Diese Woche … bei den Kölner Haien, KW 39

Das erste Roadtrip- Wochenende für die Kölner Haie

Das zweite Spielwochenende der noch frischen DEL Saison 2019/2020 führte die Kölner Haie am Freitag erst einmal nach Berlin. Von dort ging es dann zu dem Sonntagsspiel nach Nürnberg.

Im ersten Spiel des zweiten Spiele-Wochenendes gegen die Eisbären, mussten die Haie eine Niederlage hinnehmen. Dennoch nahmen sie wenigstens einen Punkt im Gepäck mit, denn das Spiel blieb bis zur 60 Minute unentschieden. Es schien bis dahin, als sei die reguläre Spielzeit der Mannschaft unter Mike Stewart viel zu kurz. Die Spieler verlängerten bisher drei von drei gespielten Spielen. Vielleicht mögen die Haie auch die Spannung und den nervenzerreißenden Moment? Dennoch konnten sie bisher nur Mannheim in der Overtime schlagen. Gegen Berlin verlor der KEC 3:2.

Spiele Köln gegen Berlin sind meist etwas emotionsgeladener. So begann es auch am Freitag. Köln startete ganz gut und erkämpfte sich einige Chancen. Ab der 12. Minute wurde es dann jedoch brenzlig, Taylor Aronson bekam die erste Strafe und Alexander Oblinger folgte sogleich. Oblinger bekam sogar eine 2 + 10 Minuten Strafe wegen Checks gegen den Kopf und Nacken. Doch keine der beiden Mannschaften war nach den ersten 20 Minuten erfolgreich. Es ging ohne Tore ins zweite Drittel. Frank Hördler war dann der erste Torschießer in der 25. Minute. Doch Köln glich vier Minuten später durch Frederik Tiffels aus. Der Mittelabschnitt endete mit 1:1. Und gleich vorweg: im letzten Drittel traf jede Mannschaft wieder jeweils einmal, Schützen waren der Kölner Colby Genoway und der Berliner Sean Backman. Die reguläre Spielzeit von 60 Minuten war vorbei und endete mit einem Gleichstand von 2:2. Also ging für die Kölner Haie wieder um den Sudden Death. Wer würde ihn dieses Mal sterben? Die Haie erlagen dem letzten Tor durch den Berliner Spieler Marcel Noebbels. Er besiegelte das Spiel mit einem Sieg für die Eisbären.

Vielleicht ging es dann mit etwas Frust und nur einem Punkt im Gepäck weiter nach Nürnberg, wo die Ice Tigers schon warteten und an der Bande kratzten. Es gab zwei Möglichkeiten: Köln hätte frustriert und niedergeschlagen spielen können oder gerade durch die kürzlich beigefügte Niederlage mit Kraft und umgewandelter Energie angreifen können. Welche Option wählten die Kölner?
Kleiner Spoiler: Köln war scheinbar zu niedergeschlagen.
Die Partie gegen Nürnberg blieb für den KEC eine Nullnummer. Am Ende stand es 4:0 für die Gastgeber aus Nürnberg. Joachim Ramoser, Brandon Buck, Patrick Reimer und Daniel Fischbuch waren die Nürnberger Torschützen.

Die Haie blieben insgesamt zu harmlos, zu blaß, zu schwach. In der Offensive zeigten sie Defizite, die Chefcoach Mike Stewart beheben muss. Noch sind Niederlagen zu verkraften, sind doch erst vier Spiele der noch jungen Saison gespielt. Doch zu viele Niederlagen sollten es nicht werden, schwächen sie doch auch sehr die mentale Verfassung und das Selbstbewusstsein der Spieler. Und festigt sich dies, wird es schwer aus dem Tief wieder rauszukommen. Dann wird viel mehr Kraft und Energie nötig sein.

Am kommenden Wochenende stehen dann wieder ein Heimspiel und ein Auswärtsspiel für die Mannschaft der Kölner Haie an. Zwei neue Chancen, die Bilanz positiv zu gestalten.

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