Der Tag, 19.06.: Pliskova, Coric, Bayern

Nachmittags

WTA-Tour – Im Geschwisterduell von Birmingham besiegte Krystina Pliskova ihre Schwester Karolina 6:2, 3:6, 7:6(7) und erzielte dabei 24 Asse. Jelena Ostapenko siegte gegen Johanna Konta 6:3, 6:4.

ATP-Tour – In Halle scheiterte Jan-Lennard Struff 6:3, 3:6, 6:4 an Karen Khachanov. Im Queens Club konnte endlich der Spielbetrieb aufgenommen werden. Juan Martin Del Potro siegte 7:5, 6:4 gegen Denis Shapovalov. Stan Wawrinka nahm Daniel Evans mit 6:3, 6:4 aus dem Turnier. Wiederum in Halle spielten Joao Sousa und Borna Coric gegeneinander, und sorgten für das bisherige Turnierhighlight.

 

Abends

BBL – 82:77 siegte der FC Bayern bei ALBA Berlin und baute den Vorsprung der Finalserie auf 2:0 aus. Damit haben die Münchner die Titelchance beim nächsten Heimspiel.

Fußball, Damen-WM – Die englische Auswahl siegte 2:0 gegen Japan und machte den Gruppensieg perfekt. Die Schottinnen führten bis zu 74. Minute 3:0 gegen Argentinien, kassierten aber in der 94. Minute per Elfmeter den Ausgleich, was den letzten Gruppenplatz bedeutete.

 

Der Tag, 16.06.: Garcia, Mannarino, Toyota

Nachmittags

WTA-Tour – Trotz des 0:6 im ersten Satz, gewann Alison Riske in Hertogenbosch gegen Kiki Bertens. Die beiden umkämpften Sätze gewann Riske 7:6(3), 7:5. In Nottingham siegte Caroline Garcia in einer ähnlich spannenden Partie, die sie mit 2:6, 7:6(4), 7:6(4) gegen Donna Vekic für sich entscheiden konnte.

ATP-Tour – Adrian Mannarino gewann im siebten Finale der Karriere seinen ersten Titel. 7:6(7), 6:3 schlug der Franzose den Australier Jordan Thompson in Hertogenbosch. In Stuttgart sicherte sich Matteo Berrettini gegen Felix Auger-Aliassime die Trophäe, für die beide Spieler beim 6:4, 7:6(11) viel Intensität boten.

24h Le Mans – Fernando Alonso, Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima fuhren erneut zum Sieg beim legendären Langstreckenklassiker. Der Toyota-Doppelsieg war schon vor dem Rennen zu erwarten, da der japanische Konzern als einziges Werksteam in der LMP1-Klasse an den Start ging.

 

Abends

BBL – Hart umkämpft war die Auftaktpartie der Finalserie, die der FC Bayern am Ende knapp für die eigenen Farben entschied. 74:70 lautete der Endstand gegen ALBA Berlin, die zu Beginn des letzten Viertels noch einen Zähler in Führung lagen.

Fußball, Damen WM – Die USA und Schweden sind mit deutlichen Siegen in das Achtelfinale eingezogen. Die US-Amerikanerinnen siegten mit einer B-Elf 3:0 gegen Chile. Die schwedische Auswahl düpierte Thailand 5:1.

Der Tag, 09.06.: Nadal, Cristiane, Vettel

Nachmittags

WTA-Tour – Timea Babos und Kristina Mladenovic heißen die Doppel-Siegerinnen der French Open. Mit dem 6:2, 6:3 gegen Saisai Zheng und Ying-Ying Duan ist Mladenovic damit auch ab Montag die neue Nummer 1 der Doppel-Weltrangliste.

ATP-Tour – Rafael Nadal schraubt seinen Legendenstatus in Paris auf die nächste Stufe. 6:3, 5:7, 6:1, 6:1 siegte der Sandplatzgott gegen Dominic Thiem, feierte damit den 12. Triumph bei den French Open. Nur in den ersten beiden Sätzen konnte Thiem ein ebenbürtiges Duell liefern und für zwei umkämpfte Sätze sorgen. Thiem verlor damit im zweiten Jahr in Folge das Finale gegen Nadal.

BBL – Alba Berlin folgte dem FC Bayern ins Finale um die Deutsche Meisterschaft. Mit dem 100:89 gelang der dritte Sieg im dritten Spiel bei den EWE Baskets Oldenburg.

Handball-Bundesliga – Die SG Flensburg-Handewitt siegte beim Bergischen HC und machte damit die Meisterschaft perfekt. Dramatik dagegen im Abstiegskampf. Bietigheim und Gummersbach spielten Remis, Ludiwigshafen gelang wenige Sekunden vor dem Ende der Siegtreffer gegen Minden, womit die Sieger sich noch auf den rettenden Platz 16 schoben, damit Gummersbach und Bietigheim gemeinsam den Gang in die zweite Liga antreten.

Fußball Frauen WM – Brasilien startete gegen WM-Neuling Jamaika souverän in das Turnier. Cristiane erzielte alle Tore beim 3:0-Erfolg. Italien gewann 2:1 gegen Australien. England besiegte Schottland ebenfalls mit 2:1.

 

Abends

Formel 1 – Kein Sieg für Ferrari, obwohl Sebastian Vettel als Erster über die Linie fuhr. Doch ein Manöver am Ende des Rennens wurde mit einer 5-Sekunden-Strafe belegt, sodass Lewis Hamilton und Sebastian Vettel kurz nach Rennschluss die Plätze tauschten. Dritter wurde Charles Leclerc. Vettel zeigte anschließend öffentlich sein Missfallen über die Bestrafung. Verschwand vor der Siegerehrung, verweigerte das Interview und tauschte die Platzierungsschilder von ihm und Hamilton aus. Weitere Strafe ist also zu erwarten.

UEFA Nations League – Portugal lautet der Premierensieger der Nations League. Vor heimischer Kulisse siegten die Gastgeber mit 1:0 gegen die Niederlande, deren Offensive über die 90 Minuten sehr blass blieb.

MLB – Ein spannendes Duell lieferten sich die Yankees bei den Indians. Schnell führten die Gäste 5:0, doch das Team aus Cleveland konnte im sechsten und siebten Inning das Spiel ausgleichen. Letztlich ging es beim Stand von 6:6 in ein Extra-Inning, in dem die Yankees den entscheidenden Run zum Sieg erzielen konnten.

 

 

Der Tag, 08.06.: Leonard, Barty, Krawietz&Mies

Frühmorgens

NBA – Die Raptors stehen kurz vor dem Gewinn der NBA Finals. 105:92 gewann das Team aus Toronto bei den Warriors und liegt nach Spiel 4 mit 3:1 in Führung. Die Raptors konnten sich wieder auf Kawhi Leonard verlassen, der 36 Punkte beisteuerte. Stephen Curry musste sich mit 27 Punkten erneut geschlagen geben.

 

Nachmittags

WTA-Tour – Ashleigh Barty gewann ihren ersten Major-Titel gegen Marketa Vondrousova und hatte dabei wenig Probleme. Bereits im ersten Satz konnte Barty schnell gegen eine teilweise überfordert wirkende Gegnerin deutlich in Führung gehen. Auch in Satz zwei gelang ein schnelles Break.  6:1, 6:3 lautete nach 70 Minuten Spielzeit der Endstand.

ATP-Tour – Dominic Thiem rang Novak Djokovic in fünf Sätzen nieder und steht im Finale gegen Rafael Nadal. Nach der heutigen Wiederaufnahme des Matches, gab es weitere Regenunterbrechungen und auch ebenso viele Wendungen. Am Ende siegte Thiem 6:2, 3:6, 7:5, 5:7, 7:5 nach über vier Stunden reiner Spielzeit. Deutsche Überraschungssieger gab es dazu im Doppel! Kevin Krawietz und Andreas Mies gewannen 6:2, 7:6 gegen das Duo Fabrice Martin/Jeremy Chardy und sicherten sich den Titel der French Open!

Fußball, Frauen WM – Die DFB-Auswahl siegte im Auftaktmatch mit 1:0 gegen China. Die 19-jährige Gulia Gwinn erzielte in der 66. Minute den entscheidenden Treffer für die ersten drei Punkte.

 

Abends

BBL – Das Team des FC Bayern steht in den Finals der BBL. Auch im dritten Spiel der Halbfinalserie gewannen die Gastgeber, siegten sogar deutlich mit 95:80: gegen Rasta Vechta

Fußball, EM-Qualifikation – Das DFB-Team siegte mit 2:0 gegen Weißrussland und sprang damit auf Rang 2 der Gruppe. Leroy Sane und Marco Reus erzielten die Treffer in Borrisow.

Diese Woche … bei ALBA Berlin, KW 23

Von Heiko Eisser

Basketballherz, was willst du mehr. Bereits vor der ersten Begegnung konnten sich die Fans von Alba Berlin und den Baskets Oldenburg auf diese Spiele freuen. Ebenfalls hatten die neutralen Experten auf eine hochklassige Serie gehofft – keine Seite sollte enttäuscht werden. Also fast. Die Oldenburger dürften mit dem Stand in der Serie eher unzufrieden sein.

Am Sonntag kommt es nun zum dritten Vergleich im BBL-Halbfinale. Alba könnte mit einem erneuten Auswärtserfolg einen Sweep holen. Die Oldenburger müssen ihr Heimspiel gewinnen, wollen sie eine Rekordsaison nicht im Halbfinale beenden.

Oldenburg – immer ein Reise wert

Zum Start der Serie trat Alba Berlin bei den Baskets in Oldenburg an. Die Marschrichtung der Hausherren war klar umrissen, damit Alba nicht direkt zum Start der Serie den Heimvorteil „klaut“.
Zunächst ging der Plan der Oldenburger auf, mit einem aggressiven Abwehrverhalten und schnellem Rückzug nach eigenen Versuchen den Fluss der Berliner zu stoppen. Die Belohnung war ein 2:9 aus Berliner Sicht.

Doch zollte die Spielweise der Baskets schnell ihren Tribut, da bereits zu Ende der ersten Viertels der Season-MVP Will Cummings mit zwei Fouls auf die Bank musste. Was zunächst als Schwächung gesehen werden konnte, nahm Cummings „Ersatzmann“ Frantz Massenat als Anlass seine Fähigkeiten zu zeigen.

Das die Berliner nie aufstecken demonstrierten sie, als zum Ende des ersten Viertels noch wenige Sekunden zu spielen war. Peyton Siva nahm sich den Ball und netzte zum 21:21 ein. Dies war recht ungewöhnlich, da die Berliner im ersten Viertel zehn ihrer 21 Punkte von der Freiwurflinie holten. Bis zum Ende der Partie wurden den Berliner 22 Mal an die Linie geschickt. Das Oldenburger Abwehrverhalten zog sich durch die ganze Partie und sollte ausschlaggebend für den Ausgang des Spiels sein.

Die Hausherren agierten weiterhin sehr physisch und gerieten schnell in Foulprobleme. Cummings und Center Mahalbasic waren bereits zur Halbzeit der Partie mit je vier Fouls belastet und mussten von Coach Drijencic aus der Partie genommen werden.
Die Albatrosse setzten hingegen weiterhin auf den Zug zum Korb, da die Würfe von aussen nicht fallen wollten. Zwar holten sie unterm Korb die zahlreiche Rebounds und kamen oft zu zweiten Chancen, ließen sie diese jedoch liegen. Nach einem 11:2-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels, gaben sie den Baskets in einer sechsminütigen Phase ohne eigenen Korb die Möglichkeit wieder heran zu kommen. Zum Ende der ersten Hälfte stand es 73:72 für die Oldenburger.

Ein schönes Duell unter den Körben konnte man zwischen Albas Nnoko und Oldenburgs Mahalbasic beobachten. Beide sind nicht bekannt für ihr filigrane Art des Verteidigens, doch wusste der jeweils andere immer, wie man seinen gegenüber ausspielen konnte. Das Landry Nnoko hier der clevere Teil des Duells war, wurde mit Mahalbasic´s viertem persönlichen Foul kur vor Ende der ersten Halbzeit deutlich.

Will Cummings, ebenfalls mit vier Fouls im zweiten Durchgang, versuchte nun die Partie zu entscheiden. Dass er dies mit einem ungestümen offensiv Foul sogar tat, war den Zuschauern in der ausverkauften EWE-Arena schnell bewusst. Als im Laufe der zweiten Hälfte auch Mahalbasic ihm auf die Bank folgte hatten die Oldenburger den Glauben an einen Sieg verloren. Bereits zwei Minuten vor Ende führten die Hauptstädter mit 92:83 und machten nicht den Anschein den Sieg verspielen zu wollen. Mit dem 100:93 durch Luke Sikma war die Partie zu Ende.

Den Berlinern gelang damit der zweite Auswärtserfolg in Oldenburg in der Saison und bleiben das einzige Team der BBL, die bei den Baskets gewinnen konnten. Eine gute Ausgangslage für den zweiten Vergleich in Berlin war gelegt.

Heimstärke bewiesen

Die Oldenburger hatten in der regulären Saison Alba die erste Heimniederlage beschert. Um den Heimvorteil wieder in den eigenen Hände zu halten, musste in Berlin ein erneuter Sieg geholt werden.

Diesen Willen bewiesen die Baskets unmittelbar zum Start der Partie, als sie konzentriert zu Werke ging und durch Ricky Paulding mit zwei erfolgreichen Dreiern aus identischer Position ein 7:2 heraus gespielt wurde. Alba im Gegensatz mit einer im Abschluss unkonzentrierten Anfangsphase. Durch die wieder starke Reboundleistung – in der kompletten Partie griffen sich die Albatrosse 43 Rebounds – kamen die Jungs von Coach Aito immer wieder zu zweiten bzw. dritten Chancen, die jedoch zunächst nicht durch die Reuse gehen wollten.

Bei Oldenburg erwischte MVP Will Cummings einen eher durchwachsenen Start. Hinzu kamen seiner Meinung nach schlechte Pfiffe des Schiedsrichtergespanns um Robert Lottermoser. Eine hitzige Partie, die hin und wieder auch bei den Zuschauern fragende Gesichter zurück lies. Aber diese engen und ruppig geführten Partien sind das Salz in einer jeden Playoffrunde.

Nach dem 17:13 aus Alba Sicht nach dem ersten Viertel, ging Oldenburg konzentrierter ans Werk und legte zu Beginn des zweiten Durchgangs einen 5:0-Lauf hin. Alba konterte seinerseits mit einem 7:0-Lauf und unterbanden den Offensivdrang der Niedersachsen. Um Will Cummings runter zu kühlen, entschloss sich Basket Coach Maden Drijencic ihn auf die Bank zu beordern. Sein Backup Frantz Massenat vertrat ihn erfragend und die EWE ging zwei Minuten vor der Halbzeit mit 29:28 in Führung. Mit starkem Willen verteidigte Alba in dieser Phase und ging mit einer 32:29-Führung in die Halbzeit.

Die weiterhin sehenswerte Partie wurde in der zweiten Hälfte vor 9200 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof noch intensiver. Besonders ist hierbei das Duell unterm Korb zwischen Landry Nnoko und Rashid Mahalbasic zu erwähnen. Wie auch in Partie eins lieferten sich beide Spieler einen spektakulär anzusehenden Infight, der meist nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Beide am Ende der Partie mit jeweils vier persönlichen Fouls.

Zum Ende des dritten Viertels leistet sich Oldenburg dann eine schwache Phase, die durch Luke Sikma und Co effektiv ausgenutzt wurde. Eine acht Punkte Führung veranlasste EWE-Coach Drijencic umgehend zur Auszeit. Doch hielt Alba nach dieser weiterhin dagegen und Oldenburg auf Abstand. 60:52 endete das Viertel.

Im letzten Durchgang konnte Oldenburg nicht zulegen. Alba hingegen besserte seine schlechte Freiwurfquote aus der ersten Hälfte (1 von 7 fanden ihr Ziel) aus und vergrösserte so den Abstand zu Oldenburg. Bereits 1:11 Minuten vor Ende der Partie führt Alba mit 13 Punkten und für am Ende einen 79:68 und das 2:0 in der Serie ein.

Sweep oder Pause bis zum Finale?

Besonders stolz dürfte das Team um Alba Berlin auf die Leistung in der ersten Hälfte des Heimspiels gegen Oldenburg nicht sein. Die Würfe von aussen wollten nicht fallen. Doch konnte dieses Manko mit einem wieder starken Rebounding ausgeglichen werden. Erst in der zweiten Hälfte fielen die Dreier, die vom Publikum in der Arena am Ostbahnhof gefeiert werden.

Zuvor mussten die intensiven Duelle in der Abwehr gegen die Oldenburger gewonnen werden. Hier sah man im Laufe der Partie wieder das gewohnt starke Verhalten der Albatrosse in der Verteidigung. Eine Mannschaftsleistung, die für das dritte Spiel in Oldenburg erneut gezeigt werden muss.

Bei den Baskets machte sich in der zweiten Hälfte bemerkbar, dass die drei Topspiele Cummings, Mahalbasic und Paulding in jeder Partie 35 und mehr Minuten spielen müssen. In der entscheidenden Phase konnten sie nicht zulegen und die Bankspieler schafften an der Spree nicht den entscheiden Punch zum Sieg.

Es wird sehr spannend zu sehen sein, wie Oldenburg das dritte Halbfinale für sich entscheiden will. Für Oldenburg dürfte es ungleich schwerer werden, da diese auch die fehlende internationalen Spiele während der Saison nun sehr kurze Wochen sind.

Alba hingegen wird durch die Siege und die gute Abwehrleistung beim 79:68 gestärkt nach Niedersachsen fahren. Egal wie die Partie nun ausgehen wird, es wird wieder ein Basketballfest für alle Zuseher.

Der Tag, 05.06.: Ryu, Alba, CR7

Frühmorgens

MLB – Die Dodgers siegten 9:0 bei den Diamondbacks und sind laut Record weiterhin das beste Team der laufenden MLB-Saison. Großen Anteil am Sieg hatte Pitcher Hyun-Jin Ryu, der aktuell einen echten Lauf hat bzw. eher keine zulässt.

 

Nachmittags

ATP-Tour/WTA-Tour – Nichts ging heute in Paris. Die angesetzten Viertelfinals der Damen und Herren fielen regelrecht ins Wasser und wurden auf den morgigen Tag verlegt. Somit auch das Match zwischen Novak Djokovic und Alexander Zverev.

 

Abends

BBL – ALBA Berlin steht vor dem Einzug in die BBL-Finals! 79:68 siegten die Albatrosse gegen die EWE Baskets Oldenburg und stellten die Serie auf 2:0. Erst in der zweiten Halbzeit, als das Spiel insgesamt an Niveau gewinnen konnte, setzten sich die Gastgeber ab und gaben den Vorsprung nicht mehr aus der Hand.

UEFA Nations League – Portugal steht im ersten Finale der Nations League. Und zu verdanken haben wir das Cristiano Ronaldo, der alle drei Treffer zum 3:1-Sieg gegen die Schweiz beisteuerte.

Der Tag, 02.06.: Bruins, Wawrinka, Carapaz

Frühmorgens

NHL – Die Bruins liegen im Stanley-Cup-Finale mit 2:1 erneut in Führung. 7:2 siegte das Team beim Gastspiel in St. Louis bei den Blues. Grundstein für diesen deutlichen Sieg waren die guten Special Teams der Bruins, die alleine vier Treffer zum Sieg beisteuerten.

 

Nachmittags

U19-Bundesliga – Der BVB ist nun doch noch Deutscher Meister! Gegen den VfB Stuttgart siegte der Dortmunder Nachwuchs in Aspach mit 5:3. Spektakulär war die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit. Zu Pause lagen die Schwarz-Gelben 1:3 zurück, drehten die Partie dann endgültig in den letzten Spielminuten.

ATP-Tour – Rafael Nadal (gegen Juan Ignacio Londero) und Roger Federer (gegen Leonardo Mayer) gewannen ihre Partien jeweils 6:2, 6:3, 6:3. Stefanos Tsitsipas und Stan Wawrinka benötigten über fünf Stnden bis es einen Sieger gab. 7:6, 5:7, 6:4, 3:6, 8:6 hieß der Endstand zu Gunsten des Schweizer. Die Partie Kei Nishikori gegen Benoit Paire wird wegen der Dunkelheit morgen fortgesetzt.

WTA-Tour – Marketa Vondrousova siegte auch gegen Anastasija Sevastova. 6:2, 6:0 lautete das deutliche Endergebnis. Auch Johanna Konta hatte mit Donna Vekic beim 6:2, 6:4 weniger Mühe. Sloane Stephens benötigte gegen Garbine Muguruza ebenfalls nur zwei Sätze beim 6:4, 6:3. Nur Kaia Kanepi und Petra Martic brauchten drei Sätze, in denen sich Martic am Ende mit 5:7, 6:2, 6:4 durchsetzte.

Giro – Richard Carapaz sicherte auf der Schlussetappe beim Zeitfahren in Verona die Gesamtführung ab und ist damit der Giro-Sieger 2019. Pascal Ackermann sammelte in den drei Wochen die meisten Punkte und ist damit der Gewinner der Punktewertung.

 

Abends

EHF Champions League – Vardar Skopje ist nach 2017 erneut das beste europäische Handball-Team. Im Finale gegen Veszprem setzten sich die Nordmazedonier 27:24 durch, nachdem die Halbzeitführung mit 16:11 noch deutlicher ausfiel.

BBL – ALBA Berlin siegte zum Auftakt der Halbfinalserien mit 100:93 bei den EWE Baskets Oldenburg. Auch das Team des FC Bayern konnte in Führung gehen. 98:88 hieß das Endergebnis im Heimspiel gegen das bisherige Überraschungsteam Rasta Vechta. Vechta konnte einen deutlichen Rückstand bis zum letzten Viertel drehen, am Ende reichte es dann aber nicht zum Sieg.

Diese Woche … bei ALBA Berlin, KW 22

Von Heiko Eisser

Kurz und zumindest aus Berliner Sicht schmerzlos. Mit einem 3:0 im Viertelfinale haben die Albatrosse die best-of-three-serie gegen Rathiopharm Ulm gewonnen und sind ins Halbfinale der diesjährigen Playoff-Season gegen die Bassets Oldenburg eingezogen. Diese Serie dürfte – mit Verlaub – die enger, spannendere Serie werden. Es trifft der Hauptrunden Zweite (Oldenburg) auf den Dritte und startet am Sonntag um 15 Uhr. Da beide Mannschaften die offensivstärksten der aktuellen BBL-Saison waren, dürften die Körbe nur so fallen. Ausserdem winkt bei einem Sieg eine besondere Belohnung.

Viertelfinale im Sweep

Aus Sicht der Berliner konnte das Viertelfinal-Serie nur mit einer schlechten Nachricht beginnen – warum die Postseason nicht so gestalten wie den bisherigen Saisonverlauf? Vor dem ersten Spiel gegen die Ulmer meldete sich Payton Siva mit einer Knöchelverletzung ab.

Im ersten Vergleich konnte dieser Ausfall dennoch spielend durch die anderen Akteure Albas kompensiert werden. Die Berliner starteten konzentriert in Offensive und Defensive und liessen den Ulmer kaum Räume sich und ihr Spiel zu entfalten. Besonders unter dem Korb wurde der Platz eng und die Gäste mussten ihr Glück von außen suchen. Doch im Gegensatz zu den vorherigen Monaten, gelang hier selten der benötigte Treffer. Bereits nach dem ersten Viertel lag Alba mit 29:16 in Führung.

Im weiteren Verlauf der Partie hielten die Berliner an ihrem Spiel fest und konnten ihre besondere Qualitäten ausspielen. Als Zuschauer hatte man schnell das Gefühl das „alte“ Alba der Saison zu sehen. Besonders Derrick Walton Jr fand im ersten Spiel gegen Ulm zur bisher nicht gezeigten Passstärke und heimste zwölf Assists ein. Dies kam besonders Albas Centern zu Gute und Johannes Thiemann zeigte mit 15 Punkten gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden eine für ihn im Albadress eher selten gesehene Leistung.

Alba baute im Spielverlauf stetig den Abstand zu den Ulmern auf, die mit ihrer Leistung in Spiel 1 alles andere als zufrieden sein konnten. Weder die Dreier fielen noch konnte die Defensive der Gäste ihre in den letzten Wochen gezeigte Standfestigkeit unter Beweis stellen. Ein deutlicher 107:78 Sieg von Alba markierte einen guten Start in das Viertelfinale.

Im Heimspiel wollten die Ulmer den Ausgleich holen und die Serie wieder offen gestalten. Doch mit dem Ausfall von Patrick Miller und einem grippegeschwächten Dwayne Evans waren die Vorzeichen alles andere als rosig.

Damit es nicht die letzte Partie für Coach Thorsten Leibenath in der Halle an der Memminger Straße werden sollte, warfen sich die Spatzen ins Geschehen. Die Unterstützung von den Rängen half ihnen, einen 6:0-Lauf der Albatrosse im ersten Viertel ebenfalls mit einem entsprechenden Lauf zu kontern. Das Viertel endete 19:23 aus Sicht der Gastgeber.

Das die Hausherren aus den beiden letzten Partien gegen Alba gelernt hatten, sah man an der Unterbrechung des Fast-break-Spiels. Im zweiten sowie im dritten Viertelfinale kam die Mannschaft um Teamkapitän Nils Giffey zu weniger schnellen Abschlüssen und die Punkte mussten auf andere Weise geholt werden. Glücklicherweise finden sich in den Reihen diese Spieler, die in Form von Luke Sikma diese Punkte holen.

Die Partie war weiterhin eine enge Angelegenheit. Nach einer Führung zur Halbzeit durch Alba (47:43) wollten beide Teams in der zweiten Hälfte nun den Punkteschnitt nach oben schrauben. Doch kam ins Ulmergetriebe Sand und die durch eine Verletzung von Per Günther zusätzlich geschwächt wurden. Ohne Per Günther musste Ulm schließlich auch das Spiel 3 in Berlin bestreiten.

Die Ausfälle konnte Ulm nun nicht mehr abfangen. Alba hingegen nutze die Chancen die sich ihnen boten und fuhren einen 98:83-Sieg ein, der die Ulmer Leistung leider nicht widerspiegelt. Doch wie Ismet Akpinar bereits nach Spiel 1 sagte: „Es ist egal, ob du mit einem oder mit 30 verlierst.“ Doch waren die Schwächungen im Team durch die restlichen Ulmer nicht zu kompensieren.

Die Vorzeichen standen bei Alba nun wieder voll auf Sieg in Spiel drei der Serie. Der zurück gekehrte Peyton Siva sowie 10.600 Zuschauer in der Halle am Ostbahnhof wollten diese Partie gewinnen und den Einzug in das Playoff Halbfinale sicher stellen. Ulm musste hingegen reiste mit nur zehn Spielern an und hoffte eher auf einen schlechten Tag der Albatrosse.

Ein 8:0-Lauf der Hausherren machte die Marschrichtung für dieses Spiel zunächst sehr deutlich. Konzentriert und gewillt eine fast spielfreie Woche zu haben, legte Alba los. Die Ulmer mussten erst durch eine Auszeit durch Coach Leibenath geweckt werden. Das das Team seinem Coach noch eine weitere Begegnung in Ulm holen wollten, zeigten sie nach der Standpauke. Mit 17:20 und einer Ulmer Führung wurde das erste Viertel beendet.

Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich eine hitzige Partie. Die Schiedsrichter trafen hier manche Entscheidung, die auf beiden Seiten Verwunderung und auf den Rängen Ärger hinterließ.

Doch Alba ging nach dieser Phase konzentrierter ans Werk und waren auf Kurs zum Sieg. Bei Ulm machte sich jedoch der Kräfteverschleiß und die wenigen Möglichkeiten zur Rotation bemerkbar. Hinzu kam bei den Gästen, dass Dwayne Evans nie in diese Partie fand und seine Teamkameraden nicht wie gewohnt unterstützen konnte. Ein deutliches 75:58 zu Gunsten Albas nach Viertel drei zeigte hierbei die Richtung.

Ein kleines Aufbäumen der Ulmer Mitte des letzten Abschnittes sollte hierbei dennoch keine Zweifel bei den Albatrossen säen. Das letzte Spiel dieser Serie ging mit 100:83 an die Berliner. Der Einzug ins Halbfinale war perfekt.

Der Weg in die Euroleauge

Dem Halbfinal Duell zwischen Alba Berlin den den EWE Baskets Oldenburg wird in diesem Jahr eine besondere Bedeutung bei gemessen. Sollte der FC Bayern die zweite Halbfinalserie gegen Vechta gewinnen, dürfte dem Sieger aus der Serie Oldenburg – Berlin die Teilnahme am höchsten europäischen Wettbewerb winken.

Durch die Wildcard des FC Bayern für die kommenden zwei Spielzeiten, könnten sich nämlich die Verantwortlichen der Euroleauge zu einem zweiten deutschen Teilnehmer durch ringen. Das hierbei Berlin durch die gegebenen Begleitumstände (Metropole, große Arena mit mehr als 10.000 Sitzplätzen) willkommener zu sein scheinen, dürfte nur eine Nebenrolle spielen. Doch zuerst muss der Einzug ins Finale gelingen, wobei beide Mannschaften diesen Schritt gehen wollen.

Die Oldenburger starten hierbei mit dem Vorteil des Heimrechts als Tabellenzweiter der abgelaufenen Saison. Hatte sich dieser im vergangenen Jahr deutlich für die Niedersachsen ausgezahlt – beide Heimspiele wurden gegen Alba in den Playoffs 17/18 gewonnen – sind ausgerechnet die Heimspiele beider Mannschaften in dieser Saison jeweils durch den Gast gewonnen worden. Berlin siegte in Oldenburg mit 84:93, die Baskets gewann das Rückspiel 94:78 und brachte den Albatrossen die erste Heimniederlage der Saison bei. Nicht verschwiegen werden sollte, dass bei dieser Niederlage die Berliner direkt vom Eurocup-Spiel aus Malaga kamen.

Vor der Halbfinal-Serie hatten beide Teams nun eine Woche Trainingszeit, welche besonders bei Alba Coach Aito sehr gut ankam. Der Coach bemängelte die enge Taktung des Spielplans mit BBL, Eurocup und Pokal schon die ganze Saison. Daher begrüsste er es sehr, seit der Vorbereitung wieder mal eine komplette Trainingswoche mit seinem Team zu haben.

Durch diese freie Zeit konnte sich das Lager der verletzten Spieler der Albatrosse ebenfalls merklich lichten. Nach dem Peyton Siva bereits zu Spiel drei gegen Ulm seine Knöchelverletzung überwunden hatte, dürften Aito nun auch Dennis Clifford und Landry Nnoko wieder zur Verfügung stehen. Die Bestbesetzung wird durchaus benötigt, da mit Will Cummings auf Oldenburger Seite der MVP der BBL-Saison wartet, der mit Rasid Mahalbasic einen kongenialen Partner hat.

Nach Platz sieben in der Vorsaison und dem Verzicht auf den europäischen Wettbewerb, konnte sich das Team von Coach Mladen Drijencic wöchentlich optimal auf die Gegner vorbereiten. Der Lohn der gewohnt akribischen Arbeitsweise, war Tabellenplatz zwei am Ende der Saison mit dem entsprechenden Heimrecht in den Playoffs. Dieses Heimrecht wird mit einer überragenden Saison von Will Cummings (21.1 Punkte pro Spiel) und einem x-ten Frühling von Oldenburgs Urgestein Rickey Paulding (13.3 Pkt) gekrönt.

Doch nicht nur diese zwei Spieler konnten diese Saison für sich nutzen. Mit Philipp Schwethelm, Karsten Tada und Rasid Mahalbasic stehen ebenfalls starke Routiniers auf dem Parket, die zum Erfolg der Oldenburger enorm viel beitrugen.

Die harten Fakten

Die Anhänger beider Mannschaft sowie die neutralen Zuschauer dürfte in dieser Serie ein Punktefestival erwarten. Es trifft das offensivste Team Oldenburg (93.4 Punkte pro Spiel) auf das zweit offensivste Team (92.7 Punkte) der BBL. Hingegen kann Berlin die meisten Assits (23.4) und die meisten Rebounds (36 / Spiel) für sich verbuchen. Von der Freiwurflinie sind die Niedersachsen allerdings sicherer mit 78.1% zu 75.3% der genutzten Freiwürfe.

Auf Berliner Seite arbeitet Coach Aito mit einer sehr selbstbestimmten Mannschaft, die Situation erkennen und auf diese im Spiel reagieren soll. Eine Einflussnahme von außen sieht man eher selten. Wenn Aito in einem Viertel auf eine Auszeit zurück greifen muss, dann läuft schon einiges schief.

In der Defensive praktizieren die Albatrosse ein Switch-System, welches viele Gegner mittlerweile einfach als NEXT-System deklarieren. Die Spieler übergeben den Gegner ihrem Nebenmann und wissen daraufhin ungemein schnell, wer nun auf sie als „Nächster“ wartet. Bei Ballgewinn wird schnell umgeschaltet und auf das Fastbreak gesetzt. Dies hatte Ulm in der Viertelfinale-Serie besonders im Spiel zwei gut um Griff. Hier wird auch Oldenburg ansetzen müssen.

Basket Coach Drijencic ist auf der Seitenlinie ein gewohnt aktiver Trainer. Er setzt auf den Impuls von außen und dirigiert seine Mannen. Die erste Fünf von Oldenburg wird in der Serie viel Spielzeit bekommen und muss der tiefen Bank Albas die entsprechenden Punkte entgegensetzen. Das Tempo Albas sollten die Oldenburger nicht mitgehen, da der Kader dies nicht so kompensieren kann wie die Hauptstädter.

Besondere Aufmerksamkeit sollten man auf den Heimvorteil legen. Das dieser enorm wichtig sein kann – besonders in einer Playoff-Serie – zeigte sich im vergangenen Jahr, als Oldenburg als Tabellensiebter im Halbfinale beide Partien gegen den damaligen Tabellenzweiten Alba gewinnen konnte.

Los gehts am Sonntag um 15 Uhr aus Oldenburg, live bei Magneta Sport und Sport1. Spiel zwei der Serie aus der Arena am Ostbahnhof wird am Mittwoch, 05.Juni um 20:30 Uhr eröffnet.

Der Tag, 26.05.: Federer, Finnland, Kepler

Nachmittags

Giro – Dario Cataldo heißt der Sieger der 15. Etappe nach Como. Richard Carpaz konnte seine Gesamtführung auf 47 Sekunden auf Primoz Roglic ausbauen, da dieser auf einer Abfahrt stürzte.

ATP-Tour – Tag 1 in Paris. Maximilian Marterer war dabei gegen Stefanos Tsitsipas chancenlos (2:6, 2:6, 6:7). Erfolgreich waren dagegen Oscar Otte (6:3, 6:1, 4:6, 6:0 gegen Malek Jaziri) und Philipp Kohlschreiber (6:4, 6:4, 6:7, 6:1 gegen Robin Haase). Roger Federer hatte beim 6:2, 6:4, 6:4  gegen Lorenzo Sonego einen entspannten Nachmittag. In Runde 2 wartet nun Oscar Otte.

WTA-Tour – Angelique Kerber verabschiedete sich bereits nach der Auftaktpartie aus Paris. 4:6, 2:6 war das Ergebnis einer schlechteren Vorstellung der Wimbledon-Siegerin gegen Anastasia Potapova. Laura Siegemund gestaltete dagegen die erste Runde erfolgreich, siegte gegen Sofya Zhuk 6:3, 6:3.

Handball-Bundesliga – Der THW Kiel überollte in der Ostseehalle GWD Minden und siegte 39:19. Die Füchse Berlin gewannen ihr Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 34:33 und schoben sich damit wieder auf Platz 5.

 

Abends

BBL – ALBA Berlin siegte im Heimspiel gegen Ratiopharm Ulm 100:83 und machte damit das 3:0 und den Halbfinaleinzug klar. Auch der FC Bayern siegte in der heimischen Arena gegen die Löwen Braunschweig und entschied damit die Serie vorzeitig zum 3:0.

Eishockey-WM – Finnland ist zum dritten Mal Weltmeister. Die Skandinavier siegten 3:1 gegen das kanadische Team, das in der 11. Minute in Führung ging. Anschließend drehte Marko Anttila die Partie mit zwei Toren. Harri Pesonen bescherte vier Minuten vor der Schlusssirene die Vorentscheidung.

MLB – Die Twins siegten 7:0 gegen die White Sox. Max Kepler konnte zwei Runs beitragen, darunter einen Home Run im 7. Inning. Die Führung in der AL Central der Twins beträgt mittlerweile 10 Spiele auf die Indians.

Der Tag, 25.05.: Zverev, Anttila, Vechta

Nachmittags

Giro – Richard Carapaz übernahm auf der 14. Etappe die Gesamtführung und holte sich den Tagessieg.. Der Ecuadorianer siegte in Courmayeur als Ausreißer und feierte bereits seinen zweiten Etappenerfolg auf der diesjährigen Tour durch Italien.

ATP-Tour – Alexander Zverev und Nicolas Jarry hatten durch den Regen einen sehr langen Tag. Am Ende holte sich Zverev den Titel in Genf nach einem Tiebrak im dritten Satz, den Zverev 6:3 anführte, jedoch anschließend nochmal Matchbälle gegen sich vorfand. Benoit Paire gewann den Titel in Lyon gegen Felix Auger-Aliassime mit 6:4, 6:3.

WTA-Tour – Yulia Putintseva ist die Siegerin des Nürnberger Versicherungscups 2019. Im Finale brauchte es gegen Tamara Zidansek drei Sätze zum Titelgewinn beim 4:6, 6:4, 6:2. In Straßburg durfte, nach fast drei Stunden, Dayana Yastremska jubeln, die Caroline Garcia 6:4, 5:7, 7:6(3) bezwingen konnte.

Eishockey-WM – Kanada und Finnland lauten die Finalisten der Eishockey-WM 2019. Die Kanadier hatten mit der tschechischen Auswahl wenig Mühe und siegten deutlich mit 5:1. Eng und hart umkämpft ging es dagegen zwischen Russland und Finnland zu. Erst in der 51. Minute erzielte Marko Anttila das erste Tor der Partie, welches den Finnen am Ende genügte.

 

Abends

BBL – Rasta Vechta gewann auch das zweite Heimspiel gegen Brose Bamberg und steht damit vor dem Halbfinaleinzug. 87:78 siegten die Gastgeber, die die Serie mit 2:1 anführen. Die Baskets Oldenburg machten die Halbfinal-Teilnahme bereits perfekt. Gegen die Telekom Baskets Bonn gab es einen 97:84-Heimsieg.

DFB-Pokal – Die Bayern sind mal wieder Double-Sieger. Mit 3:0 siegte der Deutsche Meister am Ende deutlich gegen RB Leipzig. Robert Lewandowski markierte den ersten und letzten Treffer. Kingsley Coman erzielte das 2:0.

Handball-Bundesliga – Die SG BBM Bietigheim siegte 25:23 gegen den TBV Lemgo und ist damit nun punktgleich mit dem VfL Gummersbach, welcher auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht.