Geburtstagskinder am 16.01.

1984, Stephan Lichtsteiner (Fußballer)

  • 108 A-Länderspiele für die Schweiz
  • Schweizer Meister 2003 mit dem GC Zürich
  • Doublesieger in Italien 2009 mit Lazio Rom
  • 7x italienischer Meister und 4x Pokalsieger mit Juventus Turin
  • derzeit aktiv beim FC Augsburg

1988, Nicklas Bendtner (Fußballer)

  • 77 A-Länderspiele und 29 Tore für Dänemark
  • 2015 DFB-Pokalsieger mit dem VfL Wolfsburg
  • 2017 norwegischer Meister und Torschützenkönig mit Rosenborg BK
  • leider mehr Skandale als Titel

Geburtstagskinder am 15. Januar

1953, Randy White (ehemaliger Footballspieler)

  • 14 Jahre Linebacker bei den Dallas Cowboys
  • Gewinner und MVP Super Bowl XII
  • 9x Pro-Bowl-Teilnehmer

 

Rene Adler (ehemaliger Fußballtorwart)

  • 269 Bundesliga-Spiele für Bayer Leverkusen, den Hamburger SV und den FSV Mainz 05
  • 12 A-Länderspiele für die DFB-Auswahl

 

1988, Daniel Caliguiri (Fußballer)

  • DFB-Pokalsieger 2015 mit dem VfL Wolfsburg
  • bis heute 287 Bundesliga-Spiele für den SC Freiburg, VfL Wolfsburg und den FC Schalke 04

Geburtstagskinder am 14. Januar

1971, Thomas Hellriegel (ehemaliger Triathlet)

  • 1997 erster deutscher Sieger beim Ironman Hawaii
  • insgesamt sechs Siege bei Ironmans weltweit

 

1973, Giancarlo Fisichella (Rennfahrer)

  • 229 Starts (3 Siege) in der Formel 1 (u.a. für Benetton, Renault und Ferrari)
  • 46 Starts in der DTM
  • seit 2010 jährlicher Start bei den 24h von Le Mans in der GT-Klasse (2 Klassensiege)

 

1978, Shawn Crawford (Leichtathlet)

  • Olympiasiger 2004 über 200m
  • Bestzeiten 9,88 Sekunden (100m), 19,79 Sekunden (200m)
  • zweijährige Dopingsperre ab 2013

 

1982, Viktor Valdes (ehemaliger Fußballspieler)

  • 3x Champions-League-Sieger mit dem FC Barcelona
  • 6x spanischer Meister mit dem FC Barcelona
  • Welt- und Europameister (2010 und 2012) ohne eigenen Einsatz

 

1987, Dennis Aogo (Fußballer)

  • U21-Europameister 2019 mit der DFB-Auswahl
  • WM-Dritter 2010
  • 12 A-Länderspiele
  • aktuell Spieler bei Hannover 96

 

Geburtstagskinder am 13. Januar

1980. Wolfgang Loitzl (Skispringer)

  • Vierschanzentourneesieger 2009
  • Mannschafts-Olympiasieger mit Team Österreich 2010
  • 7x Mannschafts-Weltmeister
  • 2010 Mannschafts-Weltmeister Skifliegen
  • 4 Einzel-Weltcupsiege

 

1982, David Möller (Rennrodler)

  • Olympia-Silber 2010 im Einsitzer
  • Weltmeister 2004 und 2007 (Einsitzer und Team)
  • 10 Weltcupsiege

 

1997, Egan Bernal (Radrennfahrer)

  • Sieger der Tour de France 2019 (erster Südamerikaner)
  • Sieger der Tour de Suisse und Paris-Nizza 2019

Wolfgang de Beer – Die stille Publikumsliebling

von Daniel Hofmann

Publikumslieblinge sind ein wichtiger Bestandteil des Profifußballs. Oftmals stehen diese auch gleichzeitig im Mittelpunkt des Medieninteresses. Bei Wolfgang de Beer war das anders. 31 Jahre war de Beer, den im Umkreis des Dortmunder Westfalenstadions alle nur “Teddy” nennen, für den BVB aktiv. Von 1987 bis 2001 machte sich de Beer als Torhüter der Schwarzgelben einen Namen, gewann 1989 den DFB-Pokal und gehörte zu der Zeit zu den besten Schlussmännern des Landes. Anschließend arbeitete der gebürtige Dinslakener bis 2018 als Torwartrainer beim BVB und begleitete die BVB-Zeit in der Karriere von Roman Weidenfeller.

Auch zu dieser Zeit wurde de Beer weiterhin im Westfalenstadion frenetisch von den Fans auf der Südtribüne begrüßt. Riefen doch alle zusammen vor jedem Aufwärmen seinen Namen, was wie eine Anerkennung für seine Vereinstreue wirkte. Denn de Beer hätte sicherlich eine ganz andere Laufbahn als Aktiver machen können. Bereits Anfang der 90er Jahre blieb de Beer lediglich die Position der Nummer 2 hinter Stefan Klos. Doch de Beer blieb dem BVB bis zu seinem Karriereende treu, feierte zwei Deutsche Meisterschaften, holte den Henkelpott und gewann den Weltpokal von der Bank als Nummer Zwei, bei der alle wussten: auf Teddy ist Verlass.

Seine zurückhaltende Art und seine Geschichte beim BVB machen de Beer zu einem stillen Publikumsliebling, der selber nie so richtig im Blickpunkt der Öffentlichkeit gestanden hat. Seit seinem Ende als Torwarttrainer besucht Wolfgang de Beer viele Fanclubs der Borussia. Vor kurzem sagte er in einem Interview mit dem BVB-Podcast der Ruhr Nachrichten, dass er so den Fans etwas zurückgeben möchte. Einige Aussagen und Anekdoten aus dem Gespräch gibt es hier:

Heute steht der 56. Geburtstag im Terminkalender. Herzlichen Glückwunsch, Wolfgang de Beer!

Goran Ivanisevic – Der spät Gekrönte

Von Daniel Hofmann

Goran Simun Ivanisevic erreichte insgesamt vier Mal das Finale des legendären Rasenturniers von Wimbledon. In drei dieser vier Finalpartien (1992, 1994 und 1998) musste der Kroate die Siegerehrung als Unterlegener bestreiten. Doch beim letzten Endspiel-Versuch 2001 krönte sich Ivanisevic zum Wimbledon-Sieger. Eine Geschichte, die bis heute sehr häufig und ebenso gerne im Tenniszirkus erzählt wird. So auch hier:

Wer im Jahr 2001 auf einen möglichen Wimbledon-Champion Goran Ivanisevic setzte, hätte diesen Tipp schon mit sehr viel Zuversicht gewagt, wäre aber auch ziemlich reich geworden. Der aufschlagstarke Ivanisevic hatte seit drei Jahren kein Turnier mehr gewinnen können und war in der Weltrangliste auf Platz 125 abgestürzt.

Eine direkte Teilnahme in Wimbledon war nur durch die Wild Card möglich, die er von den Turnierveranstaltern erhielt. Und dieser wurde er mehr als gerecht. Auf seinem Weg ins Finale schlug er u.a. Carlos Moya, Andy Roddick oder auch im Halbfinale den favorisierten Briten Tim Henman. Durch zahlreiche Regenunterbrechungen am Final-Wochenende, konnte das Herren-Finale erst am Montag gespielt werden.

Finalgegner war der hochfavorisierte Australier Patrick Rafter. An diesem „People‘s Monday“ gelangen viele Tickets in den freien Verkauf, sodass der Centre Court eine einzigartige Stimmung vorweisen konnte. Sie erinnerte eher an die eines Fußballmatches, jedoch nicht an die gediegene Zurückhaltung, die das übliche Publikum auf dem Centre Court pflegt.

Ivanisevic und Rafter gewannen die ersten beiden Sätze jeweils 6:3. Zu Beginn des dritten Satzes musste sich Ivanisevic an der Schulter behandeln lassen, konnte jedoch trotzdem mit 6:3 eine erneute Satzführung herstellen. Doch Rafter gelang im vierten Satz der erneute Ausgleich mit einem 6:2. So ging es in einen hochspannenden fünften Satz. Beim Stand von 7:7 konnte Rafter sein Aufschlagspiel nicht halten. Ivanisevic schlug zum Matchgewinn auf und konnte sich nach 3:02 Stunden mit dem vierten Matchball zum Wimbledon Champion krönen. Umrahmt von einer Lautstärke auf den Rängen, die es so dort wohl nie wieder gegeben hat.

Der als „ewige Verlierer“ bezeichnete Kroate konnte seinen Nimbus brechen. Zu einem Zeitpunkt als ihn schon viele abgeschrieben hatten. Goran Ivanisevic gewann anschließend kein weiteres Turnier mehr. 2004 beendete er seine aktive Karriere.

Der „Herr der Asse“ trug seinen Spitznamen, da er einer der stärksten Aufschläger seiner Zeit war. Er schlug in seiner Karriere über 10.000 Asse, was sonst anschließend nur drei weiteren Spielern gelungen ist. Seinen Landsmann Marin Cilic coachte er zum Grand-Slam-Sieg. Heute wird Goran Ivanisevic 48 Jahre jung. Alles Gute!

Bernhard Langer – Ein unbekannter Weltstar

von Daniel Hofmann

Zugegeben, der Titel mag in doppelter Hinsicht provokant wirken. “Bernhard Langer ein Weltstar?” werden die sagen, die mit Golf nicht viel verbinden. Und das sind in deutschsprachigen Gefilden sehr viele. “Bernhard Langer ist unbekannt?” werden umgekehrt die sagen, bei denen das Golfspiel präsent ist. Und es mag daher beides stimmen.

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Bernhard Langer ist eine Legende. Damit wird auf diesen Seiten ja selten gespart. Doch hier mag es stimmen. Langer war nicht nur der erste deutsche Spieler, der international Beachtung erhielt. Er gewann 1985 und 1992 THE MASTERS, war Weltranglistenerster und dominiert seit vielen Jahren die PGA Champions Tour, deren Teilnahme wohlverdienten Golfern ab 50 Jahren vorbehalten ist. In dieser Kategorie gewann Langer 11 weitere Majors, was historischer Bestwert ist. Und wo sich ebenfalls gutes Geld verdienen lässt, was ein sehr hohes spielerisches Niveau mit sich bringt.

Doch auch als Person ist Bernhard Langer als Vorbild zu empfehlen. Skandale um Langer gibt es bis heute keine. Viele Spieler, ob Profi oder Amateur, bewundern ihn für seine Gelassenheit auf und neben dem Platz, die ihn als Konzentrationswunder aufspielen lässt. Dazu ordnet Langer auch heute noch dem Golfsport alles andere unter. Selbst seine Ernährung ist vorbildlich. Auch Alkohol rührt Langer, selbst nach Erfolgen, nicht an.

Erst in diesem Sommer gewann Langer seinen elften Seniors Major Titel in Großbritannien. Er spielte sich mit einer herausragenden Finalrunde an die Spitze. Und unterstrich damit einfach nur seinen immer weiter wachsenden Legendenstatus. Heute wird Langer 62 Jahre jung. Ein Weltstar, der in Deutschland keiner ist. Und der sicherlich zu bescheiden ist, um es selber zuzugeben. Herzlichen Glückwunsch!

Der Tag, 30.06.: Kepler, Verstappen, Yankees

Frühmorgens

MLB – Max Kepler steuerte beim 10:3-Sieg der Twins gegen die White Sox zwei Home Runs bei und schraubte seine Saisonbilanz auf 21 Home Runs. Die Twins führen weiterhin deutlich die AL Central an.

 

Nachmittags

Formel 1 – Max Verstappen beendete in Spielberg die Mercedes Siegeserie und holte sich die volle Punktzahl in Österreich. Erst drei Runden vor Schluss überholte der Niederländer den bis dahin Führenden Charles Leclerc. Dritter wurde Valtteri Bottas. Platz vier buchte Sebastian Vettel, der damit einen Platz vor Lewis Hamilton ins Ziel kam.

MLB – Nach dem 30-Run Spiel zwischen den Yankees und den Red Sox am Samstag, wurde auch das zweite Spiel in London von Offensive geprägt. 12:8 gewannen die Yankees, die im siebten Inning insgesamt neun Runs auf das Scoreboard brachten und damit das Spiel vorzeitig entschieden.

Abends

Fußball, U21-EM – Spanien sicherte sich den EM-Titel gegen das DFB-Team. Die neuen Europameister waren insgesamt spielerisch überlegen und gewannen verdient mit 2:1.

Der Tag, 29.06.: Rangers, Fritz, Pliskova

Frühmorgens

MLB – Im Kampf um die Wild Cards konnten die Rangers die Rays mit 5:0 bezwingen und im Record auf 46-36 gleichziehen. Schon im zweiten Inning gelangen drei Runs, denen die Offense der Rays nichts entgegen bringen konnte.

 

Nachmittags

ATP-Tour – Taylor Fritz feierte in Eastbourne seinen ersten Titel auf der ATP-Tour. Fritz konnte seinem Kontrahenten Sam Querrey jeweils zu Seginn der Sätze den Aufschlag abnehmen und das Break durchbringen. 6:3, 6:4 lautete der Endstand. Auch in Antalya gab es mit Lorenzo Sonego eine Titelpremiere, der Miomir Kecmanovic 6:7(5), 7:6(5), 6:1 besiegte,

 

WTA-Tour – Angelique Kerber unterlag im Finale von Eastbourne Karolina Pliskova. Pliskova siegte im ersten Satz deutlich mit 6:1. Auch im zweiten Satz gelang ihr ein Break, welches zum 6:4 Satzgewinn und dem Turniersieg reichte.

 

Abends

Fußball, Damen-WM – Die DFB-Auswahl scheiterte gegen Schweden 1:2 und verpasste damit ebenfalls die Olympia-Qualifikation. Gegnerinnen der Schwedinnen im Halbfinale ist das Team der Niederlande, welches Italien 2:0 besiegen konnte.

Der Tag, 28.06.2019: Rays, Fritz, Pliskova

Frühmorgens

MLB – Die Twins und die Rays hatten nach 1,5 Innings jeweils zwei Runs auf dem Scoreboard. Und das blieb lange Zeit auch so. Erst im 18. Inning konnten die Rays drei weitere Runs scoren und das Spiel mit 5:2 gewinnen. Max Kepler konnte bei acht at Bats keinen Hit erzielen.

 

 

Nachmittags

ATP-Tour – Taylor Fritz siegte 7:6(8), 6:3 gegen Kyle Edmund und zog damit ins Finale von Eastbourne ein. Sein Gegner ist dort Sam Querrey, der Thomas Fabbiano 6:3, 6:7(4), 6:3 bezwingen konnte. Querrey gelangen zudem 33 Asse.

WTA-Tour – Angelique Kerber und Karolina Pliskova bestreiten das Damen-Finale von Eastbourne. Kerber kam kampflos weiter, da Ons Jabeur nicht antreten konnte. Pliskova siegte deutlich 6:2, 6:2 gegen Kiki Bertens und beendete das Match nach nur 56 Minuten

 

Abends

Fußball, Damen-WM – Die Titelverteidigerinnen aus den USA zogen mit 2:1 ins Halbfinale ein. Zwei Treffer von Megan Rapinoe ebneten den Weg zum verdienten Sieg gegen die Gastgeberinnen.