Diese Woche … in der DEL, KW 18

Von Sabrina Tesch

Finale, Finale, Finale…

Die Eishockey-Saison 2018/2019 hat ihren krönenden Abschluss gefunden. Freitag Nachmittag war noch alles offen, ob es einen neuen Deutschen Meister, oder vielleicht doch einen alten Deutschen Meister, geben würde. Der Hauptrunden-Sieger Mannheim und der zu diesem Zeitpunkt noch amtierende Meister München kämpften im diesjährigen Finale gegeneinander. Unerbittlich. Am Ende aber kann es ja bekanntlich nur einen geben.

Und wer diese Saison verfolgt hat, dürfte über beide Finalteilnehmer nicht sonderlich überrascht sein. Die Augsburger Panther stellten München im Halbfinale zwar noch einmal auf eine harte Probe und offenbarten einige Schwachstellen, doch letztlich aber waren es die Red Bulls aus München, die sich durchsetzten.

Und nun heißt es wohl: Kampf der Giganten. Naja, zumindest nach Bewertung der Hauptrunde. Denn das Finale läuft nicht gerade nach Maß der Bayern.

Und, wie läuft es denn so?

Mannheim zeigte wie vorherzusehen kleine Startschwierigkeiten und verlor das erste Spiel der Serie, wieder im Best-of-Seven Modus, 1:2 in der Overtime. Die Pause, die Mannheim zwischen dem Halbfinale und Finale hatte, war vielleicht etwas zu lang und hatte die Adler aus der Routine gerissen. Dies machten sich die Münchner zu Nutze. Doch in den weiteren Spielen zeigten die Mannheimer wieder ihre alte Stärke und Kraft. Hatte Pavel Gross da wohl eine Ansage machen müssen? Denn ab Spiel zwei waren die Adler wieder die geölte Maschine unter Lokführer Pavel Gross, die geradeaus davon glitt wie auf Schienen.

Spiel zwei gewannen die Adler 3:0, Spiel drei 4:1 und Spiel vier 4:0. Die Serie stand demnach Freitagnachmittag bei 3:1 für Mannheim. München befand sich im Hintertreffen und Mannheim hatte den Matchpuck bei sich. Die Schwächen der Bayern, die sich gegen Berlin und Augsburg bisher zeigten, könnten ihnen zum Verhängnis werden.

Die Prognose zielt auf Mannheim. Es sollte sich bewahrheiten. Doch Garantien gibt es erstmal natürlich nicht, denn in den Playoff gelten spezielle Regeln. Schließlich wollte auch der EHC Meister werden.

Das fünfte Playoff-Spiel dieser Serie fand dann am Abend des Freitages statt und Mannheim benötigte nur noch einen Sieg zum Titelgewinn. München stand somit also mit dem Rücken zur Wand und war zum Siegen gezwungen.

Und der Sieger ist …

Mannheim.

Die Adler Mannheim sind der diesjährige Deutsche Meister.

Pavel Gross und die Mannschaft der Mannheimer gewannen in fünf Spielen gegen den Meister der vergangenen Saison, München.

Dennis Endras im Tor bewies enormen Rückhalt und behielt sogar in zwei Spielen seinen Kasten komplett sauber. Defensiv und offensiv zeigte die Mannschaft ein konzentriertes, hartes und effektives Eishockey.

Es überrascht kaum, stand Mannheim schnell als Favorit in dieser Saison fest und dieser Rolle wurden sie auch gerecht, vielleicht zum Leidwesen der anderen Clubs.

Zukunftsfragen und die leidliche Sommerpause

Und nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison, daher gibt es schon Zukunftsfragen: Kann Mannheim dies auch in der kommenden Saison leisten und den Titel behalten? Wer wird Mannheims größter Konkurrent dann sein? Können die anderen Clubs dann ähnlich gut den Kader vertiefen und aufbauen, so dass Mannheim Angst haben muss?

Doch erst muss die Sommerpause überstanden werden. Die reguläre Saison beginnt erst wieder im September 2019, bis dahin muss zeit totgeschlagen werden. Was macht der Eishockeyfan dann? Er wendet sich anderen Hobbies zu und versucht nicht ungeduldig zu werden.

Diese Woche … in der DEL, KW 16

Von Sabrina Tesch

Der letzte Teil des Playoff-Halbfinales 2019 in der DEL

Es ist Endspurt angesagt. Nicht mehr lange und der Deutsche Meister der DEL nach der Saison 2018/2019 steht fest. Das Halbfinale ist geschafft, die letzten Spiele wurden gespielt. 12 Mannschaften haben oder beginnen nun mit den Planungen für die kommende Saison, denn nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Im Finale kämpfen nun die letzten beiden Mannschaften um den Titel.

Wie verliefen die letzten Spiele der Halbfinal-Serien?

Die Serie Mannheim gegen Köln war nach gesamt vier Spielen beendet. Und auch nur vier Siege waren nötig in der „Best of Seven“-Serie, um weiterzukommen. Dennoch musste Mannheim auch ein wenig dafür arbeiten und Köln schied nicht verbittert aus. Denn Köln Erwartungen zu Beginn der Saison waren realistisch und niedriger gesteckt als die Jahre zuvor. Ziel war lediglich eine gute und charakterstarke Mannschaft zu formen. Das gelang den Haien und zusätzlich kamen sie nach einer sehenswerten Viertelfinalserie gegen Ingolstadt sogar noch ins Halbfinale. Hier war dann gegen die Adler Schluss.

Wie bereits schon oft erwähnt und gelesen, Mannheim hat diese Saison wohl das bisher stärkste Team geschaffen. Ohne Frage sind die Adler souverän durch das Viertelfinale und Halbfinale geschlendert. Eine geölte Maschine, in der sich jedes Rädchen bewegt. Doch werden sie auch so im Finale wieder so siegreich sein? Das hängt sicherlich vom Gegner und dessen Motivation ab.

In der Serie der Augsburger Panther gegen den amtierenden Meister München sieht es zunächst nicht so eindeutig aus wie sich das München wohl gewünscht hätte. Der amtierende Deutsche Meister unter Headcoach und absolutem Meistertrainer Don Jackson schwächelte. Die Allmacht Münchens der letzten Jahre ist nun auf dem Prüfstein. Augsburg konnte bei sechs gespielten Spielen drei für sich entscheiden. Vergangenen Sonntag gewann Augsburg sogar 2:0, kein Tor für München. Die Panther gestalteten diese Serie außerordentlich spannend. Ein letztes und alles entscheidendes Spiel sieben gab es dann schließlich am Dienstag. So hatte München das Ganze wohl erst einmal nicht geplant. Sieben Spiele waren nötig um ins Finale einzuziehen, München zeigte Schwachstellen. Sind die Münchner nun fit genug, es mit Mannheim aufzunehmen?

Und, wie geht es nun weiter?

Im Finale werden dann zwei letzte Teams gegenüber stehen, die sowohl die Viertelfinal- als auch die Halbfinalserie überstanden haben, ist ja auch logisch. Es bleibt weiterhin beim Best-of-Seven Modus.

Mannheim war schnell sicher weiter, nach vier Spielen hatten sie die Kölner Haie bezwungen. Das geschah schon vor einer Woche, so dass die Adler im besten Fall ausgeruht und motiviert starten. Im schlechtesten Fall aber sind sie aus dem Rhythmus und müssen erst in ihr System finden. Im Halbfinale gegen Köln hatten sie nach einer ähnlich langen Pause, kleine Startschwierigkeiten.

Gegner ist das Red Bull München-Team, das am Dienstagabend den letzten nötigen Sieg nach einer vollausgeschöpften Serie von sieben Spielen errungen hatte. RB München und die Panther aus Augsburg kämpften hart und aggressiv gegeneinander, letztlich waren es aber die Münchner mit der nötigen Kraft zum Siegen.

Im Finale der Saison 2018/2019 steht nun Mannheim gegen München, erster und zweiter Tabellenplatz der Hauptrunde. Wer wird Deutscher Meister 2019? Die große Frage, die die Eishockeywelt Deutschlands nun umtreibt.

Der Tag, Freitag, 12. April 2019, EHC München, Nürnberg, Union Berlin

Frühmorgens

NBA – Wieder einmal müssen wir mit den Red Sox starten, die diesmal aber gegen die Blue Jays die Nase vorne haben, mit einem Walk-Off-Hit mit 7:6 gewinnen. Die Padres schlagen die Diamondbacks mit demselben Ergebnis, stehen nun bei einer Bilanz von 9:5-Siegen. Manny Machado, einer der teureren Spieler in der MLB, schlägt im Moment .245.

NHL – Die Boston Bruins starten mit einer Niederlage in die Stanley-Cup-Playoffs, und das vor den Augen von Heiko Oldörp. Boston verliert gegen Toronto mit 1:4. Die Titelverteidiger aus Washington beginnen dagegen mit einem Sieg – die Capitals schlagen Carolina mit 4:2.

Abends

Liga Zwei – Union Berlin mag nicht so recht gewinnen, schafft nach früher Führung zuhause gegen Regensburg immerhin noch ein 2:2. Erzgebirge Aue unterliegt Heidenheim mit 0:1.

Bundesliga – Das prototypische 0:0-Spiel endet mit 1:1. Nürnberg geht in der 82. Minute gegen Schalke in Führung, Nastasic gleicht 120 Sekunden später aus. Der Glubb wird absteigen, die Schalker nicht.

DEL – Der EHC München gewinnt gegen Augsburg Spiel fünf mit 1:0. Einziger Torschütze des Tages ist Trevor Parks im zweiten Drittel. München führt damit in der Serie mit 3:2-Siegen.

The Masters – Francesco Molinari, der italienische Fuchs, ist mit -7 und der geteilten Führung im Clubhaus. Tiger ist eine  Schlag hinten dran. Bernhard Langer hat mit -1 den Cut souverän gepackt, Martin Kaymer mit +3 gerade noch so.

 

Diese Woche … in der DEL, KW 14

Von Sabrina Tesch

Halbfinale der Playoffs 2019 in der DEL

Das Halbfinale ist in vollem Gange. Drei Spiele sind gespielt. Vier Mannschaften treten gegeneinander an. Auf der einen Seite gibt es das Klassikerduell zweier Traditionsclubs: die Kölner Haie gegen die Adler aus Mannheim, und auf der anderen Seite gibt es das Bayerische Derby: der amtierende Meister Red Bull München gegen die Augsburger Panther.

Wer wird schlussendlich im Finale gegeneinander antreten, denn nur zwei Mannschaften können es schaffen? Und am Ende wird es natürlich nur einen einzigen Sieger, einen einzigen Deutschen Meister geben.

Die Prognosen und Spekulationen sind hier aber recht eindeutig: Mannheim wird Meister. Nach der souverän gespielten Hauptrunde und dem Weiterkommen in den Playoffs scheint dies sehr wahrscheinlich. Der amtierende Meister München strauchelt im Halbfinale gegen den Gegner Augsburg und Köln konnte bisher nicht wirklich einen großen Widerstand gegen die Dampfwalze Mannheim leisten.

Wie verliefen die ersten drei Spiele der Serien?

Nach dem ersten Spiel der Kölner gegen Mannheim waren die Rheinländer noch optimistisch. Schließloch verloren sie dieses nur 1:0 und boten den Mannheimern eine gute Gegenwehr, hielten ihnen stand und waren streckenweise sogar besser. Dieser Optimismus verflog jedoch im zweiten und dritten Spiel gegeneinander. Der KEC verlor beide Partien, erst 1:4 und dann sogar 4:0. So, und nun steht die Serie 3:0 für die Adler. Diese scheinen mit einem Fuß schon im Finale zu stehen. Für Köln ist dies etwas bitter, jedoch kommt das nicht unerwartet. Die Mannschaft der Haie ist schon weit gekommen, die Saison lief nicht immer rund für Köln, dennoch kamen sie bis ins Halbfinale. Nicht alle glaubten daran. Im ersten Spiel gegen die Adler zeigten die Kölner eine starke Leistung, hatten nach dem Einzug ins Halbfinale Schwung und Elan mitnehmen können. Verletzungspech, verlorene Energie und starke Kräfte der Adler zollten ihren Tribut.

Auf Seiten der Bayern läuft die Serie differenzierter. Die Serie steht 2:1 für die Panther aus Augsburg. München strauchelt, damit rechnete im Vorfeld einer so richtig. Augsburg spielte eine starke Saison und überzeugt nun auch im Halbfinale. Das erste Spiel gewann noch München, die beiden weiteren Partien jedoch gingen auf das Konto der Panther. Die letzten beiden Spiele waren knapp, jeweils nur ein Tor machte den Unterschied zugunsten Augsburgs. Die Knappheit jedoch hinterfragt am Ende niemand mehr, was zählt ist der Sieg.

Wie geht es nun weiter?

Am Dienstag wird es das vierte Spiel für beide Serien geben. Für die Kölner Haie könnte es das letzte Spiel sein, Mannheim braucht nur noch einen Sieg um ins Finale einzuziehen. Das heißt für Köln wird wieder das Motto „Do or Die“ gelten. Wird der KEC diese Serie noch aufholen können und drei Siege hintereinander einfahren können? Gute Frage, doch wie heißt es so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt. Und in den Playoffs kann alles passieren, wenn auch die Chancen für Köln eher schlecht stehen.

Auch München und Augsburg spielen ihr viertes Spiel, hier wird es nur definitiv nicht das Letzte Spiel sein. Es wird noch ein Spiel fünf geben. Wenn Augsburg gewinnt, stehen sie mit einem Fuss im Finale und München ist in Zugzwang. Gewinnt München, ist die Serie mit 2:2 wieder ausgeglichen. Es bleibt also spannend.

Und im Finale wird es noch einmal schärfer zugehen.

TV Live und Stream: Sonntag, 07.04.2019, Werder, Flandern-Rundfahrt, Red Sox

Sky – Hoffenheim bemüht sich ab 1530 in Augsburg um weitern Anschluss an die Tabellenspitze, Toni Tomic wird kommentieren, Britta Hofmann das Feld bearbeiten. Ab 1800 versucht dann Werder Bremen in Gladbach nicht zu verlieren, Martin Gross leitet die Veranstaltung, Marcus Lindemann ist für den Stimmenfang und die Moderation zuständig.

DAZN: Die Rugby-Sause in Hongkong beginnt diesmal um 0300, in gewohnter Besetzung (Lüdeke, Renner, Jung, Gabbei). Zu einer angenehmen Zeit, nämlich um 1800, könnte ma sich in der NBA Miami gegen Toronto geben, mit Lukas Schönmüller und Didi Hamann als Experten. Zum Tagesausklang dann ab 2210 böte sich dann Baseball an, die Red Sox versuchen unter dem Kommentar von Tobias Dietrich und Tim Collins in Arizona zu bestehen.

Eurosport: Jetzt aber richtiges Radfahren: Ab 1015 geht es mit der Flandern-Rundfahrt los, eingeplant ist eine Sendezeit bis 1730.

Magentasport:  Ab 1345 geht der EHC München in das dritte Spiel gegen die Augsburg Panther. Jan Lüdeke wird kommentieren mit Patrick Ehelechner an seiner Seite. Die Moderation hat Konstantin Klostermann zugeteilt bekommen. Ab 1630 dann Basti Schwele und Sven Felski hinter dem Mikrofon bei Spiel drei zwischen den Adler Mannheim und den Kölner Haien. Durch die Sendung führt Sascha Bandermann.

sportdeutschland.tv – Zweites Bundesliga-Halbfinale zwischen Bergneustadt und Ochsenhausen. Ab 1530 geht´s los.