Die Woche… bei Rot- Weiss Köln, KW 18

Von Markus Lehnen

Blog aus der Coronapause
Als ich mich in meinem bis dahin letzten Blog vom 4. März verabschiedete geschah dies mit dem Gedanken spätestens in Kalenderwoche 12 wieder zu schreiben. Es geschah mit Vorfreude auf das Frühjahr, mit der Vorfreude auf die Pro League Spiele der Nationalteams in Mönchengladbach und mit der Vorfreude auf den Rest der Feldhockeysaison 2019/20 ab April. Hinzu kam die Hoffnung angemessen am 1.April den 1-jährigen Geburtstag von 12producer.de und damit auch dieses Blogs zu feiern. Aus all dem wurde leider mal so überhaupt nichts.

Vor 8 Wochen hätte ich im (Alp-)Traum nicht daran gedacht, dass sich die Covid 19 Lage in kürzester Zeit so zuspitzt. Ehrlichweise hätte ich mir damals unter einer Coronapause auch noch was ganz ganz anderes vorgestellt, halt etwas mit Bier.

Mit diesem Blog will ich mich aus meinem Home Office melden um euch ein klein wenig Lesestoff bieten und zu informieren was denn bei Rot- Weiss in der Zwischenzeit passiert ist und wie es im Hockey allgemein weiter gehen wird. Netterweise konnte ich diesbezüglich vergangene Woche mit RWK Geschäftsführer Robert Haake telefonieren.

Was bei Rot- Weiss los war
Bereits am 15.3. beschloss die Landesregierung NRW, dass Sport- und Freizeiteinrichtungen ab dem 17.3. zu schließen haben. Damit war auch klar, dass die Schranke bei Rot- Weiss gesenkt werden musste. Der ein oder andere tobte sich am 16.3. noch auf dem Vereinsgelände am Olympiaweg aus, bevor der Vereinsbetrieb am 17.3. eingestellt wurde.  Das benachbarte Sportamt Köln machte dies per persönlicher Visite am Vorabend noch einmal durchaus deutlich.
Seitdem heißt es auch für die Bundesligahockeyteams , die bereits mitten in der Vorbereitung auf die Feldsaison waren,  neben Beruf/Uni noch Sport Homeoffice. Also Ausdauer, Sprints, Krafttraining- allgemein Fitness, sowie jede Menge Zoomkonferenzen mit den Trainern. Ja, vor 8 Wochen hatte ich auch noch keine Ahnung was Zoom ist…

Damit war auch klar, dass nicht nur Großveranstaltungen, sondern eben auch die Hockeybundesliga und die Pro League bis auf weiteres nicht durchgeführt werden konnten.

Die Fortsetzung der Saison 19/20 wurde erst auf Ende April, dann auf Ende Mai und schließlich auf Ende Juli verschoben. Ob die aktuelle Saison ab August fortgesetzt wird oder diese abgebrochen wird und im September, wie vorgesehen, die neue Saison startet ist noch nicht entschieden. Wie mir Robert Haake aber bestätigte, würde die Fortsetzung der Saison dann schon mit den neuen Kadern stattfinden, da die Spieler/innen Verträge wie üblich zum 30.6. auslaufen. Nationaltorwart und mit Rot- Weiss deutscher Hallenmeister 2020 Victor Aly wird also z.B. leider nicht mehr am Olympiaweg zu sehnen sein, da er zum 1.7. nach Hamburg- Großflottbek wechselt. Ersetzt wird er dann bereits durch den Belgier Vincent Vanasch. Großen Dank an dieser Stelle für große Leistungen bei Rot- Weiss Köln an Victor Aly!

Darüber wie sich die Kader der beiden Bundesligatopteams verändern habe ich noch keine Informationen, werde aber sobald ich diese, und dazu die RWK Erlaubnis, habe hier verkünden.

Ansonsten sei euch vor allem der Kanal der Damen Nationalmannschaft (Danas) empfohlen, auf dem  die Spielerinnen in den Stories öfter mal über ihren Alltag in Coronazeiten und Allgemeines zu ihrer Person berichten. Die  RW Spielerinnen Pia Maertens und Nike Lorenz haben dort bereits einen für sie normalen Tag beschriebe, weitere Rot- Weisse Danas könnten folgen. https://www.instagram.com/diedanas/

Gerade für die Nationalspieler/innen kam ziemlich zu Beginn der Coronakrise die Hiobsbotschaft, dass die für August geplanten Olympischen Spiele in Tokio zwar weiterhin im August stattfinden, allerdings erst im Jahre 2021. In einem Sport, in dem fast alle noch neben dem Sport arbeiten oder studieren eine große Veränderung, da Sport und Beruf/Uni nun für ein weiteres Jahr nebenher geplant werden muss, will man in Tokio an den Start gehen. Ich hoffe und wünsche allen Nationalspieler/innen, dass ihr Olympiatraum 2021 doch noch wahr wird.

Nationalspielerin und Eckenspezialistin Rebecca Grote betätigte sich derweil in der unfreiwilligen Pause bei Fit Köln und zeigte dort, natürlich mit dem vorgegebenen Abstand zum Vorturner, ihre durchaus beeindruckenden Fitnessskills.

Da wie überall natürlich auch die Gastronomie bei Rot- Weiss aktuell geschlossen bleiben muss wird dort fleißig für das Comeback gewerkelt. Boden geschliffen, gestrichen und insgesamt die Zwangspause dafür genutzt noch besser zurück zu kommen. Ich wünsche auf diesem Wege alles Gute an den Vaca Roja Geschäftsführer José Rodriguez und das der Betrieb bestmöglich durch diese Krise kommt!

Wenn dann wieder gespielt wird, kann dies auch unter neuem Flutlicht im Plus Server Sportpark, denn auch dieses wurde in den letzten Wochen ausgetauscht.

All überall wird bei Rot- Weiss also fleißig daran gearbeitet besser denn je aus der Zwangspause zurückzukehren.

Wie es weitergeht
Nun wenn ich das wüsste…Aber allgemein sieht es langsam wieder etwas besser aus für die Sportvereine und damit auch für Rot- Weiss Köln. Mit Tennis darf  höchstwahrscheinlich in den nächsten Tagen wieder begonnen werden und mit dem Hockeysport, dann natürlich nur als Trainingsbetrieb unter Auflagen, sieht es seit heute wieder etwas besser aus. https://www.sportschau.de/allgemein/dosb-rueckkehr-in-vereinssport-100.html

Aktuell wäre Mannschaftstraining, aufgrund der Abstandsregelung, noch nicht wieder möglich. Allerdings erscheint langsam etwas Licht am Ende dieses Tunnels.

Ich plane solange noch  im Tunnel weitere Blogs, brauche dafür aber natürlich vor allem Content. Wer also gute Ideen hat, bitte  immer her damit! Schreibt mir unter diesen Blog, per twitter an @bkg01986 oder per facebook (Markus Lehnen). Gerne auch positive wie negative Kritik.

Eine Idee meinerseits ist Cheftrainer Andre Henning und Markus Lonnes in nächster Zeit zur aktuellen Situation zu interviewen.

Auch für unsere Seite ist die aktuelle Situation aufgrund der Ereignislosigkeit schwierig, aber wir hoffen in nächster Zeit wieder etwas Content liefern zu können, auch um ein wenig mit zur Ablenkung in dieser monothematischen Zeit beizutragen.

In diesem Sinne, DANKE an alle die mithelfen diese Zeit erträglich zu machen und vor allem bleibt alle gesund! Das ist aktuell das allerwichtigste!

Mit wie immer sportlichen Grüßen aus dem immer noch wunderschönen Köln

Euer Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 10

Von Markus Lehnen

Nach 2 Wochen Pause gibt es wie versprochen ein Update zur Rot- Weiss Köln. Die Tage werden wieder länger, der Kölner Karneval ist vorbei und die (Corona) Grippezeit nähert sich hoffentlich eher ihrem Ende. Bereits in 2 Wochen startet mit der Hockey Pro League in Mönchengladbach das Feldhockeyjahr 2020.

In dieser Ausgabe schaue ich aber vor allem nochmal zurück auf die Hallensaison.

Jugendmeisterschaften
In den vergangenen beiden Wochen wurden die Finalturniere um die deutsche Hallenhockeymeisterschaften der Jugend A (U18) und B (U16) bei Damen und Herren, sowie der Knaben A (U14) und B (U12) und der Mädchen A (U14) ausgespielt. Hierbei waren jeweils die 8 besten Mannschaften Deutschlands am Start, die sich vorher in ihren Landesverbänden qualifiziert hatten.

Für Rot- Weiss waren die Damen A in Dortmund, die Knaben A in Mönchengladbach und die Herren A in Neunkirchen am Start.

Den Auftakt machten bereits am vorletzten Wochenende die A Juniorinnen von Rot- Weiss, die mit einigen bekannten Gesichtern antraten, die bereits bei den 1. Damen in dieser Saison im Einsatz waren. Genannt seien hier Maja Sielaff, Antonia Lonnes, Lea Thomas, Amelie Fricke und Maja Weber. Das Team welches, wie die 1. Damen, von Trainer Markus Lonnes gecoacht wird konnte also durchaus zu den Favoritinnen beim Turnier in Dortmund gezählt werden.

Trotz einer 2:3 Auftaktniederlage gegen den UHC Hamburg konnten die Kölnerinnen dann auch mit 2 Siegen den Gruppensieg klar machen. Entscheidend war hierbei das starke Torverhältnis von 9:4. Mit 7:4 Toren schied Ludwigburg in der gleichen Gruppe dagegen aus und durfte nur noch um den 5. Platz spielen.

Im Halbfinale verpassten die Rot- Weiss Mädels dann aber denkbar knapp das Finale, als sie mit 1:3 im Shoot Out am späteren Sieger aus Großflottbek (natürlich auch ein Hamburger Team) scheiterten. Besser lief es beim Shooutout im Spiel um Platz 3 gegen den Erzrivalen vom Düsseldorfer HC, welches Rot- Weiss mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Mit Platz 3 also ein gutes Ergebnis für die talentierte Truppe.

Am vergangenen Wochenende spielten die U14 Jungs von Rot- Weiss in Mönchengladbach um die Meisterschaft. Leider konnte sich das Team der Trainer Jan Fleckhaus und Stefan Menke nicht für das Halbfinale qualifizieren, gewann aber neben dem Vorrundenspiel gegen Rüsselsheim (5:1) auch das Spiel um Platz 5 gegen den Münchner HC (3:1). Turniersieger wurden die Jungs von den Zehlendorfer Wespen aus Berlin, die Mannheim im Finale klar mit 5:1 besiegen konnten.

Ebenfalls am vergangenen Wochenende spielte die Rot- Weiss A Jugend in Neunkirchen im Saarland um den Titel. Die Truppe von Wolfgang Kluth, die im Oktober denkbar knapp die Meisterschaft auf dem Feld verpasst hatte, trat auch diesmal mit einigen Spielern an, die auf dem Feld zum Kader der 1. Herren gehören und wie Torwart Joshua Onyekwue auch in der Hallensaison bei der 1. Mannschaft dabei waren.

Für das Halbfinale qualifizierten sich die Kölner mit 2 Siegen gegen Frankfurt und den Berliner HC, nur dem Mannheimer HC musste man sich geschlagen geben. Im Halbfinale am Sonntag kam es dann zum Duell mit dem Club an der Alster. In der 1. Halbzeit konnte Ole Boeke seine Jungs noch in Führung bringen. Dann allerdings drehte den Hamburger das Spiel in der 2. Halbzeit und konnten mit 2:1 gewinnen. Wie die U18 Damen verpasste man also das Finale gegen eine Hamburger Mannschaft, wie die Mädels konnten aber auch die Jungs das Spiel um den 3. Platz siegreich gestalten. Goalie Joshua Onyekwue und Ole Boeke, der 3 Tore erzielte, waren die herausragenden Kölner beim recht deutlichen 4:1 über den Münchner HC. Meister wurde die jungen Männer des Mannheimer HC, die Alster im Finale mit 4:2 besiegten.

Insgesamt brachte Rot- Weiss Köln also 3 von 5 Teams in die Endrunden und konnte 2mal aufs Siegerpodest klettern. Es wäre sicher etwas mehr drin gewesen, aber insgesamt war es meiner Meinung nach eine gute Ausbeute aus der Hallensaison.

Saisonfazit 1. Herren Hallensaison 2019/20
Alles überstrahlt hat diese Hallensaison bei den Kölnern natürlich die Meistersaison der 1. Herren von Rot- Weiss. Diese waren ohne namhafte Nationalspieler wie Christopher Rühr, Tom und Mats Grambusch, Timur Oruz oder zunächst auch Jonas Gomoll in die Saison gegangen. Dafür standen mit Joshua Delarber und Benedikt Swiatek 2 echte Hallenspezialisten im Kader von Trainer Andre Henning.

Die Vorrunde bot einige Spektakel wie den 7:4 Auftaktsieg gegen Blau- Weiss Köln oder die 11 Tore Halbzeit beim 13:3 gegen den Düsseldorfer HC. Ebenfalls spektakulär waren die beiden 6:6 Unentschieden gegen den Dauerrivalen von Uhlenhorst Mülheim. Einen richtigen Dämpfer, im Endeffekt wohl zur richtigen Zeit, setzte es nur 6 Tage vor Heiligabend, als man zu Hause dem Crefelder HTC mit 4:10 unterlag. Was damals noch keiner wissen konnte war, dass es die einzige Saisonniederlage bleiben sollte.

Letztlich souverän zog Rot- Weiss mit 7 Siegen, 1 Niederlage und 2 Unentschieden in die Playoffs ein. Aufgrund des klar schlechteren Torverhältnisses beendeten die Kölner die Weststaffel nur auf Platz 2 hinter Uhlenhorst Mülheim und mussten im Viertelfinale beim Mannheimer HC ran. Dieses denkwürdige Spiel vor großer und vor allem lauter Kulisse konnte Rot- Weiss schließlich denkbar knapp mit 5:4 für sich entschieden, womit man beim Final 4 in Stuttgart dabei war.

Wie das lief, nämlich ebenfalls sehr spektakulär und vor allem aus RWK Sicht sehr erfolgreich, kann man im Blog aus KW 7 ausführlich nachlesen. Am Ende stand der Meistertitel, ein Titel mit vielen knappen Ergebnissen und noch mehr spektakulären Spielen, die eine super Werbung für den Sport waren.

Am Ende der 11. Hallenmeistersaison standen 10 Siege, 1 Niederlage und 2 Remis für Rot- Weiss Köln zu buche. Rekordtorschütze in dieser RWK Hallensaison war Johannes Große der 20 Tore erzielte, vor Kapitän Florian Pelzner und Jonas Gomoll mit je 15 Toren. Gerade Gomoll, der erst spät in die Hallensaison einstieg zeigte in den Playoffs all seine Klasse. Kapitän Pelzner ist es aber, der für seinen verwandelten, entscheidenden Penalty mit Dieter Hoeneß Gedächtnisturban im Halbfinale in die Rot- Weiss Köln Vereinsgeschichte eingehen wird.

Insgesamt also eine tolle Saison, die auch auf dem Feld ähnlich erfolgreich verlaufen kann. An dieser Stelle aber nochmal Herzlichen Glückwunsch zur deutschen Hallenhockeymeisterschaft 2019/20!

Kölns Sportler des Jahres
Nachdem es beim Hockeyspieler des Jahres international leider weder für Victor Aly, noch für Nike Lorenz gereicht hat, gilt es zumindest in Köln noch Ehrungen abzuräumen.

Nominiert sind nämlich bei den Teams die Hockey Vizeeuropameisterinnen Pia Maertens, Rebecca Grote, Nike Lorenz, Cecile Pieper und Julia Sommer. Alle 5 schnüren spätestens seit Sommer die Hockeyschuhe für die 1.Damen von Rot- Weiss Köln und gerade Torhüterin Sommer und Kapitänin Grote sind langjährige Leistungsträgerinnen im Team von Markus Lonnes. Während Sommer im Nationalteam seit Jahren Leistungsträgerin ist erlebte Grote in 2019 ihren Durchbruch dort und konnte einige Tore mit dem Adler auf der Brust erzielen. Neben dem 2.Platz bei der EM in Antwerpen konnten die Mädels von Bundestrainer Xavier Reckinger auch den 3. Platz bei der Pro League erspielen.
Also alle bitte hier fleißig abstimmen: https://www.koelschesportnacht.de/2019-2/

Dies gilt im übrigen auch für Andreas Mies, der mit seinem Doppelpartner Kevin Kravietz neben dem Triumph bei den French Open auch die Turniere von Antwerpen und New York gewann. Bei den US Open ging es für den langjährigen Bundesligaspieler von Rot- Weiss mit seinem Doppelpartner bis ins Halbfinale und auch beim ATP Tour Finale in London gehörte das Duo zu den 8 qualifizierten besten Teams der Saison 2019! Ebenso waren die beiden das deutsche Duo beim Davis Cup Finalturnier in Madrid und sind es in der Qualifikation am kommenden Wochenende in Düsseldorf gegen Weißrussland wieder. Mies ist für den Sportler des Jahres nominiert.

Aufsteiger
Ja auch das gibt es bei Rot- Weiss Köln. Die 2. Mannschaft der Damen konnte nämlich von der Oberliga in die Regionalliga aufsteigen. Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg!

Nationalteams erneut auf Reisen
Die Herrennationalmannschaft verbrachte nach dem erfolgreichen Pro League Auftakt in Spanien nun nach den Damen ihrerseits einen Trainingslehrgang im sommerlichen Südafrika.

Von Rot- Weiss mit dabei waren Victor Aly, Christopher Rühr, Jonas Gomoll, Timur Oruz, Johannes Große und Mats Grambusch. Nach Mülheim mit 7 Spielern stellte Rot- Weiss wieder die 2. größte Abordnung an Spielern beim Team von Neu Nationaltrainer Kais al-Saadi. Die eher zweitrangigen Spiele gegen Gastgeber Südafrika endeten 11:2, 7:1 und 1:1. Das letzte Spiel musste ausfallen, da die Bewässerungsanlage ausgefallen war. Ohne Wasser ist ein Hockeyplatz derartig stumpf, dass die Verletzungsgefahr enorm zunimmt.

Die Damen mit den hoffentlich bald 5 Sportlerinnen des Jahres in Köln waren derweil auf ihrem 3. Vorolympialehrgang in Madrid. Beim 2:0 Sieg im 1. Spiel gegen die Gastgeberinnen erzielte RWK Goalgetterin Pia Maertens beide Treffer, beim 2. Spiel kamen die Danas beim 5:1 ohne kölsche Tore aus.

Man kann übrigens nach wie vor für den Hockeywald spenden. Direkt oder per Kauf einer Karte für die Pro League bis zum 8.März. Ich fliege bald nach Berlin und werde diese 5 Euro CO2 Kompensation dann auch an das Projekt spenden. Nehmt mich beim Wort!

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Letzte Woche durften wir ein paar kleine Bäume pflanzen, mit der Hoffnung, dass sie und der gesamte Hockeywald noch ganz groß werden. Mitten im wunderschönen Reservat der @grootbosfoundation buddelten wir fleißig Löcher, um den ganzen gespendeten Bäumen ein neues Zuhause zu geben. Nun ist der erste Schritt für einen CO2 Ausgleich der Hockey- Community geschafft. All das wäre ohne eure großzügigen Spenden, die tolle Unterstützung der Foundation und ihrer Gärtner nicht möglich. Dafür möchten wir Danas in den nächsten Tagen mit ein paar lustigen Fotos und Videos Danke sagen 🥳🌳. . . Last week we got to plant some pretty small trees, hoping that they will never stop growing and doing good in the future. In the beautiful reserve of the @grootbosfoundation we dug a couple new holes as a home for all the donated trees. This has been our first step to offset some of the CO2 emission we caused last year. We owe a huge thank you to all the donators, the @grootbosfoundation and their amazing gardeners. We will share some funny expression from our planting day in the next couple of days 🥳🌳 @dhb_hockey @fihockey

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Wie es weitergeht
Nach diesem wieder eher ausführlicheren Blog ist die Newslage erst einmal erschöpft. In den nächsten beiden Wochen wird es daher wahrscheinlich keinen Blog geben, maximal in KW 12 mit einer Vorschau auf die Pro League Spiele in Mönchengladbach. Dort bin ich an mindestens einem Tag vor Ort und werde natürlich dann in KW 13 ausführlich darüber berichten, sicher auch mit dem ein oder anderem Foto von vor Ort.

Ebenso geht es dann schon mit sehr großen Schritten in Richtung Feldsaison, die am 1. Aprilwochenende beginnt.

In diesem Sinne sportliche Grüße und bleibt vor allem alle gesund!

Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 7

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Von Markus Lehnen

Der Meisterblog
Kalenderwoche 7 bietet diese Woche etwas ganz Besonderes, denn Heureka(!), Köln hat wieder einen amtierenden deutschen Meister. Nun bin ich nicht in jeder Sportart 100 Prozent informiert, aber meines Wissens dürfte Rot- Weiss mit diesem Titel der einzige amtierende Meister der Domstadt sein. In den großen olympischen Mannschaftssportarten ist man es jedenfalls sonst nirgends. Eher im Gegenteil, seitdem ich im Jahre 2007 ins Rheinland kam war der sportliche Erfolg in dieser tollen Stadt doch eher gering. Ausnahmen bildeten da nur der ein oder andere tiefe Playoffrun der Kölner Haie, zig Aufstiege des 1.FC Köln und eben die Meistertitel der Damen und Herren von Rot- Weiss im Hockey. Aber, und so ehrlich muss man auch sein, der letzte Titel lag mit dem Hallentitel der Herren 2017 nun auch schon wieder 3 Jahre zurück. Kurz um, es wurde mal wieder Zeit! Und es freut mich natürlich ganz besonders, diese Saison mit diesem Blog begleitet haben zu dürfen.

Das Rot- Weiss im Sportteil des Onlineauftritts vom Kölner Stadtanzeiger am Montag dann so überhaupt nicht vorkam möchte ich allerdings als zumindest schade bezeichnen.

Während die Sport Reportage im ZDF gleich ganz ausfiel konzentrierte sich die Sportschau auch vollends auf die DFB Pokalauslosung und auch im SWR blieb es beim Stream. Schade, aber wohl nun einmal das Los des Hockeysports in Deutschland außerhalb von Olympia. Wie man in der Folge liest, hätte sich eine ausführlichere Berichterstattung allerdings durchaus gelohnt.

Nach dem Motto Ehre, wem Ehre gebührt, werde ich mich diese Woche auch ausschließlich auf das Final 4 konzentrieren. Das liegt zum einen an begrenzter Zeit meinerseits und zum anderen passt es thematisch. Das Fazit über die Herrensaison werde ich dann demnächst noch in einen Blog einfließen lassen.
Aber nun zum Final 4, von Anfang an.

Final 4 Stuttgart 2020
Halbfinale: Club an der Alster- Rot- Weiss Köln 11:12 n.Shootout (5:3)
Nachdem zuvor bereits die Damen mit dem Düsseldorfer HC und dem Club an der Alster ihre Finalistinnen ausgespielt hatten, startete um 16 Uhr das Halbfinale zwischen Alster und Köln in der ausverkauften ScharrArena im Bauch der Mercedes Arena von Stuttgart.

Obwohl die Herren der Hamburger meist im Schatten der erfolgreicheren Damen stehen, hatten sie mit 24 Punkten eine klasse Saison gespielt und waren ein mehr als gefährlicher Gegner für die Kölner.

Das zeigte sich nach intensiven Beginn überdeutlich, als Alster durch Bruns in der 11. Minuten in Führung gehen konnte. Die Kölner antworteten zwar direkt mit Florian Pelzner, aber wieder im Gegenzug gingen die Hamburger durch Schmidt abermals in Führung. Jede Minute viel jetzt ein Treffer und so ging Alster nach Großes´ Ausgleich ein drittes Mal mit einem Tor in Führung, als Reimann einen Abpraller vom Kölner Keeper Aly verwerten konnte. Als Carl Alt dann sogar erhöhen konnte sah es kurzfristig nicht so gut aus für Rot- Weiss. Zwar konnte erneut Große vor der Pause auf 3:4 verkürzen, doch Alt stellte postwendend den alten Abstand wieder her.

Trainer Andre Henning nutzte die Halbzeit aber sehr zum Vorteil der Domstädter, die die ersten 10 Minuten in Halbzeit 2 dominieren konnten und durch Prinz, Pelzner und Delarber den Rückstand in die erstmalige Führung drehten. Warum Coach Henning von einer Werbung für den Hockeysport sprach sah man spätestens, als der Club an der Alster den Schock verdaute und seinerseits durch Schmidt und Reimann wieder in Führung gehen konnte, mit nur noch 10 Minuten auf der Uhr. Was dem Spiel jetzt noch fehlte war die ultimative Entscheidung im Penaltyschießen, denn Verlängerung ist im Hallenhockey nicht vorgesehen. Und gesagt, getan, der vorher am Kopf verletzte und nun mit Dieter Hoeneß Gedächtnisturban spielende ( ja dieses Spiel hatte wirklich alles) Florian Pelzner bediente Kai Aichinger, der per Stecher zum 6:6 ausgleichen konnte. In den letzten 7 Minuten hatte zwar auch Köln Chancen, doch vor allem Alster war nah am Sieg, als man den Pfosten traf und kurz vor Ende Jan Fleckhaus mit dem Stock eine Strafecke für den geschlagenen Victor Aly parierte.

Im ersten Durchgang des fälligen Shootouts (die Spieler laufen auf den Torwart zu und haben 6 Sekunden um den Ball ins Tor zu schießen), trafen beide Teams 2 von 3 mal. Weiter ging es!

Große und Prinz trafen auch ihre 2. Versuche, aber auch bei Alster gaben sich Linnekogel und Kamlade keine Blöße. Den Versuch von Reimann konnte Aly aber diesmal mit den Schoner parieren und so lag es an Florian Pelzner den Finaleinzug klar zu machen. Pelzner lief, drehte sich vorm Hamburger Goalie Appel und konnte mit der Rückhand zum Sieg treffen! Schluss, Aus, Ende, Rot- Weiss Köln im Finale um die deutsche Hockeymeisterschaft!

Zugegeben nicht ganz ohne Diskussionen, denn man könnte zu dem Schluss kommen, dass Pelzner auf Appels Stock trat und das Tor nicht hätte zählen dürfen. Hier war das Glück etwas bei Rot- Weiss, denn den allseits beliebten ( Vorsicht Ironie!) Videobeweis gibt es im Hallenhockey nicht.

Final 4 2019, Finale: Rot- Weiss Köln- Berliner HC 7:6 (4:2)
Gegner im Finale war etwas überraschend nicht der Dauerrivale von Uhlenhorst Mülheim, sondern der Berliner HC um den Kapitän der Halleneuropameister von Berlin, Paul Dösch. Recht souverän hatten diese Mülheim mit 8:4 aus dem Turnier befördert, womit Köln gewarnt hätte sein müssen.

Vor den Augen einer großen Anhängerschaft, bei der u.a. auch einige Spielerinnen der RWK Mädels vor Ort waren, konnte Rot- Weiss diesmal durch Jonas Gomoll in der 15. Minuten in Führung gehen, nachdem die Anfangsphase eher durch abtasten geprägt war.  Anton Ebeling konnte zwar für Berlin ausgleichen, doch Delarber und Gomoll brachten die Domstädter sogar mit 2 Toren in Führung. Zwar schaffte der BHC den Anschluss, doch durch das 3. Tor von Gomoll ging es mit einem 4:2 für Rot- Weiss in die Pause.

Diesmal zog sich Köln nach der Pause etwas zurück und überließ den Berlinern das Spiel, was sich in den Minuten 40 und 41 rächen sollten, als Ebeling und Klink das Spiel ausglichen. Mit einem Hechtsprung konnte zwar Pelzner kurze Zeit später die erneute Kölner Führung herstellen, doch die hartnäckigen Berliner konnten fast im Gegenzug durch Klipper erneut ausgleichen. In Minute 48 fand die wohl vorentscheidende Sequenz dieses Spiels statt, als Victor Aly stark gegen Tim Strüven eine Strafecke hielt und im Gegenzug Max Siegburg nach 2 Paraden des Berliner Goalies Kentmann zum 6:5 abstauben konnte und das Momentum so wieder auf die Seite der RWK Jungs brachte. Berlin machte noch einmal enorm Druck, doch Rot- Weiss hielt stand und konnte 2 Minuten vor Ende noch einen 7m herausholen. Als Gomoll diesen sicher verwandelte war die Entscheidung gefallen, denn auch der erneute Anschlusstreffer von Paul Dösch und 60 Sekunden Berliner Anrennen aufs Kölner Tor konnten den 1. Rot- Weiss Meistertitel bei den Senioren seit 2017 und die 11. Hallenhockey DM  nicht mehr verhindern!
DEUTSCHER HALLENHOCKEYMEISTER 2019/20: ROT- WEISS KÖLN!

Auf diesem Wege natürlich auch meinen Glückwunsch an Coach Andre Henning, seinem gesamten Trainerstab, dem kompletten Verein und natürlich vor allem dem gesamten Team! Ohne das Gros der Nationalspieler haben die Jungs eine wahrlich grandiose Saison gespielt, mit dem ein oder anderem spektakulären Spiel in der Hauptrunde und einem Final 4, dass an Dramatik wohl kaum zu überbieten sein dürfte. Spieler des Turniers wurde folgerichtig Florian Pelzner, der mit Kopfverletzung kämpfe, lief, hechtete und eben auch traf, wie kaum ein Zweiter.

Ich konnte leider nur am Stream zuschauen, der übrigens sowohl von Sport Total wie auch vom SWR top produziert wurde. Die Stimmung schien mir jedenfalls super gewesen zu sein und aus sicheren Quellen weiß ich auch, dass im Rot- Weiss Vereinslokal Ochsen bis tief in die Nacht gefeiert wurde. Natürlich absolut zurecht, denn erstens war die Heimfahrt durch Orkan Sabine sicher nicht der allergrößte Spaß und zweitens ist es, wie Anfangs erwähnt, der einzige Meistertitel den die Stadt Köln aktuell inne hat. Und das von Rot- Weiss, das ist doch was!

Ich hoffe dann darauf mindestens einen Titel, vielleicht sogar 2 ( man wird ja noch träumen dürfen) beim Final 4 im Feldhockey in Mannheim im Mai live vor Ort miterleben zu können.

Final 4, Finale Damen: Club an der Alster- Düsseldorfer HC 4:3 (1:2)
Last but noch least, ein Final 4 ohne Hamburger Titel? Natürlich nicht. Die Damen vom Club an der Alster sind nach den 2 Titeln in Serie auf dem Feld nun auch amtierender Meister im Hallenhockey. Gegen den DHC konnten die Mädels von Coach Jens George einen 0:2 Rückstand in ein 4:2 umwandeln und am Ende knapp mit 4:3 zu gewinnen. Auch an die Hamburgerinnen meinen herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft.

Wie es weitergeht
Heute mal keine News, da es kaum welche gab und ich diesen Blog ganz im Eindruck und zu Ehren des Rot- Weissen Meistertitels halten wollte.
Ein Saisonfazit der 1. Herren wird in den nächsten Wochen folgen, vielleicht in der Kombination mit den Endrunden der Jugendmeisterschaften. Denn vielleicht folgen ja noch der ein oder andere Titel, die A- Juniorinnen haben übernächstes Wochenende schon ihre Chance darauf.

Ich werde mir nächste Woche eine kleine Kreativpause nehmen, bin dann aber spätestens in Kalenderwoche 10, vielleicht sogar 9,  wieder zurück, wenn die Tage langsam länger werden und wir uns der Feldsaison mit großen Schritten nähern.

In diesem Sinne, Herzlichen Glückwunsch Rot- Weiss Köln und wie immer sportliche Grüße aus dem sehr windigen Köln!

Markus Lehnen

 

 

 

 

 

Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 6

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Von Markus Lehnen

Herren im Final 4!

Playoff Viertelfinale: Mannheimer HC- Rot- Weiss Köln 4:5 (3:3)
Was Hallenhockey ausmacht konnte man am späten Samstagnachmittag gut am Viertelfinalspiel der Kölner in Mannheim sehen. In einem schnellen, hochklassigen und stets spannenden Spiel konnte sich Rot- Weiss mit 5:4 durchsetzen und sich so für das Final 4 um die deutsche Hallenhockeymeisterschaft qualifizieren.

Glücklicherweise konnte ich das Spiel am Stream verfolgen, der super lief, wenn auch der etwas parteiische Kommentar pro Mannheim leicht störte. Die Stimmung in der ausverkauften Halle war in jedem Fall erstklassig, auch weil sich durchaus nicht wenige Kölner dort eingefunden hatten.

Das Spiel selbst startete wie die Feuerwehr und Jonas Gomoll traf per Siebenmeter bereits in der 2. Minute zur Kölner Führung. Diese wurde aber postwendend durch Anzeneder ausgeglichen. In der Folge neutralisierten sich die Teams und die beiden Torhüter übernahmen die Hauptrollen in diesem Spiel bis Patrick Harris Mannheim in der 22. Minute erstmals in Führung bringen konnte. Diesmal aber antworteten die Kölner sofort mit Thies Prinz, der ungeahnte Freiheiten im badischen Schusskreis gekonnt ausnutze. Wieder Harris brachte den MHC kurz vor der Pause erneut in Führung, doch wieder konnten die Domstädter ausgleichen. Diesmal verwandelte Florian Pelzner, quasi mit der Halbzeitsirene, eine Strafecke.

Mit Beginn der 2. Halbzeit konnte Rot- Weiss jetzt vor allem die Defensive stärken und stand sicherer gegen den Ball. Offensiv brachte eine verwandelte Ecke von Johannes Große die 2. Führung für die Gäste. Als Jonas Gomoll dann in der 42. Minute einen groben Abwehrschnitzer der Gastgeber zum 5:3 ausnutzte, schien sich das Spiel in Richtung der Kölner zu entscheiden. Erst Recht, als kurz danach vermeintlich das 6:3 nach einer Strafecke fiel, welches aber aberkannt wurde, da der Ball wohl nicht im Schusskreis gestoppt wurde. Mannheim gab danach noch mal alles und kam durch Zmyslony 5 Minuten vor Schluss zum Anschlusstreffer. Die Kölner hielten aber dem Druck stand und konnten den knappen Vorsprung über die Zeit bringen und sich erstmals seit 2018 wieder für das Final 4 in Stuttgart qualifizieren.

Trainer Andre Henning lobte vor allem die Mentalität seiner Truppe, die dem Druck des MHC im Mannheimer Hexenkessel standhielt. Dem kann ich nur zustimmen, war doch die Lautstärke selbst am Stream ohrenbetäubend.
In Stuttgart geht es für die Rot- Weiss Jungs nun am Samstag im 1. Halbfinale um 16 Uhr gegen den Club an der Alster, der Lichterfelde souverän mit 8:3 besiegte. Zu sehen gibt es das komplette Final 4, auch alle Spiele der Damen, im Livestream vom SWR.

Das 2. Halbfinale bestreiten der Berliner HC und Uhlenhorst Mülheim. Es könnte also gut sein, dass am Sonntag im Finale um 14 Uhr ein altbekannter Klassiker ansteht, wenn der Hallen- auf den Feldrekordmeister, also Rot- Weiss auf Uhlenhorst, treffen könnte. Wollen wir es mal hoffen!

Bei den Damen treffen der Harvesterhuder THC auf den Düsseldorfer HC und der Club an der Alster auf Uhlenhorst Mülheim. 2mal Hamburg gegen den Westen also und insofern bitter, als dass die Rot- Weiss Mädels gut und gerne anstelle von Mülheim in diesem Halbfinale hätten stehen können.

Siege und Bäume
Letzte Woche hatte ich  ja schon erwähnt, dass  die Damennationalmannschaft aktuell mit 5 Rot- Weiss Spielerinnen in Südafrika weilt, um sich den ersten Schliff für die Olympischen Spiele zu holen. Die Testspiele laufen super. Im 2. Spiel wurde Irland mit 4:1 besiegt, im 3. Südafrika mit 4:0. Hierbei konnten sich die Kölnerinnen Pia Maertens (2mal) und Rebecca Grote in die Torschützenliste eintragen. Das vorletzte Spiel in Südafrika, auf die man am Dienstag ein letztes Mal trifft, konnten die Danas sogar mit 8:1 gewinnen, wobei diesmal Grote doppelt traf und Maertens 1 Tor beisteuern konnte.

Sportlich läuft es also und neben dem Platz haben sich die Mädels so ihre Gedanken um ihren ökologischen Fußabdruck gemacht. Alleine im letzten Jahr flog das Team von Xavier Reckinger u.a. nach Australien, von Australien nach Neuseeland, von Neuseeland nach Argentinien, nach China, in die USA und im Dezember nochmal nach Argentinien. Um diese CO2 Belastung etwas auszugleichen hat man sich entschieden in Südafrika einen sogenannten Hockeywald zu pflanzen.

Spenden kann man hier: https://www.gofundme.com/f/hockey-forest
Informationen gibt es hier: https://web.hockey.de/natio/natio_Damen/news/wp9duv.html

Eine sicherlich löbliche Aktion und vielleicht hat der ein oder andere ja Lust, und Geld, um sich daran zu beteiligen. Spaß scheint das Pflanzen zumindest auf jeden Fall gemacht zu haben.

Oranje für Rot- Weiss
Nach Vincent Vanasch konnte Rot- Weiss nun mit Mink van der Weerden einen weiteren internationalen Topspieler für die neue Saison verpflichten. Der Niederländer kommt aus Eindhoven und gilt als einer der besten Eckenschützen der Welt. Bei Olympia 2012 scheiterte er mit den Niederländern erst im Finale am deutschen Team und konnte neben der Silbermedaille auch den Titel des Torschützenkönigs mit nach Hause nehmen. 2015 und 2017 wurde van der Weerden Europameister und 2018 Vizeweltmeister, dazu gewann er von 2014-2016  3 mal in Serie die holländische Meisterschaft und die EHL mit Oranje Rood. Ein viel dekorierter Spieler also, den man ab September bei Rot- Weiss am Olympiaweg bewundern kann.

Starke Juniorinnen
Erfolgreich waren am Wochenende auch die A- Juniorinnen von Rot- Weiss, die sich bei den Westdeutschen Meisterschaften in eigener Halle als 2. für die Endrunde in 3 Wochen qualifizieren konnten.
Die Mädels, bei denen mit u.a. Antonia Lonnes, Maja Sielaff, Maja Weber und Lea Thomas einige Spielerinnen dabei waren, die schon für die 1. Mannschaft eine starke Hallensaison gespielt hatten, konnten Krefeld und Mülheim besiegen und mussten sich nur dem ständigen Rivalen aus Düsseldorf mit 2:3 geschlagen geben. Hoffen wir mal, dass die jungen Damen von Coach Markus Lonnes bei der deutschen Meisterschaft den Spieß umdrehen können.
http://www.whv-hockey.de/VVI-web/default.asp?lokal=WHV&innen=/VVI-web/JDM/Turnier.asp&Turnier=811&Auswahl=2&fbclid=IwAR0f2C-1llgty0FZNyMlEaYtEJUyqX2Ue7TuJ-MQFUhXYsbTLgcxIDOrfz8

Wie es weitergeht
Mit dem Final 4 in Stuttgart, den Danas in Südafrika und dem Saisonfazit der 1. Herren geht es nächste Woche weiter, bevor ich mich dann in eine kurze Winterpause verabschiede.
Das Final 4 beginnt nächste Woche um 11 Uhr und kann wie beschrieben im SWR per Stream verfolgt werden. Für vor Ort gibt es auch noch Karten. Das ganze findet in der ScharrArena statt, die sich im Bauch der Mercedes Benz Arena in Stuttgart befindet. Sicherlich also eine coole Location für einen Wochenendausflug ins Schwabenland.
In diesem Sinne, ich werde mit dem Stream vorlieb nehmen müssen, werde da aber alles bestmöglich verfolgen und dann nächste Woche darüber berichten.

In diesem Sinne wie immer sportliche Grüße aus dem überhaupt nicht winterlichen Köln

Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 5

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Von Markus Lehnen

Hallensaison 19/20 1. Damen Fazit
Wie letzte Woche angekündigt versuche ich mich in dieser Woche an einem Fazit der Hallensaison der 1. Damen von Rot- Weiss Köln.

Leider geschieht das bereits jetzt, in der Woche der Viertelfinals, weil am Ende 1 Punkt oder 17 Tore fehlten um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Genauer gesagt fehlte nicht mal 1 Tor, denn durch das verhindern des 2:2 am vorletzten Spieltag gegen Mülheim hätte man sich ebenfalls Platz 2 gesichert.

Am Ende steht also Platz 3 mit 21 Punkten und 40:31 Toren bei 6 Siegen, 3 Unentschieden und nur einer einzigen Niederlage. Diese fiel mit 0:9 in Düsseldorf allerdings besonders deutlich aus.

Die Mannschaft von Trainer Markus Lehnen musste die komplette Saison ohne die Nationalspielerinnen Rebecca Grote, Julia Sonntag, Pia Maertens, Nike Lorenz und Cecile Pieper auskommen. Auch Emma Boermans war in der Halle nicht aktiv. Und so wurde mit einem sehr jungen Team um die erfahrenen Julia Busch (29 Jahre), Lea Stöckel und Katharina Hüls (beide 25 Jahre) gespielt. Nach klaren Heimsiegen gegen die schwächeren Teams der Liga aus Krefeld, Raffelberg und Bonn kam es am 3. Spielwochenende rund um dem 3. Advent zu den ersten Härtetests  mit Spielen in Mülheim und Düsseldorf. Während man beim DHC mit 0:9 unterging, spielte man beim ärgsten Rivalen um Platz 2, Uhlenhorst Mülheim, lange Zeit sehr gut führte bereits 3:1. Das man am Ende  noch die Tore zum 3:3 kassierte war der erste kleinere Rückschlag auf dem Weg ins anvisierte Viertelfinale.

Nach Weihnachten dominierte man eine Halbzeit lang Krefeld, bevor diese in einem dramatischen Spiel fast noch das Comeback schafften. Rot- Weiss gewann zwar nach 4:0 noch knapp mit 5:4, aber die 2. Halbzeit konnte einem Sorgen bereiten. Diese schienen allerdings unbegründet, ging man doch am Folgetag schnell mit 2:0 beim Raffelberger HC in Führung. Doch wieder kam der Gegner zurück ins Spiel und konnte den RWK Mädels dieses Mal 1 Punkt abtrotzen. Der Vorteil, den Köln gegenüber Mülheim hatte, da diese in Krefeld nur Unentschieden spielten, war nun weg.

Als dann Mülheim auch noch gegen den DHC zu Hause gewann war klar, dass beim Heimspiel gegen Uhlenhorst ein Sieg her musste. Aber wieder konnte Rot- Weiss einen Vorsprung, diesmal erneut 2:0, nicht halten und kam nur zu einem Unentschieden. Auch der spektakuläre 7:6 Sieg am letzten Spieltag gegen Düsseldorf brachte die Domstädterinnen nicht zurück auf dem Playoffplatz, da Mülheim gleichzeitig souverän gegen Raffelberg gewann.

In der Analyse muss man sagen, dass besonders 2 Aspekte die Saison der Kölnerinnen bestimmten. Zum einen die angesprochene Schwäche Führungen zu halten und damit verbunden eine schwächere Offensive, die oft daran scheiterte Spiele früher zu entscheiden. Nun fehlten vor allem in der Offensive mit Pia Maertens die gefährlichste Spielerin aus dem Spiel und mit Rebecce Grote die gefährlichste Strafeckenschützin des Teams. Am Ende erzielte man ganze 13 Tore weniger als Mülheim und sogar 26 weniger als Düsseldorf. Mit 30 Gegentoren war man auf einem ähnlichen Niveau, wie die Kontrahenten mit 27 (Mülheim) und 28 (Düsseldorf).

Die beste Torschützin war in dieser Saison Camille Nobis mit 8 Treffern, es folgten Katharina Hüls und Kapitänin Julia Busch mit je 6 Treffern. Das Nobis erst auf Platz 7 der Torschützenliste der Weststaffel hinter 4 Düsseldorferinnen und 2 Mülheimerinnen auftaucht, ist ebenfalls ein Anzeichen für eine leichte Offensivschwäche, die bei den RWK Mädels diese Saison vorhanden war.

Nicht desto trotz holte man 5 Punkte mehr als in der letzten Saison und war bis zum Schluss im Playoffrennen dabei. Sollte das junge Team zusammenbleiben und auch die DANAS wieder dabei sein, wird in den nächsten Jahren auch in der Halle definitiv mit dem 1. Damen von Rot- Weiss Köln zu rechnen sein, auch wieder in Richtung Meisterschaft.

Zunächst heißt es aber ab Anfang April die gute Ausgangsposition in der Feldsaison zu nutzen und mit voller Kapelle das Ziel Final 4 in Mannheim anzugehen.

Hallen EM der Damen in Minsk

In der weißrussischen Hauptstadt Minsk fand am vergangenen Wochenende die Hallen EM der Damen statt. Wie bei den Herren traten auch die Damen mit einem Perspektivteam an. Die Kölnerin Lea Stöckel war nicht nur dabei sondern führte das junge deutsche Team als Kapitänin auf das Feld.

Die 3 Gruppenspiele gegen Tschechien (4:1), die Ukraine (4:3) und Belgien (7:3) konnte man allesamt gewinnen und traf als Gruppensieger im Halbfinale auf den Gastgeber Weißrussland.

In diesem Halbfinale kam man nach 0:2 Rückstand noch zum 2:2, verlor aber am Ende relativ deutlich mit 2:5 gegen den späteren Europameister. Die Gastgeber konnten ihr Finale im Shootout gegen die Niederlande gewinnen, während das deutsche Team auch im Spiel um Bronze unterlag. Gegen die Tschechinnen hatte es  nach regulärer Spielzeit 2:2 gestanden. Im entscheidenden Shoot Out unterlag man dann allerdings mit 1:2. Insgesamt sicher ein etwas enttäuschendes Ergebnis, aber für ein nicht eingespieltes, unerfahrenes Team auch sicher kein ganz schlechtes Abschneiden. Der 1. Titel in der Verbandsgeschichte Weißrusslands macht derweil deutlich, dass vor allem die osteuropäischen Teams im Hallenhockey immer ernster zu nehmen sind.

Nationalteams auf Reisen
Beide A- Nationalmannschaften sind dieser Tage auf Reisen und insgesamt 10 Spieler und Spielerinnen von Rot- Weiss Köln sind mit dabei.

Rebecca Grote, Pia Maertens, Julia Sonntag, Cecile Pieper und Nike Lorenz weilen zum Lehrgang in Südafrika, wo sie bereits ein Testspiel gegen Irland mit 4:0 gewannen. Hierbei konnten sich auch die RWK Mädels Grote und Maertens (2 Tore) in die Torschützenliste eintragen. Am 30.1., dem 2.2. und dem 4.2. folgen weitere Testspiele gegen Südafrika. Im Vordergrund steht aber natürlich das Training mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio im August.

Timur Oruz, Jonas Gomoll, Victor Aly, Christopher Rühr und Johannes Große waren derweil mit der Herrennationalmannschaft in Valencia, wo sie zum Auftakt der Pro League am Samstag und Sonntag gegen Spanien spielten. Den Auftakt unter dem neuen Nationaltrainer Kais Al- Saadi kann man getrost als gelungen bezeichnen, konnte doch der EM 2. Spanien 2 mal besiegt werden. Am Samstag brauchte es nach einem 2:2 nach regulärer Spielzeit noch einen Shootout Sieg. Der RWK Spieler Rühr erzielte hierbei beide deutschen Tore, u.a. den Ausgleich kurz vor Schluss in der 57. Minute. Auch im Shootout traf der RWK Goalgetter während Torwart Victor Aly einen Ball halten konnte und der letzte spanische Schütze nur den Außenpfosten traf.

Noch besser lief es im 2. Spiel am Sonntag, in dem die Spanier mit 5:1 besiegt werden konnten. Wieder traf Rühr zur Führung und mit Timur Oruz konnte ein weiterer RWK Spieler auf 2:0 erhöhen. Die Spanier verkürzten vor der Pause noch auf 1:2, aber richtig in Gefahr kam die DHB Auswahl nicht mehr. Der Ex Kölner Marco Miltkau konnte wieder auf 3:1 stellen, ehe in der Schlussphase Windfeder und Staib auf 5:1 erhöhen konnten.
Damit hat das deutsche Team bereits 5 Punkte gesammelt und geht mit einer super Ausgangsposition in die 4 Heimspiele gegen Belgien und Australien Mitte März in Mönchengladbach. Auch die Damen steigen dort ins Pro League Geschehen ein, ebenfalls je 2mal gegen Australien und Belgien.

Da der Hockeypark recht nahe ist, werde auch ich mich dann wieder auf dem Weg an den Niederrhein machen.

Auswärts in Mannheim
Ein weiteres Heimspiel in der KTHC Halle am Olympiaweg wird es diese Saison leider nicht mehr geben, da Uhlenhorst Mülheim souverän mit 13:4 gegen Blau- Weiss Köln gewann und sich damit Platz 1 und Heimrecht in der Weststaffel sicherten.

Damit geht es für die RWK Jungs am Samstag um 17 Uhr in Mannheim gegen den MHC um den Einzug ins Final 4 in Stuttgart. Wenn es einen Stream gibt, wovon ich ausgehe, poste ich den Link im Laufe der Woche unter diesem Artikel.
Abgestiegen ist derweil der Gladbacher HTC, der dramatisch in letzter Sekunde gegen Krefeld mit 7:8 verlor.

Wie es weitergeht
Logischerweise mit der Berichterstattung rund um das Playoff Viertelfinale der Hallenhockey Bundesliga. Ansonsten schaue ich noch nach Südafrika, wo die DANAS um die 5 RWK Mädels weitere Testspiele bestreiten, trainieren und nebenbei einen Wald pflanzen. Was es damit auf sich hat, dazu dann nächste Woche mehr.

In diesem Sinne wie immer sportliche Grüße aus Köln!

Markus Lehnen

Geburtstagskinder am 25. Januar

1958, Jürgen Hingen, Leichtathletik (Zehnkampf)

  • EM Silber 1982 in Athen und 1986 in Stuttgart
  • Olympiasilber 1984 in Los Angeles
  • WM Silber 1983 in Helsinki
  • Auch berühmt wegen seines Ausscheidens nach 3 Fehlstarts in der 1. Disziplin beim Zehnkampf der Olympischen Spiele 1988 in Seoul

1972, Silke Rottenberg, Fußball

  • Deutsche Meisterin mit TSV Siegen 1994 und 1996, sowie 2007 und 2008 mit dem 1. FFC Frankfurt
  • DFB Pokalsiegerin 1991 mit Grün- Weiß Brauweiler, 1993 mit TSV Siegen, 2007 und 2008 mit dem 1. FFC Frankfurt
  • UEFA Pokalsiegerin 2008 mit dem 1. FFC Frankfurt
  • Fußball Weltmeisterin 2003 und 2007
  • Europameisterin 1997, 2001 und 2005
  • Olympia Bronze 2000 in Sydney und 2004 in Athen
  • 126 A- Länderspiele für Deutschland.

1980, Xavi, Fußball

  • Spanischer Meister 1999, 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2013 und 2015
  • Spanischer Pokalsieger 2009, 2012 und 2015
  • Champions League Sieger 2006, 2009, 2011 und 2015
  • FIFA Klubweltmeister 2009 und 2011 (alle Titel mit dem FC Barcelona)
  • Fußball Europameister 2008 und 2012, Fußball Weltmeister 2010 mit Spanien
  • 2009, 2010 und 2011 jeweils 3. bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres
  • 2011 3. bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres.

Geburtstagskinder am 24. Januar

1961, Guido Buchwald, Fußball

  • Deutscher Meister 1984 und 1992 mit dem VFB Stuttgart.
  • Fußball Weltmeister 1990 mit Deutschland, Geburt des Spitznamens Diego, weil er im Finale Diego Maradona manndeckte und aus dem Spiel nahm
  • 76 A- Länderspiele für den DFB

 

1978, Luis Suarez, Fußball

  • Meister in Uruguay 2006 mit Nacional Montevideo
  • Niederländischer Pokalsieger 2010 mit Ajax Amsterdam
  • League Cup Sieger mit dem FC Liverpool 2012
  • Spanischer Meister 2015, 2016, 2018, 2019 und Spanischer Pokalsieger 2015, 2016, 2017,2018 mit dem FC Barcelona
  • Champions League Sieger 2015 und FIFA Klub Weltmeister 2015 mit dem FC Barcelona
  • Copa America Sieger 2011 mit Uruguay
  • Fiel auf indem er in seiner Zeit bei Ajax 2010, bei Liverpool 2013 und bei der Fußball WM 2014 jeweils einen Gegenspieler biss

Geburtstagskinder am 23. Januar

1942, Willy Bogner  Jr., Ski Alpin

  • Aktiver Skifahrer in den 1960ern, u.a. Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck (Platz 9 in der Abfahrt)
  • Danach Filmemacher und Designer
  • Unter seiner Marke Bogner fährt das deutsche Ski Alpin Team noch heute
  • Regisseur von Skiszenen in 4 James Bond Filmen

1984, Arjen Robben, Fußball

  • Niederländischer Meister 2003 mit PSV Eindhoven
  • Englischer Meister 2005 und 2006 sowie FA Cup Sieger 2007 mit dem FC Chelsea
  • Spanischer Meister 2008 mit Real Madrid
  • Deutscher Meister 2010, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 und 2019 sowie DFB Pokalsieger 2010, 2013, 2014, 2016 und 2019 mit dem FC Bayern München
  • Champions League Sieger 2013 (Schütze des Siegtreffer beim 2:1 gegen Borussia Dortmund) mit dem FC Bayern München sowie Champions League Finale 2010 und 2012
  • Vizeweltmeister 2010 und WM 3. 2014 mit den Niederlanden
  • 2010 Deutschlands Fußballer des Jahres, 2014 3. bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres.
    96 A- Länderspiele für die Niederlande

Geburtstagskinder am 22. Januar

1959, Urs Meier, Schiedsrichter und TV Experte

  • Schiedsrichter bei der Fußball WM 1998 und 2002 sowie Fußball EM 2000 und 2004
  • Schiedsrichter beim UEFA Champions League Finale 2002 zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen (2:1 für Real Madrid)
  • Seit 2006 Schiedsrichterexperte für das ZDF bei Welt- und Europameisterschaften.

 

1968, Frank Dietzsch, Diskus

  • 3x Weltmeisterin (1999, 2005, 2007)
  • Europameisterin 1998, Silber 2006
  • 10x Deutsche Meisterin

 

1971, Markus Baur, Handball

  • Deutscher Meister 2003 mit dem TBV Lemgo
  • DHB Pokalsieger 1994 mit Wallau- Massenheim und 2002 mit dem TBV Lemgo
  • EHF Pokalsieger 2006 mit dem TBV Lemgo
  • EM Bronze 1998, EM Silber 2002 und EM Gold 2004
  • Olympiasilber 2004
  • WM Silber 2003 und Kapitän der Weltmeistermannschaft 2007
  • 410 Bundesligaspiele, 228 Spiele für die deutsche Handballnationalmannschaft

 

1982, Mohames Sissoko, Fußball

  • UEFA-Cup-Sieger und Spanischer Meister 2004 mit dem FC Valencia
  • FA-Cup-Sieger 2006 mit dem FC Liverpool
  • Champions-League-Finalist 2007 mit dem FC Liverpool
  • 33 A-Länderspiele für Mali

Geburtstagskinder am 21. Januar

1940, Jack Nicklaus, Golf

  • 18 Major Siege (Rekordhalter)
  • 73 PGA-Tour-Siege

 

1963, Detlef Schrempf, Basketball

  • 1981-1985 University of Washington
  • 1985-2001 NBA Spieler für die Dallas Mavericks, Indiana Pacers, Seattle SuperSonics und Portland Trailblazers
  • 71 Länderspiele für Deutschland
  • NBA Finals und Sieger der Western Conference 1995/1996 mit Seattle.

 

1978, Faris Al Sultan, Triathlon

  • 2005 Sieger des Ironman Hawaii (Ironman World Championship)
  • 2011 Sieger des Ironman Frankfurt (Ironman European Championship)
  • Heute Trainer, bis 2019 u.a. vom 2maligen Hawaiisieger Patrick Lange

 

1982, Nicolas Mahut, Tennis

  • 4x Grand-Slam-Sieger im Doppel (mit Pierre-Hugues Herbert)
  • 35 Wochen als Nummer 1 der Doppelweltrangliste
  • Sieger der ATP Finals 2019 im Doppel (mit Pierre-Hugues Herbert)
  • 4 Einzeltitel auf der ATP-Tour

 

1982, Simon Rolfes, Fußball

  • 26 A-Länderspiele für Deutschland (2 Tore)
  • 288 Bundesliga-Spiele für Bayer 04 Leverkusen
  • aktuell Sportdirektor bei Bayer 04 Leverkusen