Diese Woche bei … den Kölner Haien, KW 52

Das letzte Spiel der Kölner Haie gegen die Adler Mannheim war Werbung für Eishockey

Von Sabrina Tesch

Kurz vorm Jahreswechsel mussten die 14 Vereine der Deutschen Eishockey Liga (DEL) noch ein abschließendes letztes Spiel bestreiten. Nach Köln reisten die Adler Mannheim zum Klassikerduell. Die ewigen Konkurrenten kämpfen seit jeher unerbittlich um jeden Punkt. Die Spiele der Haie gegen die Adler haben zumeist auch Derbycharakter und sind gefüllt mit purer Emotion. Sie sind meist mit hohen Erwartungen verknüpft. So auch am vergangenen Montag.

Beide Teams trafen in dieser Saison bereits zweimal aufeinander und beide Male gewannen die Haie in Verlängerung mit 2:1. Der KEC versuchte zuletzt noch einige Plätze in der Tabelle gut zu machen. Doch da diese sehr eng ist und auch erst einmal bleiben wird, kann sich im Mittelfeld noch einiges tun und verändern.

Ein Gerücht, das nun um die Jahreswende aufkam, ist, dass Jason Bast in der kommenden Saison nach Mannheim wechseln wird. Schon zu Beginn dieser Saison musste er sich zwischen Köln und Mannheim entscheiden, wobei seine Entscheidung für die Haie fiel. So soll er aber dann ab 2020 für die Adler auflaufen. Dieses Gerücht wird derzeit auch als wahrscheinlich bewertet, obwohl es noch abzuwarten gilt.

Insgesamt war es die hartumkämpfte und emotionale Partie, die im Vorfeld erwartet wurde. Es gab alles, was das Eishockeyherz hüpfen lässt, Tore, Tempo, Emotionen und auch kleine Auseinandersetzungen. Es blieb bis zum Ende eng, keine der beiden Mannschaften wollte nachgeben, so dass die Entscheidung schlussendlich im Penaltyschießen fallen musste. Es war erst das zweite Spiel dieser Saison, das im Penaltyschießen endete. So wird deutlich, dass beide Mannschaften ungebeugt gewinnen wollten. Mannheim eigentlich souveräner, doch vor dem Tor nicht effektiv genug, ließ die Kölner, besonders im zweiten Drittel, zum Torabschluss und Ergebnis kommen.

Alles in allem war Mannheim im ersten Drittel das spielführende Team, wenn auch ohne richtig gefährlich zu werden vorm Tor, überraschenderweise endete es 1:1. Denn die Haie kämpften und behielten in der Defensive die Übersicht. Im zweiten Drittel fielen zügig vier Tore, drei für Köln und eins für Mannheim. Die Führung von 4:2 hielt jedoch nicht, Mannheim kam in der 23. Minute noch einmal heran zum 4:3. Und im letzten Drittel kämpften beide, Mannheim machte Druck und konnte schließlich ausgleichen. Die Verlängerung brachte keine Entscheidung. Im Penaltyschießen war es dann Dejardins, der den entscheidenden Treffer machte und Wesslau besiegte. Die Partie endete eng mit 4:5 für Mannheim und erfüllte die Erwartungen, die an den Eishockeyklassiker gestellt wurden. Ein Punkt blieb in Köln und zwei gingen mit den Adlern mit heim.

Die Schiedsrichter ließen das Spiel fließen. Sie gaben kaum Strafen und pfiffen nur wenig. Ob das nun gut, zugunsten des Spielflusses, oder eher ungünstig für das gesamte Spiel zu bewerten war, bleibt dahingestellt. Und auch ob alle Situationen richtig bewertet wurden, bleibt dahingestellt.

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