Diese Woche … bei den Kölner Haien, KW 39

Das erste Roadtrip- Wochenende für die Kölner Haie

Das zweite Spielwochenende der noch frischen DEL Saison 2019/2020 führte die Kölner Haie am Freitag erst einmal nach Berlin. Von dort ging es dann zu dem Sonntagsspiel nach Nürnberg.

Im ersten Spiel des zweiten Spiele-Wochenendes gegen die Eisbären, mussten die Haie eine Niederlage hinnehmen. Dennoch nahmen sie wenigstens einen Punkt im Gepäck mit, denn das Spiel blieb bis zur 60 Minute unentschieden. Es schien bis dahin, als sei die reguläre Spielzeit der Mannschaft unter Mike Stewart viel zu kurz. Die Spieler verlängerten bisher drei von drei gespielten Spielen. Vielleicht mögen die Haie auch die Spannung und den nervenzerreißenden Moment? Dennoch konnten sie bisher nur Mannheim in der Overtime schlagen. Gegen Berlin verlor der KEC 3:2.

Spiele Köln gegen Berlin sind meist etwas emotionsgeladener. So begann es auch am Freitag. Köln startete ganz gut und erkämpfte sich einige Chancen. Ab der 12. Minute wurde es dann jedoch brenzlig, Taylor Aronson bekam die erste Strafe und Alexander Oblinger folgte sogleich. Oblinger bekam sogar eine 2 + 10 Minuten Strafe wegen Checks gegen den Kopf und Nacken. Doch keine der beiden Mannschaften war nach den ersten 20 Minuten erfolgreich. Es ging ohne Tore ins zweite Drittel. Frank Hördler war dann der erste Torschießer in der 25. Minute. Doch Köln glich vier Minuten später durch Frederik Tiffels aus. Der Mittelabschnitt endete mit 1:1. Und gleich vorweg: im letzten Drittel traf jede Mannschaft wieder jeweils einmal, Schützen waren der Kölner Colby Genoway und der Berliner Sean Backman. Die reguläre Spielzeit von 60 Minuten war vorbei und endete mit einem Gleichstand von 2:2. Also ging für die Kölner Haie wieder um den Sudden Death. Wer würde ihn dieses Mal sterben? Die Haie erlagen dem letzten Tor durch den Berliner Spieler Marcel Noebbels. Er besiegelte das Spiel mit einem Sieg für die Eisbären.

Vielleicht ging es dann mit etwas Frust und nur einem Punkt im Gepäck weiter nach Nürnberg, wo die Ice Tigers schon warteten und an der Bande kratzten. Es gab zwei Möglichkeiten: Köln hätte frustriert und niedergeschlagen spielen können oder gerade durch die kürzlich beigefügte Niederlage mit Kraft und umgewandelter Energie angreifen können. Welche Option wählten die Kölner?
Kleiner Spoiler: Köln war scheinbar zu niedergeschlagen.
Die Partie gegen Nürnberg blieb für den KEC eine Nullnummer. Am Ende stand es 4:0 für die Gastgeber aus Nürnberg. Joachim Ramoser, Brandon Buck, Patrick Reimer und Daniel Fischbuch waren die Nürnberger Torschützen.

Die Haie blieben insgesamt zu harmlos, zu blaß, zu schwach. In der Offensive zeigten sie Defizite, die Chefcoach Mike Stewart beheben muss. Noch sind Niederlagen zu verkraften, sind doch erst vier Spiele der noch jungen Saison gespielt. Doch zu viele Niederlagen sollten es nicht werden, schwächen sie doch auch sehr die mentale Verfassung und das Selbstbewusstsein der Spieler. Und festigt sich dies, wird es schwer aus dem Tief wieder rauszukommen. Dann wird viel mehr Kraft und Energie nötig sein.

Am kommenden Wochenende stehen dann wieder ein Heimspiel und ein Auswärtsspiel für die Mannschaft der Kölner Haie an. Zwei neue Chancen, die Bilanz positiv zu gestalten.

Diese Woche … bei den Kölner Haien, KW 37

1

Die neue Eishockey-Saison steht schon vor der Tür und der KEC ist bereit zum Angriff

Die neue Saison der DEL steht vor der Tür und jedes der 14 Teams der Liga steckt mitten in der Vorbereitungsphase. Am 13. September ist es schließlich soweit.

So trainieren auch die Kölner Haie gerade und stimmen sich ein. Zum Training bestritt der KEC den Köln Cup und verschiedene Trainingsspiele, auch gegen die DEL Teams Wolfsburg und Krefeld.

Der Köln Cup verlief für die Haie nicht ganz nach Plan, sie wurden nur Zweitplatzierter von vier teilnehmenden Mannschaften. Das erste Spiel gegen die SCL Tigers (Langnau) gewann die Kölner Mannschaft mit 3:2. Das zweite Spiel des Turniers konnte der KEC gegen Moser Medical Graz 99ers mit 4:5 nach Verlängerung nicht für sich entscheiden. Und im letzten alles entscheidenden Duell gegen Rögle BK mussten sich die Haie knapp mit 1:2 geschlagen geben. Somit war der alte Köln Cup Sieger auch der Neue: Rögle BK. Dabei war der neue Spieler Kevin Gagné der sogenannte „Most valuable Player“ (MVP), also der hervorstechendste Spieler. Aber alles in allem sah der neue Trainer Mike Stewart dieses Turnier mit einer positiven Bewertung. Das Team habe sich gut geschlagen und schon viel von dem Gewünschten umgesetzt. Der KEC arbeitet bereits hart und so kann man mit gutem Gefühl aus der Trainingsphase in die Saison starten.

Nach dem Köln Cup gab es aber keine lange Pause für die Spieler des KEC, denn es musste hart trainiert werden. Es ging sehr zügig weiter nach Südtirol zum Vinschgau Cup in Latsch. Ziele waren Teambuilding und weiteres Training. Denn auch Mannschaftsgeist ist eine Kernkompetenz, die ein neu aufgebautes Team leisten muss. Demnach war dies ein weiterer wichtiger Schritt hin zur neuen Saison. Bereits letztes Jahr war das Trainingslager in Latsch ein Erfolg, und Erfolge sollen ja weitergeführt werden. Natürlich wollten die Haie den Cup auch holen und nach dem ersten Spiel gegen den HC Lugano sah es auch fast so aus, der KEC gewann mit 4:0 und einer souveränen Leistung, die Kölner waren klarer Sieger. Im Finale gegen den Hockey Club Bozen 2000 jedoch verlor die Mannschaft von Mike Stewart mit 2:5. Wie gewonnen, so zerronnen. Doch es ging im Grunde nicht um das Ergebnis, es ging darum, eine Mannschaft zu formen und an den Feinheiten zu arbeiten, das wird gelungen sein.

In Braunlage stand dann gegen Liga-Konkurrenten Wolfsburg ein weiterer Test an. Es war schon einmal das Abchecken beider Mannschaften zur neuen Saison. Wie weit sind die anderen denn schon mit dem Training und sind wir schon bereit es mit der Konkurrenz aufzunehmen? Dies könnten die entscheiden Fragen zum Kurzvorher-Test gewesen sein.

Kurz entspannen, je nachdem wie die Spieler das Event sehen, konnten die Haie beim Sommerfest. Traditionell wird hier die neue Mannschaft vorgestellt und gefeiert, dass die neue Saison nicht mehr weit weg ist. Es ist quasi ein kleines Einläuten auf das, was kommt.

In den letzten beiden Testspielen in der finalen Phase der Trainingsvorbereitung spielten die Haie gegen Bad Nauheim, neuer DEL2-Kooperationspartner, und gewannen 4:2. Und die spielten noch gegen einen Ligakonkurrenten, die Krefeld Pinguine. Gegen den KEV war es die sogenannte Generalprobe, die die Haie mit einem Erfolg beenden konnten. Am Ende stand gegen die Krefelder ein 2:1 auf dem Zettel.

Auch wenn nicht alle Spiele im Training gewonnen wurden und es im Ergebnis noch recht durchwachsen scheint, war es doch eine gute Vorbereitung. In der Saison gilt dann, alle Kräfte bündeln, die positiven Dinge für sich verinnerlichen und kämpfen, geschlossen als Mannschaft. Hier zählen dann Ergebnisse, nach den Trainingsergebnissen fragt nachher keiner mehr. Und dann kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen.

Der Tag, Mittwoch, 24.04.2019: Blazers, Nadal, Mannheim

Frühmorgens

NBA – Entscheidungen in gleich drei Playoff-Serien. Die Trail Blazers siegen mit 118:115 und schicken die Spieler der Thunder auf den Golfplatz. Die Raptors setzen mit dem 115:96 der Serie gegen die Magic ein deutliches Ende. Die 76ers machen mit dem 122:100 gegen die Nets ebenfalls den Sprung in das Conference Semifinal klar.

NHL – Freude im Hause Oldörp? Die Bruins siegen mit 5:1 gegen die Maple Leafs und entscheiden so im Spiel Sieben die Serie für sich. Die Sharks siegen auch in Spiel Sieben. Gegen die Golden Knights reicht ein umkämpftes 5:4.

MLB – Die Red Sox verlieren den Doubleheader im Fenway Park gegen die Tigers und suchen weiterhin nach der Form. 9-15 ist nun die Bilanz. Das beste Team der AL East, die Rays, besiegen die Royals mit 5:2 und stehen damit bei einer Bilanz von 16-8.

Nachmittags

ATP.Tour – Der “King of Clay” steigt in Barcelona ins Turnier ein. Und verliert den ersten Satz gegen Leonardo Mayer im Tiebreak. Danach läuft es besser für Nadal, der die beiden übrigen Sätze gewinnen kann. David Ferrer, der nach diesem Turnier seine aktive Laufbahn beendet, besiegt Lucas Pouille deutlich und trifft nun am Donnerstag auf besagten Nadal. Ein voller Center Court wird vermeldet werden können.

WTA-Tour – Julia Görges muss beim WTA-Turnier in Stuttgart auf Grund einer Hand-Verletzung verletzt aufgeben. Petra Kvitova spielt sich locker in das Viertelfinale.

 

Abends

DEL – Die Adler Mannheim gewinnen auch das vierte Spiel der Finalserie und gehen damit mit 3:1 in Führung. Nun heißt es Matchball zur Meisterschaft am Freitag beim Heimspiel gegen den EHC München.

DFB-Pokal – Die Bayern stehen im Finale. Nach einer 2:0-Führung und den beiden Toren der Bremer in den Minuten 74 und 75, reichte dann ein Elfmeter zum 3:2.

Premier League – Weiterhin hält Manchester City die Tabellenspitze. Mit 2:0 siegte Pep Guardiola mit seinem Team beim Stadtderby im Old Trafford.

 

Diese Woche … bei den Kölner Haien, KW 17

1

Von Sabrina Tesch

Nach der Saison ist vor der Saison

Für die Kölner Haie ist die Saison 2018/2019 nun schon einige Wochen beendet. Die Mannschaft des KEC schaffte es bis ins Halbfinale, hier mussten sich der KEC dann gegen die Adler Mannheim geschlagen geben. Doch von bitterer Enttäuschung war kaum eine Spur. Natürlich wäre die Mannschaft gerne noch weiter gekommen, doch für ihre Erwartungen und Ansprüche haben sie in dieser Saison viel erreicht und können mit stolzer Brust in die Zukunft blicken.

Noch vor der Saison war das Ziel des Clubs bescheiden angesetzt. Es sollte eine Mannschaft gebildet werden, die zusammen spielt und funktioniert, Charakter und Leidenschaft beweist und eine Identifikation mit der Stadt Köln zeigt. Dieses Ziel wurde erreicht, denn von Playoffs oder gar dem Meistertitel war in den Erwartungen zuvor nicht die Rede gewesen. Und das war auch gut so. Lange galt der KEC mit seinem Budget und seinem Kader als Favorit, die Erwartungen waren stets hoch. Doch erfüllen konnten die Haie das nicht, scheiterten zu oft und hinderten sich selbst. Damit ist nicht nur die Mannschaft gemeint, nein, innerhalb des Vereins schien es stetig Unruhe zu geben, Konsequenz und Konstanz fehlte. Das wurde nach außen hin ausgestrahlt. Die Fans wurden zunehmend unglücklicher. Kurzfristige Entscheidungen sollten helfen, doch auf lange Sicht gesehen, behinderten sie allzu oft. Hier sind zum einen sicherlich die Trainerwechsel zu nennen. Ein langfristiger Trainer, der eine Mannschaft von der Basis her aufbaut, ist gefragt. Das könnte für die Zukunft entscheidend werden. Aber auch die Wechsel in der Vereinsführung haben etwas für Unruhe gesorgt. Doch seit Beginn der Saison 2018/2019 ist Philipp Walter wieder in Köln. Er war viele Jahre Pressesprecher bevor er nach Freiburg zum Fußball wechselte, doch er kam wieder. Er kam nach Köln und brachte die Stimmung wieder. Gefühlt läuft es nun runder und der Verein samt Führung und Mannschaft konnte sich auf Eishockey konzentrieren. Leidenschaft und Emotionen kamen wieder.

Was bisher geschah…

Nun ist wieder eine Spielzeit zu Ende und die nächste scheint noch in weiter Ferne. Doch hinter den Kulissen haben die Veränderungen und Vorbereitungen bereits begonnen, denn die neue Saison steht immer schneller vor der Tür, als erwartet.

Klar ist, dass ein neuer Trainer kommen wird. Peter Draisaitl wurde gegen Ende der Hauptrunde entlassen, Interimscoach Dan Lacroix kam aus Kanada nach Deutschland, um auszuhelfen. Doch nach dieser Saison geht er, definitiv, er coacht das lettische Team für die WM und wird sich danach wohl wieder einen Job in der NHL als Co-Trainer suchen. Als neuer Trainer wird Mike Stewart gehandelt, das ist eigentlich ein offenes Geheimnis, er soll bereits laut einiger Medien unterschieben haben. Doch offiziell wird es wohl erst bestätigt, wenn er mit den Augsburger Panthern, dessen Trainer er zurzeit ist, ausgeschieden ist. Ist ja auch nur eine professionelle und faire Herangehensweise.

Philipp Walter bleibt Geschäftsführer, er ist ein sympathischer Typ, identifiziert sich mit Köln, Eishockey und natürlich dem Club. Er hat zuvor auch schon Weichen für die Zukunft gestellt und eine klare Linie, was auch die Fan- und Stimmungsgewinnung angeht, rein gebracht.

Neun Spieler werden die Haie verlassen. Das sind viele. Einige Stimmen sagen, zu viele, es würde wieder zu Problemen mit der Konstanz führen. Das wird sich in der neuen Saison zeigen. Bestätigt ist der Abgang Kais Hospelts zu den Krefeld Pinguinen, er wäre noch gerne in Köln geblieben, doch war er ein zu hoher Kostenpunkt und konnte dafür nicht genug überzeugen. Weiterhin sicher ist, dass Ryan Jones seine Karriere beendet, er geht zurück in seine Heimat, um dort in Ruhe zu „golfen, zu fischen und Zeit mit der Familie zu verbringen“. Morgan Ellis verlässt Köln wohl in Richtung Russland.#

Wie wird es für den KEC weitergehen?

Der KEC gab nun die neue Personalie auf dem Trainerposten bekannt. Und es ist wirklich keine Überraschung, die hartnäckigen Gerüchte bestätigten sich und aus dem offenen Geheimnis ist nun eine offizielle Bekanntgabe geworden. Es ist Mike Stewart, ehemaliger Trainer der Augsburger Panther. Er erhielt einen Vertrag für zwei Jahre und wird nun eng mit Sportdirektor Mark Mahon zusammenarbeiten und eine neue Mannschaft mit neuen Spielern und dem fortbestehenden Kern formen.

Schließlich wird sich der Verein auf dem Markt umschauen und die Mannschaft punktuell verstärken und versuchen Tiefe im Kader zu erzeugen. Kürzlich wurde die Vertragsverlängerung von Alexander Oblinger verkündet, dessen Personalie war nach den Spielergesprächen noch offen gelassen worden. Er verlängerte um weiteres Jahr bei den Haien.

Wichtig werden neue Defensivspieler sein, gesucht wird hier wohl auch ein Offensivverteidiger, der Morgan Ellis nach dessen Weggang ersetzen soll. Zudem wäre auch ein physisch harter Verteidiger interessant, nachdem Corey Potter auch nicht mehr in der Mannschaft spielen wird. In der Offensive wird sich der Verein sicherlich auch nach einem Knipser umschauen. Jason Akeson überzeugte in der diesjährigen Saison mit Toren, soll aber bestimmt noch weitere Unterstützung bekommen.

Bei diesen Transferwünschen wird das Budget eine entscheidende Rolle spielen. Dieses soll laut Medienberichten gekürzt werden. Nachdem nun die teuren Spieler Schütz, Sulzer, Jones und Hospelt wegfallen, wird der KEC nach Kostengünstigeren suchen. Laut Medienquellen wird das Budget aber noch weiter gekürzt. Hier muss also die Mischung aus erfahrenen Spielern und Rookies gelingen. Wird der KEC damit in der nächsten Saison zum Underdog? Vielleicht auch zum Außenseiter, der unterschätzt wird?

Der Tag, Montag, 21. April 2019: Eintracht, Mannheim, Chelsea

Nachmittags 

ATP Tour – Jan-Lennard Struff rauscht frohgemut in das ATP-Tour-500-Turnier in Barcelona. Der Warsteiner paniert Hugo Dellien mit 6:3 und 6:1. Philipp Kohlschreiber zieht indes zurück. Und freut sich schon auf München.

DEL – Ein Tor nach nur fünf Sekunden Spielzeit ebnet Mannheim den Weg zum 4:1 gegen München. Und damit zur 2:1-Führung in der Final-Serie. Viertes Spiel am Mittwoch.

Abends

Bundesliga – Die Frankfurter Eintracht führt in Wolfsburg sehr lange, muss in letzter Minute dann aber doch den Ausgleich durch Anthony Brooks hinnehmen. Frankfurt damit zwei Punkte vor Gladbach auf Platz vier.

Premier League – Chelsea spielt zuhause gegen Burnley nur 2:2, schließt damit punktemäßig zu Tottenham auf. Die Spurs, derzeit Dritter, haben allerdings ein Match weniger ausgetragen.

Diese Woche … in der DEL, KW 16

Von Sabrina Tesch

Der letzte Teil des Playoff-Halbfinales 2019 in der DEL

Es ist Endspurt angesagt. Nicht mehr lange und der Deutsche Meister der DEL nach der Saison 2018/2019 steht fest. Das Halbfinale ist geschafft, die letzten Spiele wurden gespielt. 12 Mannschaften haben oder beginnen nun mit den Planungen für die kommende Saison, denn nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Im Finale kämpfen nun die letzten beiden Mannschaften um den Titel.

Wie verliefen die letzten Spiele der Halbfinal-Serien?

Die Serie Mannheim gegen Köln war nach gesamt vier Spielen beendet. Und auch nur vier Siege waren nötig in der „Best of Seven“-Serie, um weiterzukommen. Dennoch musste Mannheim auch ein wenig dafür arbeiten und Köln schied nicht verbittert aus. Denn Köln Erwartungen zu Beginn der Saison waren realistisch und niedriger gesteckt als die Jahre zuvor. Ziel war lediglich eine gute und charakterstarke Mannschaft zu formen. Das gelang den Haien und zusätzlich kamen sie nach einer sehenswerten Viertelfinalserie gegen Ingolstadt sogar noch ins Halbfinale. Hier war dann gegen die Adler Schluss.

Wie bereits schon oft erwähnt und gelesen, Mannheim hat diese Saison wohl das bisher stärkste Team geschaffen. Ohne Frage sind die Adler souverän durch das Viertelfinale und Halbfinale geschlendert. Eine geölte Maschine, in der sich jedes Rädchen bewegt. Doch werden sie auch so im Finale wieder so siegreich sein? Das hängt sicherlich vom Gegner und dessen Motivation ab.

In der Serie der Augsburger Panther gegen den amtierenden Meister München sieht es zunächst nicht so eindeutig aus wie sich das München wohl gewünscht hätte. Der amtierende Deutsche Meister unter Headcoach und absolutem Meistertrainer Don Jackson schwächelte. Die Allmacht Münchens der letzten Jahre ist nun auf dem Prüfstein. Augsburg konnte bei sechs gespielten Spielen drei für sich entscheiden. Vergangenen Sonntag gewann Augsburg sogar 2:0, kein Tor für München. Die Panther gestalteten diese Serie außerordentlich spannend. Ein letztes und alles entscheidendes Spiel sieben gab es dann schließlich am Dienstag. So hatte München das Ganze wohl erst einmal nicht geplant. Sieben Spiele waren nötig um ins Finale einzuziehen, München zeigte Schwachstellen. Sind die Münchner nun fit genug, es mit Mannheim aufzunehmen?

Und, wie geht es nun weiter?

Im Finale werden dann zwei letzte Teams gegenüber stehen, die sowohl die Viertelfinal- als auch die Halbfinalserie überstanden haben, ist ja auch logisch. Es bleibt weiterhin beim Best-of-Seven Modus.

Mannheim war schnell sicher weiter, nach vier Spielen hatten sie die Kölner Haie bezwungen. Das geschah schon vor einer Woche, so dass die Adler im besten Fall ausgeruht und motiviert starten. Im schlechtesten Fall aber sind sie aus dem Rhythmus und müssen erst in ihr System finden. Im Halbfinale gegen Köln hatten sie nach einer ähnlich langen Pause, kleine Startschwierigkeiten.

Gegner ist das Red Bull München-Team, das am Dienstagabend den letzten nötigen Sieg nach einer vollausgeschöpften Serie von sieben Spielen errungen hatte. RB München und die Panther aus Augsburg kämpften hart und aggressiv gegeneinander, letztlich waren es aber die Münchner mit der nötigen Kraft zum Siegen.

Im Finale der Saison 2018/2019 steht nun Mannheim gegen München, erster und zweiter Tabellenplatz der Hauptrunde. Wer wird Deutscher Meister 2019? Die große Frage, die die Eishockeywelt Deutschlands nun umtreibt.

Der Tag, Freitag, 12. April 2019, EHC München, Nürnberg, Union Berlin

Frühmorgens

NBA – Wieder einmal müssen wir mit den Red Sox starten, die diesmal aber gegen die Blue Jays die Nase vorne haben, mit einem Walk-Off-Hit mit 7:6 gewinnen. Die Padres schlagen die Diamondbacks mit demselben Ergebnis, stehen nun bei einer Bilanz von 9:5-Siegen. Manny Machado, einer der teureren Spieler in der MLB, schlägt im Moment .245.

NHL – Die Boston Bruins starten mit einer Niederlage in die Stanley-Cup-Playoffs, und das vor den Augen von Heiko Oldörp. Boston verliert gegen Toronto mit 1:4. Die Titelverteidiger aus Washington beginnen dagegen mit einem Sieg – die Capitals schlagen Carolina mit 4:2.

Abends

Liga Zwei – Union Berlin mag nicht so recht gewinnen, schafft nach früher Führung zuhause gegen Regensburg immerhin noch ein 2:2. Erzgebirge Aue unterliegt Heidenheim mit 0:1.

Bundesliga – Das prototypische 0:0-Spiel endet mit 1:1. Nürnberg geht in der 82. Minute gegen Schalke in Führung, Nastasic gleicht 120 Sekunden später aus. Der Glubb wird absteigen, die Schalker nicht.

DEL – Der EHC München gewinnt gegen Augsburg Spiel fünf mit 1:0. Einziger Torschütze des Tages ist Trevor Parks im zweiten Drittel. München führt damit in der Serie mit 3:2-Siegen.

The Masters – Francesco Molinari, der italienische Fuchs, ist mit -7 und der geteilten Führung im Clubhaus. Tiger ist eine  Schlag hinten dran. Bernhard Langer hat mit -1 den Cut souverän gepackt, Martin Kaymer mit +3 gerade noch so.

 

Der Tag, Dienstag, 9. April 2019: Virginia, Baum und die Champions League

Frühmorgens

NCAA Basketball – Die University of Virginia schlägt im Final-Match der March Madness Texas Tech mit 85:77. Who would have thought, bevor das Turnier angefangen hat? Nicht viele.

Nachmittags

Liga Eins – Wir wollen nicht verhehlen, dass sich in der Bundesliga trotz Fehlens sportlicher Ereignisse einiges getan hat: Hannover 96 verabschiedet Horst Heldt mit deftigen Worten, der FC Augsburg flüstert Manuel Baum und Jens Lehman dagegen ein zartes Servus hinterher.

Das schreibt die SZ darüber (oder aber eine Agentur des Vertrauens der SZ) https://www.sueddeutsche.de/sport/augsburg-baum-lehmann-schmidt-1.4403543

ATP-Tour – Philipp Kohlschreiber gibt sich alle Mühe, gegen den 19-jährigen Spanier Alejandro Davidovich Fokina sein gesamtes Nenngeld auszuspielen, gewinnt aber dann doch schon in zwei Sätzen mit 7:6 (4) und 7:5. Alexander Zverev hat beim 6:4 und 6:4 gegen Denis Istomin einen ruhigen Tagim Büro.

Abends

MLB – Home Opener für die Boston Red Sox. Immerhin Mitch Moreland trotzt der Kälte. Mookie Betts trägt auch einen Homerun bei, Chris sale indes findet die Strike-Zone nicht. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels führen die Blue Jays mit 6:4.

DEL – Die Adler Mannheim stehen nach einem Cleen Sweep im Endspiel. Nach zwei Dritteln steht es in Köln 4:0 für die Gäste, die Haie können sich mit zwei Toren in die Sommerpause verabschieden.

Champions League – Niemand weiß, wann es nun einen Handelfmeter gibt und wann nicht. Was insofern keinen Einfluss auf die Ergebnisse hat, als dass Aguero den gegebenen für City verschießt. Und Porto den nicht gegebenen naturgemäß nicht schießen darf. Zwei englische Heimsiege, Son für Tottenham wie aus dem Nichts. Keita mit Glück und Firminho schön herausgespielt für Liverpool. Gündogan darf lange, Sané viel zu kurz mitmachen.

TV Live und Stream, Dienstag, 09.04.2019: Man City, Liverpool, Adler Mannheim

Sky – Tottenham empfängt im Champions-League-Viertelfinale um 2100 Manchester City, gleichzeitig tritt Liverpool gegen Porto an. Wolff Fuss kümmert sich um das rein englische Duell, Michael Born nimmt sich des Vorjahres-Finalisten unter Jürgen Klopp an (dieses Match kommt zeitversetzt ab 0000). Die Moderation im Studio hat Sebastian Hellmann inne. Didi Hamann und Erik Meijer ergänzen das Line-Up. In der Konferenz hören wir Kai Dittmann und Martin Gross.

DAZN – Auch hier läuft Liverpool gegen Porto ab 2100, live und exklusiv. Und wohl unter dem kompetenten Kommentar von Marco Hagemann.

Eurosport – Der Tag steht im Zeichen des Squash-Sports: ab 1200 gibt es die dpd Open, bis kurz vor Mitternacht.

Magentasport – Ab 1915 versuchen sich die Adler Mannheim am Sweep der Kölner Haie. Spiel vier der DEL-Halbfinalserie wird kommentiert von Patrick Bernecker, Experte ist Andi Renz, Moderator Holger Speckhahn. Ab 2015 kommentiert Benni Zander das erste Finalspiel im Eurocup zwischen ALBA Berlin und Valencia.

sportdeutschland.tvDas Viertelfinale der Badminton-Bundesliga zwischen Beuel und Lüdinghausen werden auf zwei Courts ab 1900 parallel übertragen.

tennistv.com In Houston werden die US-amerikanischen Sandplatzmeister gesucht. Auf der ATP-Tour. Beginn tendenziel ab 1800.

Diese Woche … in der DEL, KW 14

Von Sabrina Tesch

Halbfinale der Playoffs 2019 in der DEL

Das Halbfinale ist in vollem Gange. Drei Spiele sind gespielt. Vier Mannschaften treten gegeneinander an. Auf der einen Seite gibt es das Klassikerduell zweier Traditionsclubs: die Kölner Haie gegen die Adler aus Mannheim, und auf der anderen Seite gibt es das Bayerische Derby: der amtierende Meister Red Bull München gegen die Augsburger Panther.

Wer wird schlussendlich im Finale gegeneinander antreten, denn nur zwei Mannschaften können es schaffen? Und am Ende wird es natürlich nur einen einzigen Sieger, einen einzigen Deutschen Meister geben.

Die Prognosen und Spekulationen sind hier aber recht eindeutig: Mannheim wird Meister. Nach der souverän gespielten Hauptrunde und dem Weiterkommen in den Playoffs scheint dies sehr wahrscheinlich. Der amtierende Meister München strauchelt im Halbfinale gegen den Gegner Augsburg und Köln konnte bisher nicht wirklich einen großen Widerstand gegen die Dampfwalze Mannheim leisten.

Wie verliefen die ersten drei Spiele der Serien?

Nach dem ersten Spiel der Kölner gegen Mannheim waren die Rheinländer noch optimistisch. Schließloch verloren sie dieses nur 1:0 und boten den Mannheimern eine gute Gegenwehr, hielten ihnen stand und waren streckenweise sogar besser. Dieser Optimismus verflog jedoch im zweiten und dritten Spiel gegeneinander. Der KEC verlor beide Partien, erst 1:4 und dann sogar 4:0. So, und nun steht die Serie 3:0 für die Adler. Diese scheinen mit einem Fuß schon im Finale zu stehen. Für Köln ist dies etwas bitter, jedoch kommt das nicht unerwartet. Die Mannschaft der Haie ist schon weit gekommen, die Saison lief nicht immer rund für Köln, dennoch kamen sie bis ins Halbfinale. Nicht alle glaubten daran. Im ersten Spiel gegen die Adler zeigten die Kölner eine starke Leistung, hatten nach dem Einzug ins Halbfinale Schwung und Elan mitnehmen können. Verletzungspech, verlorene Energie und starke Kräfte der Adler zollten ihren Tribut.

Auf Seiten der Bayern läuft die Serie differenzierter. Die Serie steht 2:1 für die Panther aus Augsburg. München strauchelt, damit rechnete im Vorfeld einer so richtig. Augsburg spielte eine starke Saison und überzeugt nun auch im Halbfinale. Das erste Spiel gewann noch München, die beiden weiteren Partien jedoch gingen auf das Konto der Panther. Die letzten beiden Spiele waren knapp, jeweils nur ein Tor machte den Unterschied zugunsten Augsburgs. Die Knappheit jedoch hinterfragt am Ende niemand mehr, was zählt ist der Sieg.

Wie geht es nun weiter?

Am Dienstag wird es das vierte Spiel für beide Serien geben. Für die Kölner Haie könnte es das letzte Spiel sein, Mannheim braucht nur noch einen Sieg um ins Finale einzuziehen. Das heißt für Köln wird wieder das Motto „Do or Die“ gelten. Wird der KEC diese Serie noch aufholen können und drei Siege hintereinander einfahren können? Gute Frage, doch wie heißt es so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt. Und in den Playoffs kann alles passieren, wenn auch die Chancen für Köln eher schlecht stehen.

Auch München und Augsburg spielen ihr viertes Spiel, hier wird es nur definitiv nicht das Letzte Spiel sein. Es wird noch ein Spiel fünf geben. Wenn Augsburg gewinnt, stehen sie mit einem Fuss im Finale und München ist in Zugzwang. Gewinnt München, ist die Serie mit 2:2 wieder ausgeglichen. Es bleibt also spannend.

Und im Finale wird es noch einmal schärfer zugehen.