Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 45

Von Markus Lehnen

Rot- Weiss auf dem Weg nach Tokio
Damen Olympiaqualifikation: Deutschland- Italien 2:0 und 7:0
Es hat also geklappt! Vor jeweils gut 4000 Zuschauern im Hockeypark von Mönchengladbach hat sich die Damen Nationalmannschaft zum 10. mal in Serie für die Olympischen Spiele qualifiziert. Spielt die Gesundheit mit, werden die Rot- Weiss Spielerinnen Rebecca Grote, Nike Lorenz, Cecile Pieper, Julia Sonntag und Pia Maertens im Juli 2020 nach Tokio reisen, und hoffentlich mit Edelmetall um den Hals nach Köln Müngersdorf zurückzukehren.
Ich konnte diesmal nicht vor Ort sein, habe aber beide Spiele per Stream verfolgt. War das Spiel am Samstag mit 2:0 noch knapper, so ließen die Danas am Sonntag von Anfang an absolut nichts anbrennen. Die Rot- Weiss Spielerinnen Lorenz und Pieper stellten noch vor der 3.Minute den Spielstand auf 2:0, und damit die Zeichen früh auf Olympiaqualifikation. War Samstag noch die Strafeckeneffizienz das große Problem, konnte man am Sonntag direkt eine Eckenvariante veredeln. In der Folge waren die italienischen Gegnerinnen überfordert und die deutschen Mädels konnten das Spiel nach Belieben dominieren. Cecile Pieper traf noch zum zwischenzeitlichen 5:0, Pia Maertens konnte mit dem 7:0 die starke Leistung der Danas abrunden.

Herren Olympiaqualifikation: Deutschland- Österreich 5:0 und 5:3
Auch die Herrennationalmannschaft mit den Kölnern Mats Grambusch, Victor Aly, Johannes Große, Timur Oruz und Christopher Rühr gab sich bei der Qualifikation keine Blöße und fährt zu den Olympischen Spielen 2020 nach Tokio. Die Herren zeigten vor allem im ersten Spiel am Samstag, dass sie zurecht die klaren Favoriten im Duell mit dem südöstlichen Nachbarn waren. Unter anderen Christopher Rühr (3:0) und Timur Oruz (5:0) trafen beim nie gefährdeten 5:0 Sieg. Am Sonntag wurde es etwas wilder, gerade die Strafecken der Österreicher funktionierten erheblich besser, so dass es zu einem unterhaltsamen Schlagabtausch kam. Beim letztendlichen 5:3 konnten die Rot- Weiss Spieler Mats Grambusch (1:0) und Christopher Rühr (5:3) treffen.
Am Rande der Spiele wurde bekannt, dass Interimsnationaltrainer Markus Weise durch den Hamburger Kais al Saadi abgelöst wird, der damit das Team zu Olympia führen wird. Der 42 Jährige arbeite vorher als Chefcoach des UHC Hamburg und lässt seinen Beruf ruhen, um sich der Aufgabe als Cheftrainer der Honamas zu widmen.

Dies und Das
Insgesamt also mindestens 10 Spieler und Spielerinnen von Rot- Weiss fahren zu den Olympischen Spielen nach Tokio! Ein stolzer Wert, der vielleicht sogar noch erhöht werden kann. Wer also Lust hat die Olympioniken zu sehen, der sollte am besten schon ab Dezember zur Hallensaison nach Köln- Müngersdorf kommen. Fern der Nationalspieler/innen lohnt es sich natürlich auch alle anderen Rot- Weiss Zocker und Zockerinnen anzuschauen.
Los geht’s am 1.12. um 12 Uhr mit den Damen gegen den Crefelder HTC in der äußerst gemütlichen Sporthalle im Plus Server Sportpark. In der Woche drauf, am 7. und 8.12. steht dann jeweils ein Doubleheader mit Damen und Herren hintereinander an.
Noch ist aber etwas Zeit bis zur Hallensaison und so ist der Blog diese Woche auch etwas kürzer. Erwähnen möchte ich noch, dass es über die stets verlässliche Torfrau von Rot- Weiss, Julia Sonntag, einen Beitrag auf sportschau.de gibt. Klickt mal rein, denn an diesem Beispiel kann man wieder einmal gut erkennen, was die Spielerinnen für ihre Passion Hockey auf sich nehmen.
https://www.sportschau.de/weitere/hockey/video-von-der-zahnarztpraxis-zu-olympia-hockey-torfrau-julia-sonntag-100.html

Wie es weitergeht
Content suchen. Möglicherweise nehme ich in den nächsten beiden Wochen eine kleine Auszeit, bevor es dann direkt zur Hallensaison geht. Also nicht wundern, wenn ich nächste und übernächste Woche nicht berichte, aber aktuell gibt es eben auch nicht so viel, über das man schreiben könnte. Die letzten Spiele auf dem Feld sind gespielt, die Halle wird noch vorbereitet. Ihr werdet aber definitiv demnächst wieder von mir hören!

In diesem Sinne
Wie immer sportliche Grüße aus dem nun doch viel zu herbstlichen Köln
Markus Lehnen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.