Phil Mickelson – Der Griff nach dem Grand Slam

von Daniel Hofmann

Phil Mickelson ist nicht nur einfach ein Publikumsliebling der Golffans. Phil Mickelson ist eine prägende Figur seines Sports.

Bereits 1991 (da war der Autor dieser Zeilen noch gar nicht auf der Welt) gewann Mickelson seinen ersten Titel auf der PGA-Tour. Bis heute feierte er über 50 Turniersiege, darunter fünf Major-Titel. Doch da sind wir auch schon bei dem, was Mickelson noch fehlt: die US Open! Alle anderen drei Majors konnte Lefty (er spielt linkshändig) bereits gewinnen, doch bei den US Open ist er so etwas wie der ewige Zweite. Sechs mal war Mickelson dem Titel ganz nah, war am Ende aber dann doch der “Erste Verlierer”. Auch an diesem Wochenende versucht sich Mickelson auf den Fairways von Pebble Beach, um dieses fehlende Mosaik der eigenen Visitenkarte hinzuzufügen.

Doch sieht es bisher nicht so aus, als würde der Traum Wahrheit werden. Während diese Zeilen geschrieben werden, da liegt “Phil the Thrill” mit seinem Ball bestimmt wieder irgendwo abseits der gemähten Wiese. Denn Mickelson ist ein sehr risikofreudiger Spieler, daher auch der zweite Spitzname. Mickelson hat das Glück mit einem fantastischem kurzen Spiel ausgestattet zu sein, mit dem er sich aus den Büschen und begrünten Verdichtungen dieser Welt befreien kann. Die Mischung aus seinem Spiel, und seiner besonderen Umgangweise auf und neben dem Platz, machen Mickelson zu besagtem Publikumsliebling.

Der letzte Majortitel des Ryder Cup Rekordspielers auf US Seite ist bereits sechs Jahre her. Sein Sieg bei THE OPEN weckte das breite Golfinteresse. Heute wird Phil Mickelson 49 Jahre jung.