wetzlar steckte zunächst nicht auf, und konnte den Hausherren die Stirn bieten.

Mit Hilfe zweier Zweiminuten-Strafen schafften es die Füchse in der zwölften Minute das 5:3 zu erzielen und einen kleinen Puffer zu den Gästen heraus zu spielen. Doch fehlte im Abschluss mitunter bei der Mannschaft von Coach Petkovic die Konzentration diesen Vorsprung noch zu erhöhen. Mit dem Halbzeitpfiff und einem Siebenmeter durch Holst, blieb Wetzlar mit 11:14 in Reichweite.

Der zweite Spielabschnitt hielt dann sein Versprechen aus der ersten Hälfte, dass es sich um ein hart umkämpftes Match handelt. Im Laufe der Zeit agierten die Gäste jedoch konzentrierter und machen in der 43. Minute den Ausgleich zum 17:17.

In der Folge reagierten die Füchse eher als sie die spielbestimmende Mannschaft zu sein und hatte in der Abwehr viele unkonzentrierte Momente, die die Gäste zu einfachen Torerfolgen kommen lies. Ohne Abwehr Spieler Mandalinic fehlte eine zusätzliche Option vor Torhüter Silvio Heinevetter. Zumindest dieser agierte an diesem Tag durchweg auf hohem Niveau und war mit elf Paraden mehr als im Soll seiner Schaffenskraft.

Doch waren seine Mannschaftskameraden in dieser Phase der Partie nicht in der Lage noch zuzulegen und den Sieg unbedingt zu wollen. Als die Gäste während einer zwei Minuten Strafe der Füchse die 27:25 Führung erzielten, glaubten selbst berufliche Optimisten nicht mehr an einen Triumph der Füchse in den noch anstehenden 50 Sekunden. Nun kam es auf die Begegnungen der direkten Kontrahenten um die internationalen Plätze an.

Fernduell um den EHF-Cup

Als Tabellensechster vor dem letzten Spieltag hatte die MT Melsungen mit dem TBV Lemgo Lippe wohl den einfacheren Gegner. Zwar fand diese letzte Partie der Saison wieder als Gastspiel in Kassel statt, doch wollten die Spieler der MT den Sieg und die Reise nach Europa klar machen.

Die Mannschaft um Nationalspieler Tobias Reichmann startete in die Partie als klarer Favorit und konnte dieser Stellung im Laufe der ersten Hälfte gerecht werden. Nach der Verabschiedung der Müller Zwillinge kam nur kurz entsprechender Schmerz auf, der durch einen überragenden Michael Allendorf schnell gestillt wurde. Unter seiner Führung gingen die Nordhessen konzentriert ans Werk und hielt das Team von Lemgo Coach Florian Kehrmann immer auf Abstand. Am Ende stand mit dem 31:27-Sieg der nächste Meilenstein der MT Melsungen fest: die Teilnahme am EHF-Cup.

Die Teilnahme an diesem Wettbewerb wäre für den Aufsteiger Bergischer HC eine sehr große Überraschung. Das Team um Kapitän Kristian Nippes empfing in der abschließenden Partie die SG Flensburg-Handewitt. Für diesen Abschluss der Saison wurde das Heimspiel in die Kölner ISS-Dom verlegt und so fanden 10 043 Zuschauer platz. Dies war nötig, da von den Gästen rund 2500 Fans ihrem Team bei der wohl anstehenden Meisterkrönung bei stehen wollten und ins Rheinland reisten.

Schnell konnte man als neutraler Zuschauer sehen, dass es die Hausherren dem Gast nicht zu leicht machen wollten, sondern die eigene Chance auf den Start im internationalen Geschäft bewahren. Die Gäste mussten alles aufbieten, damit sie die Meisterschaft nicht am letzten Spieltag an den THW Kiel abgaben. Doch am Ende Stand ein 27:24-Erfolg der Flensburger, die damit ihre zweite Meisterschaft in Folge feierten und den Berliner Füchsen so den Start im EHF-Cup ermöglichten.

Die Erleichterung der Füchse und ihrer Anhänger konnte man an diesem späten Sonntagnachmittag im der Max-Schmeling-Halle greifen. Nach einer durchwachsenen und von zahlreichen Verletzungen begleiteten Saison, war das Minimalziel EHF-Cup Teilnahme gesichert.

Blick zurück nach vorn

Vor der Begegnung wurde seitens der Berliner Verantwortlichen vermeldet, dass der mit Jacob Holm geschlossene Vertrag vorzeitig bis 2014 verlängert wurde. Die Verantwortlichen der Füchse sehen noch einiges an Entwicklungsmöglichkeiten beim 23 Jahre alten Dänen.

Mit Nachwuchsspieler Torben Matzken wurde ein weiterer Spieler aus dem Nachwuchs mit einem Profivertrag ausgestattet. Die Kaderschmiede der Hauptstädter entwickelte in den letzten Jahren sehr viele junge Akteure, die mittlerweile in Berlin oder anderen Bundesligastandorten auf Punktejagd gehen. Nicht wurden die Nationalspieler Fabian Wiede und Paul Drux im Füchse Nachwuchs ausgebildet und zu Topniveau geformt.

Mit den bereits verkündeten Verpflichtungen für die neue Saison scheint die Arbeit von Manager Bob Hanning vorerst in der Sommerpause zu sein. Mit dem langzeitverletzten Nationalspieler Simon Ernst soll mit dem Start der Vorbereitung auf die neue Saison am 10.7. in die Mannschaft zurück kehren. Ebenfalls dürfte der an der Schulter operierte Fabian Wiede den Trainingsbetrieb mit seinem Mannschaftskameraden aufnehmen.

Bis dahin ist allerdings Sommerpause, die die Füchse nach der durchwachsenen Saison dringend benötigen.

Steffi Graf – Eine Klasse für sich

Mitarbeiterin des Tages, 14. Juni 2019: Stefanie Graf

Now, Steffi Graf, die schon seit längerer Zeit Stefanie genannt werden möchte, Stefanie Graf also ist die größte deutsche Sportlerin aller Zeiten. Und das Rennen ist nicht einmal knapp. Da muss jetzt bitte keiner mit Birgit Fischer oder sonst jemanden um die Ecke kommen. Deutschland. Graf. Nummer eins.

Was die Jubilarin (heute feiert Frau Graf ihren 50. Geburtstag) so umtreibt, das kann man am besten hier nachlesen, in den warmen Worten des großen Kollegen Jörg Allmeroth.

Die Frage allerdings, ob Stefanie Graf die größte Tennisspielerin aller Zeiten ist, muss global abwegig beschieden werden (was der ehemaligen Steffi natürlich komplett wurst sein wird). 22 Grand-Slam-Titel im Einzel, der Golden Slam 1988 mit dem olympischen Sieg in Seoul, das ist natürlich unglaublich. Und, ja: Käme Steffi Graf in der 1988er-Form (und, ganz wichtig: mit ihrem 1988er-Dunlop-Schläger) dieser Tage für zwei Wochen zurück auf die WTA-Tour – das Halbfinale in Paris oder Wimbledon wäre ihr jederzeit zuzutrauen. Mit dem aktuellen Material sogar der Sieg. Niemand bewegt sich dieser Tage so wie Graf damals, am nächsten kommt ihr noch Simona Halep.

Die größte Spielerin aller Zeiten ist indes Serena Williams, die herrliche Drama Queen. Einfach wegen der, über die Karriere betrachtet, größeren Konkurrenz. Und der vielen, manchmal auch etwas komischen Dinge, die Serena neben dem Court veranstaltet hat. Und auch, weil die allergrößte Rivalin von Steffi Graf, Monica Seles, von einem Verbrecher aus dem Wettbewerb genommen wurde. Sportlich wird sich natürlich nie sagen lassen, ob eine Serena an ihrem besten Tag besser als eine Steffi an ihrem besten Tag war.

Aber noch einmal: Das wird Frau Graf komplett egal sein. Weil sie extrem happy damit zu sein scheint, dass sie zuhause in Las Vegas ihre Ruhe hat. Herrlich. Alles Gute.

TV und Stream, 14.06.2019: Dreddy, Struffi, MotoGP

Sky – Ab 1100 geht es in Stuttgart mit dem MercedesCup weiter. Moritz Lang ist vor Ort, Markus Götz und Stefan Hempel kommentieren. Zu sehen wird im zweiten Spiel Jan-Lennard Struff gegen Lucas Pouille, und, nicht vor 1500, Dustin Brown gegen Félix Auger-Aliassime sein.

DAZN – MotoGP-Training beim Großen Preis von Katalonien. Eddie Mielke ist um 0855 und 1300 am Start. Wer um 2100 Lust auf die Damen WM hat, Flo Hauser kommentiert England gegen Argentinien.

Paavo Nurmi – Im Sprachschatz enthalten

Wenig ist bekannt über den finnischen Wunderläufer, der sich noch vor dem Zweiten Weltkrieg bei Olympischen Spielen selbst ein Denkmal gesetzt hat. Ganz generell weiß man eigentlich wenig über den Finnen als solchen – ist es die Sprachbarriere? Nurmi, der heute 122 Jahre alt geworden wäre (was ihm ohne weiteres zuzutrauen war – auch wenn er 73-jährig verstorben ist)  jedenfalls konnte schnell laufen und das sehr dauerhaft. In einer Stunde fast 20 Kilometer weit.

Was Paavo Nurmi aber nicht wusste – dass er dereinst in den Sprachschatz der deutschen Zunge aufgenommen werden würde. Noch Generationen nach seinen größten Erfolgen werden Aufforderungen, die eine oder andere Sache etwas weiter entfernt abzuholen, mit einem so eindeutigen wie richtigen “Ich bin ja nicht Dein Nurmi” quittiert.

TV und Stream, 13.06.2019: Zverev, Brown, Brasilien

Sky – Ab 1100 gibt es die Achtelfinalspiele beim MercedesCup in Stuttgart, mit Moritz Lang vor Ort und Markus Götz und Sascha Roos als Kommentatoren. Alexander Zverev trifft nicht vor 1500 auf Dustin Brown.

DAZN – Wer sich ander Damen-Fußball-WM erfreuen kann, der könnte sich ab 1800 Brasilien gegen Australien widmen. Flo Hauser mit dem Kommentar.

Diese Woche … in der Handball-Bundesliga, KW 24

Von Sascha Staat

Jubel, Trubel, Traurigkeit

Womit anfangen nach einer mal wieder historischen Woche im Handball? Dass heute Abend die deutsche Nationalmannschaft in Israel ein Spiel in der EM-Qualifikation bestreitet und diese dann am Wochenende in Nürnberg abschließt, ist momentan ganz sicher eine Randnotiz. Denn die wichtigen Schlagzeilen schreibt momentan die DKB Handball-Bundesliga. So hat sich die SG Flensburg-Handewitt zum zweiten Mal in Serie und zum dritten Mal überhaupt den Titel sichern können. Am letzten Spieltag machten gut 2.500 Fans, die aus dem Norden mitgereist waren, die Partie beim Bergischen HC im mit über 10.000 Besuchern dem Anlass entsprechend gefüllten ISS Dome in Düsseldorf fast zu einem Heimspiel.

Nur vier Minuspunkte bei zwei Niederlagen (in Magdeburg und Kiel wurde mit einem bzw. zwei Toren Differenz verloren) sprechen eine klare Sprache, der Titel ist mehr als verdient. Dabei ragte in seinem letzten Jahr als Aktiver Abwehrchef und Kapitän Tobias Karlsson ebenso heraus wie der Däne Rasmus Lauge. Er wurde zum MVP der Liga gewählt, als Nachfolger des fünffachen  Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen. Trainer Maik Machulla ist übrigens erst der zweite Trainer, der in seinen ersten beiden Jahre in der Bundesliga jeweils den Titel holt. Das schaffte vor ihm nur Klaus Zöll 1978 und 1979 mit dem TV Großwallstadt. Dem Meister(coach) gelang also Historisches.

Dramatisch war es bei den Flensburgern zum Ende hin selten, ganz im Gegenteil zum Abstiegskampf, wo gleich drei Teams noch die Chance hatten in der Liga zu bleiben. Zwei davon, die SG BBM Bietigheim und der ruhmreiche VfL Gummersbach, trafen sogar im direkten Duell aufeinander. “The winner takes it all” lautete das Motto, ein Remis würde allerding die Eulen aus Ludwigshafen, die auch zwei Jahre nach der Namensänderung oft noch als TSG Friesenheim bezeichnet werden, wieder mit in die Verlosung bringen.

Der Leser kann es sich an dieser Stelle denken, Bietigheim und Gummersbach trennten sich Unentschieden, es kam also auf die Eulen an. Die lagen in ihrem drittletzten Spiel zuhause gegen den Bergischen HC schon mit acht Treffern zurück, gewannen die Partie aber ebenso wie das Spiel bei den hochfavorisierten Rhein-Neckar Löwen und in allerletzter Sekunde auch noch die Begegnung gegen GWD Minden, weil der letzte Wurf der Gäste das Ziel verfehlte. Das nennt man ein Comeback. Gummersbach, der Handball-HSV, trauert nach 53 Erstligazugehörigkeit inklusive Vereinsikone Heiner Brand tief.

Ein Blick zurück auf das Wochenende zuvor sollte nicht fehlen. Warum? Weil Handball in Mazedonien eine andere Nummer ist als überall woanders. Vardar gewann trotz großer finanzieller Sorgen mit einer Rumpftruppe sowie dem Deutschen Christian Dissinger die Champions League. Das halbe Land feierte die Helden von Köln bei ihrer Rückkehr nach Skopje. Sowas sieht man hierzulande leider nur im Fußball. In Mazedonien sind die Spieler jedenfalls Legenden. Und unsterblich.

Gepostet von RK Vardar am Montag, 3. Juni 2019

 

Wie immer, es war gut was los im Handball. Business as usual.

Egon Schiele – Die pure Kraft

Mitarbeiter des Tages, 12. Juni 2019: Egon Schiele

Schiele? Wirklich? Wirklich. Hatte mit Sport nach allem, was wir wissen, exakt nichts zu tun. Hat aber mit einer Kraft gemalt, die einen auch mehr als ein Jahrhundert nach seinem Tod noch staunen lässt. Und mit einer Eindeutigkeit, die 2019 einen schweren Stand hätte. Wer nach Wien fährt – und das ist in jedem Fall dringend anzuraten, egal zu welcher Jahreszeit – der muss ins Leopold Museum pilgern. Dieses ist eingebettet ins Museumsquartier direkt am Fuße der Mariahilfer Straße. Die permanente Schiele-Ausstellung ist der einzige Pflichtprogrammpunkt. Heute vor 129 Jahren wurde er geboren, nicht einmal 30 Jahre alt ist Schiele geworden, im gleichen Jahr der Spanischen Grippe erlegen wie wenige Monate zuvor seine Frau. 

Aber, liebe Kinder, die Kraft seiner Bilder, die haut einen immer noch um. 

TV und Stream, 12.06.2019: MercedesCup, Hockey, Stanley Cup

Sky – Ab 1100 meldet sich Moritz Lang aus Stuttgart vom MercedesCup, kommentiert wird die Sause von Markus Götz und Sascha Roos.

DAZN – Hockey mit Christian Blunk ab 1830 (Damen) und 2100 (Herren): Deutschland gegen Belgien. Ab 1800 gibt es auch hier das Spiel der deutschen Damen bei der Fußball WM, es geht gegen Brasilien. Lukas Schönmüller kommentiert, Tabea Kemme gibt die Expertin. Und in der Nacht auf Donnerstag hat der große Franz Büchner ab 0200 die Freude, den Stanley Cup Champion zu küren – entweder die Boston Bruins oder die St. Louis Blues.

Tara Lipinski – ganz kurz America´s Darling

Mitarbeiterin des Tages, 10. Juni 2019: Tara Lipinski

Und so hat halt jede Nation ihre ganz besonderen Vorlieben bie Olympischen Winterspielen: der Österreicher als solcher stürzt sich auf den alpinen Skisport, der Deutsche ist beim Biathlon gut aufgehoben, der Südkoreaner beim Short Track. Und auch die US-Amerikaner begeben sich auf´s Eis. Zwei Events sind es, die regelmäßig die höchsten TV-Quoten erzielen: Das Finale des Eishockey-Turniers. Und die Kür der Damen im Eiskunstlauf.

Das ist Kati Witt Mitte der 1980er-Jahre natürlich gerade recht gekommen, so hat sie nicht nur Ruhm, sondern gleich auch noch 3,50.- Euro für das Sparbuch mitgenommen. Der Ruhm von Frau Witt ist nie ganz versandet – jener von Tara Lipinski, die heute ihren 37. Geburtstag feiert in den USA auch nicht. Tara hat sich 1998 in Nagano olympisches Gold geholt. Und ziemlich bald darauf den Weg jeder erfolgreichen Eiskunstläuferin eingeschlagen: Hinein ins Show-Business, weg von der Willkür der Kampfrichter.

Wir können und wollen ihr das nicht verdenken. Und erinnern gerne an ihre Siegerkür 1998.

TV und Stream, Montag 10.06.2019: Stuttgart, EM-Quali

DAZN – Ab 2045 kommentiert Guido Hüsgen mit Ralph Gunesch die Österreicher in der EM-Qualifikation in Nord-Mazedonien. Zur selben Zeit gibt es auch Schweden gegen Spanien mit Uwe Morawe und Polen gegen Israel mit Max Zobel. Auch die Hockey-Damen dürfen wieder ran, Adi von der Gröben kommentiert ab 2015 das Ländermatch gegen Spanien.

Sky – Nach den French Open ist mitten in Stuttgart. Philipp Kohlschreiber, Jan-Lennard Struff und Jo-Wilfried Tsonga sind ab 1100 im Einsatz.