Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 45

Von Markus Lehnen

Rot- Weiss auf dem Weg nach Tokio
Damen Olympiaqualifikation: Deutschland- Italien 2:0 und 7:0
Es hat also geklappt! Vor jeweils gut 4000 Zuschauern im Hockeypark von Mönchengladbach hat sich die Damen Nationalmannschaft zum 10. mal in Serie für die Olympischen Spiele qualifiziert. Spielt die Gesundheit mit, werden die Rot- Weiss Spielerinnen Rebecca Grote, Nike Lorenz, Cecile Pieper, Julia Sonntag und Pia Maertens im Juli 2020 nach Tokio reisen, und hoffentlich mit Edelmetall um den Hals nach Köln Müngersdorf zurückzukehren.
Ich konnte diesmal nicht vor Ort sein, habe aber beide Spiele per Stream verfolgt. War das Spiel am Samstag mit 2:0 noch knapper, so ließen die Danas am Sonntag von Anfang an absolut nichts anbrennen. Die Rot- Weiss Spielerinnen Lorenz und Pieper stellten noch vor der 3.Minute den Spielstand auf 2:0, und damit die Zeichen früh auf Olympiaqualifikation. War Samstag noch die Strafeckeneffizienz das große Problem, konnte man am Sonntag direkt eine Eckenvariante veredeln. In der Folge waren die italienischen Gegnerinnen überfordert und die deutschen Mädels konnten das Spiel nach Belieben dominieren. Cecile Pieper traf noch zum zwischenzeitlichen 5:0, Pia Maertens konnte mit dem 7:0 die starke Leistung der Danas abrunden.

Herren Olympiaqualifikation: Deutschland- Österreich 5:0 und 5:3
Auch die Herrennationalmannschaft mit den Kölnern Mats Grambusch, Victor Aly, Johannes Große, Timur Oruz und Christopher Rühr gab sich bei der Qualifikation keine Blöße und fährt zu den Olympischen Spielen 2020 nach Tokio. Die Herren zeigten vor allem im ersten Spiel am Samstag, dass sie zurecht die klaren Favoriten im Duell mit dem südöstlichen Nachbarn waren. Unter anderen Christopher Rühr (3:0) und Timur Oruz (5:0) trafen beim nie gefährdeten 5:0 Sieg. Am Sonntag wurde es etwas wilder, gerade die Strafecken der Österreicher funktionierten erheblich besser, so dass es zu einem unterhaltsamen Schlagabtausch kam. Beim letztendlichen 5:3 konnten die Rot- Weiss Spieler Mats Grambusch (1:0) und Christopher Rühr (5:3) treffen.
Am Rande der Spiele wurde bekannt, dass Interimsnationaltrainer Markus Weise durch den Hamburger Kais al Saadi abgelöst wird, der damit das Team zu Olympia führen wird. Der 42 Jährige arbeite vorher als Chefcoach des UHC Hamburg und lässt seinen Beruf ruhen, um sich der Aufgabe als Cheftrainer der Honamas zu widmen.

Dies und Das
Insgesamt also mindestens 10 Spieler und Spielerinnen von Rot- Weiss fahren zu den Olympischen Spielen nach Tokio! Ein stolzer Wert, der vielleicht sogar noch erhöht werden kann. Wer also Lust hat die Olympioniken zu sehen, der sollte am besten schon ab Dezember zur Hallensaison nach Köln- Müngersdorf kommen. Fern der Nationalspieler/innen lohnt es sich natürlich auch alle anderen Rot- Weiss Zocker und Zockerinnen anzuschauen.
Los geht’s am 1.12. um 12 Uhr mit den Damen gegen den Crefelder HTC in der äußerst gemütlichen Sporthalle im Plus Server Sportpark. In der Woche drauf, am 7. und 8.12. steht dann jeweils ein Doubleheader mit Damen und Herren hintereinander an.
Noch ist aber etwas Zeit bis zur Hallensaison und so ist der Blog diese Woche auch etwas kürzer. Erwähnen möchte ich noch, dass es über die stets verlässliche Torfrau von Rot- Weiss, Julia Sonntag, einen Beitrag auf sportschau.de gibt. Klickt mal rein, denn an diesem Beispiel kann man wieder einmal gut erkennen, was die Spielerinnen für ihre Passion Hockey auf sich nehmen.
https://www.sportschau.de/weitere/hockey/video-von-der-zahnarztpraxis-zu-olympia-hockey-torfrau-julia-sonntag-100.html

Wie es weitergeht
Content suchen. Möglicherweise nehme ich in den nächsten beiden Wochen eine kleine Auszeit, bevor es dann direkt zur Hallensaison geht. Also nicht wundern, wenn ich nächste und übernächste Woche nicht berichte, aber aktuell gibt es eben auch nicht so viel, über das man schreiben könnte. Die letzten Spiele auf dem Feld sind gespielt, die Halle wird noch vorbereitet. Ihr werdet aber definitiv demnächst wieder von mir hören!

In diesem Sinne
Wie immer sportliche Grüße aus dem nun doch viel zu herbstlichen Köln
Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot-Weiß Köln, KW 44

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Von Markus Lehnen


Podest  für die Knaben A (U14)
Am Düsseldorfer Seestern, im Schatten der Zahnärztekammer, fand am Wochenende das Final 4 der Knaben A an. Als eines von 2 Jugendteams des KTHC Rot- Weiss hatte sich die U14 Auswahl letzte Woche hierfür qualifiziert.
Leider war der Traum von Meistertitel bereits am Samstag ausgeträumt, als man im 2.Halbfinale dem Harvestehuder THC mit 0:4 unterlag. Bis zur Halbzeit konnten die kölschen Jungs das Spiel mit 0:1 noch knapp gestalten, in der 2.Halbzeit aber kassierte man weitere 3 Tore zur 0:4 Niederlage.
Das Spiel um Platz 3, und damit den Platz auf dem Podest, konnten sich die Kölner aber durch ein 3:0 (1:0) gegen den Gastgeber vom Düsseldorfer HC sichern. Insgesamt also ein starkes Ende einer sehr starken Saison der U14 von Rot- Weiss.
Den Titel holte sich der Hamburger Stadtteilverein Harvestehude durch einen 3:1 (2:0) Finalsieg über Uhlenhorst Mülheim. Bilder vom Final 4 in Düsseldorf gibt es, wie auch alle anderen Informationen, unter https://hockey.de/VVI-web/default.asp?lokal=DHB&innen=/VVI-web/JDM/Feld/Start.asp&jahr=2019&auswahl=0

Drama in der Hansestadt
Uhlenhorst Mülheim- Rot- Weiss Köln 3:2 (0:1)
Aus zugebeben anderen Gründen weilte ich letztes Wochenende in der norddeutschen Metropole Hamburg. Da ich mit allem was ich touristisch machen wollte fertig war, und mein Zug erst um 16:30 Uhr zurück fuhr, blieb mir genug Zeit das Finale um die deutsche Meisterschaft der männlichen A- Junioren beim Club an der Alster zu besuchen.
Ein Giganten Duell bahnte sich an, hatte Mülheim doch im Halbfinale den Münchner HC mit 7:1 abgeschossen und Rot-Weiss beim 4:1 über den Gastgeber Alster nicht minder überzeugt.

Also ging es Sonntag zum Club an der Alster. Dieser hat seine Heimat unmittelbar neben dem Tennisstadion am Rothenbaum, in unmittelbarer Alsternähe, nicht weit von Innenstadt und Hafen entfernt. Ein Traum! Kein Traum L Blöderweise spielen die Hockeyteams nicht dort, sondern im 13km entfernten Hamburg Wellingsbüttel im Norden der Stadt.  Also noch mal 20 Minuten S Bahn und 15 Gehminuten von meinem Hotel, stadtauswärts, entfernt.

Zugegeben hatte sich der Gastgeber alle Mühe für ein tolles Finalturnier gegeben, weswegen es an den Bedingungen für Mannschaften und Zuschauer nichts zu meckern gab. Für das unfreundliche Wetter mit 10 Grad und starkem Wind konnten schließlich die Alsteraner nichts. Wieso man allerdings den Hockeysport so weit aus der Stadt auslagert, erschließt sich mir nicht. Immerhin war der Zuschauerzuspruch dennoch sehr gut, was auch an einer lautstarken Fanabordnung aus Mülheim lag. Immerhin weiß man auch wieder die Steinstufen bei Rot- Weiss zu schätzen, wenn man an Plätzen ist, wo es nur ein paar Bierbänke zum Sitzen gibt.
Das Spiel selbst ging über 2mal 35 Minuten , also dem alten Modus der Eliteklassen, bevor es auf 4 mal 15 Minuten geändert wurde. Bei Köln standen mit u.a. Joshua Onyekwue (Tor), Antheus Barry (Verteidung), Ole Boeke (Mittelfeld) sowie Max Siegburg und Lasse Mink (Sturm) einige Spieler auf dem Platz, die bereits bei der 1. Mannschaft gespielt und zum Teil sogar schon Tore in dieser Spielzeit erzielt haben.

Die Domstädter kamen dennoch schleppend ins Spiel welches von Uhlenhorst kontrolliert, aber nicht dominiert, wurde. Mülheim hatte mehr Chancen, und auch die einzige Strafecke in Halbzeit 1, die Führung erzielte jedoch Rot- Weiss Köln. Ole Boeke verwandelte in der 33. Minute  einen 7 Meter, der zurecht nach Stockschlag im Mülheimer Schusskreis gegeben wurde.
Die Grün- Weißen kamen trotz des Rückschlags besser aus der Halbzeit und konnten durch Halfmann in der 39. Minuten ausgleichen, der satt ins untere linke Eck schoss. Auch danach blieb Mülheim an Drücker und verpasste mehrfach das 2:1, bevor Mazkour in der 52. doch zur Führung traf.  Nach einer Strafecke hatte RWK Keeper Onyekwue 2 mal überragend gehalten, bevor Mazkour dann doch einschießen konnte. Köln gab aber in einem nun sehr unterhaltsamen Spiel nicht auf, erspielte sich seinerseits kleinere Chancen, während Uhlenhorst die ein oder andere Kontermöglichkeit liegen ließ. In der 64. Minuten konnte schließlich Max Siegburg eine starke Hereingabe von Werner zum 2:2 verwerten.
Doch als alle mit dem Shoot- Out rechneten, kam Mülheim noch einmal in den Kölner Schusskreis und provozierte 8 Sekunden (!!!) vor Ende ein Stockfoul und damit einen 7m. Mit der letzten Aktion des Spiels konnte Mazkour das Spiel zum 3:2 gegen bitter enttäuschte Kölner entscheiden.
Das Ergebnis ging insgesamt bei handgezählten 12:5 Torchancen und 3:0 Strafecken pro Uhlenhorst Mülheim in Ordnung, aber natürlich ist es mehr als schade so kurz vor Schluss durch einen 7m zu verlieren. Nichts destotrotz haben die Kölner A- Jugendlichen eine starke Saison und ein gutes Finale gespielt. Der ein oder andere aus dem Team wird dann in der Halle oder/und im  Frühjahr auf dem Feld noch die Chance haben mit den 1. Männern einen Titel nach Köln zu bringen. Von daher bleibt nur zu sagen: Glückwunsch zum 2. Platz Männer und Kopf hoch!

Für mich war es ein sehr kühler, aber doch unterhaltsamer Abschluss meines Hamburg Wochenendes. Der Ausflug in die Hamburger Vorstadt hatte sich in jedem Fall gelohnt, obwohl das Ende natürlich positiver hätte sein dürfen.

Zusammenfassung Junioren DM mit Rot- Weiss Beteiligung
Knaben A: 3. Platz, Sieger Harvestehuder HTC
Weibliche Jugend B: Geteilter 9 . Platz, Sieger Club Raffelberg
Weibliche Jugend A: Geteilter 9. Platz, Sieger Düsseldorfer HC
Männliche Jugend B: Geteilter 5. Platz, Sieger DSD Düsseldorf
Männliche Jugend A: 2. Platz, Sieger Uhlenhorst Mülheim

Wie es weitergeht
Am nächsten Wochenende steht für die Nationalmannschaften der Männer und Frauen die Olympia Qualifikation in Mönchengladbach auf dem Programm. In jeweils 2 Spielen, steht es nach 120 Minuten Unentschieden kommt es zum Shoot- Out, treffen die Damen auf Italien und die Herren auf Österreich.
Los geht es für die Damen am Samstag um 16:30 Uhr und am Sonntag um 14:30 Uhr, für die Herren am Samstag um 16:30 Uhr und am Sonntag um 18:30 Uhr.
Bereits in den letzten Wochen gab es einige Testspiele bei denen Rot- Weiss Spielerinnen und Spieler glänzen konnten. So trafen beim 7:1 der DANAS gegen Irland Rebecca Grote (2mal), Pia Maertens und Nike Lorenz. Bei den HONAMAS erzielten Johannes Große und Christopher Rühr (2mal) Treffer beim 6:1 Testspielsieg über Pakistan.
Es werden also einige Kölner und Kölnerinnen entscheidend am Wohl und Wehe des deutschen Hockeys beteiligt sein, denn gegen diese Gegner ist eine Qualifikation für beide Teams Pflicht. Ich kann selbst leider nicht vor Ort sein, werde aber in den Stream schauen, den ihr über diesen Link erreicht:
https://www.sportschau.de/weitere/hockey/videostream-hockey-im-livestream—die-olympia-qualifikation-der-frauen-und-maenner-100.html
Und ja, die ARD gibt sich nach dem EM Finale der Damen mal wieder die Ehre.
Ich werde dann nächste Woche darüber berichten und schauen was es sonst noch gibt. So langsam rückt dann die Hallensaison näher. Nicht schlecht, wenn ich an das Wetter von Sonntag denke 😉

In diesem Sinne
Mit sportlichen Grüßen aus Köln
Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 43

7. Spielwochenende 1. Herren
Nürnberger HTC- Rot- Weiss Köln 3:4 (2:3)
Sehr spannend, aber leider nicht Internet zu verfolgen, ging die Hinrunde für die 1. Herren von Rot- Weiss zu Ende. Das letzte Feldhockeyspiel des Jahres wurde am Samstag in Nürnberg mit 4:3 gewonnen. Nachdem Köln bereits nach 11 Minuten mit 3:0 durch Tore von Christopher Rühr und 2mal Jonas Gomoll führte, brach ein Problem dieser Hinrunde wieder auf:  Die Kölner haben Probleme hohe Führungen zu halten, ließen ihre Gegner in insgesamt 3 Partien nach deutlichen Führungen zurück ins Spiel. Dies passierte gegen Harvestehude, beim Club an der Alster und beim UHC ging es gänzlich schief, als die Hamburger ein 0:2 in ein 3:2 drehen konnten.

Diesmal kam Nürnberg auf 2:3 heran und erzielte das vermeintliche 3:3, welches jedoch von den Schiedsrichtern nicht anerkannt wurde. In der Folge blieb es spannend und RWK Keeper Aly konnte den Ausgleich mehrfach verhindern, bevor Rühr in der 53. Minute eine Strafecke zum vorentscheidenden 4:2 verwandeln konnte. Nürnberg kam noch einmal auf 3:4 heran, konnte aber die Chance in der Schlussminuten per Strafecke zum 4:4 zu treffen, nicht nutzen.

Damit endete eine laut Rot- Weiss Trainer Andre Henning sehr, sehr gute Hinrunde mit einem knappen Erfolg im Frankenland.

Hinrundenfazit 1. Herren Rot- Weiss Köln
Mit 23 Punkten aus 10 Spielen lässt sich auch statistisch eine erfolgreiche Hinrunde der Domstädter belegen. Die Tabellenführung in der Gesamtliga musste man am Sonntag noch, aufgrund des Torverhältnisses, an den amtierenden Meister Uhlenhorst Mülheim abgeben, doch in der eigenen Staffel behielt man den souveränen Platz an der Sonne. In Staffel B liegt man 2 Punkte vor dem Mannheimer HC und hat sogar noch ein Spiel weniger als der Vizemeister des Vorjahres

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Ebenfalls sehr erfreulich ist, dass die Domstädter sich in Barcelona für das Final 8 der Euro Hockey League qualifizieren konnten. Die Auslosung am vergangenen Freitag ergab, dass es dort am Osterwochenende 2020 (Austragungsort noch unbekannt) zu einem echten NRW Derby gegen Uhlenhorst Mülheim kommen wird.

Durch die späte Europameisterschaft mit 6 RWK Spielern gestaltete sich die Vorbereitung für Trainer Andre Henning sehr kompliziert. Auch Thies Ole Prinz war im Sommer bei der U21 EM aktiv und konnte erst später in die Saisonvorbereitung einsteigen. Insgesamt waren den Spielern die Anstrengungen deutlich anzumerken, sei es durch Spiele bei denen der Mannschaft hinten raus oder zwischendurch die Luft ausging, oder aber durch zahlreiche Verletzungen. So konnten die Grambuschbrüder Tom und Mats die letzten 3 Ligaspiele verletzungsbedingt nicht mehr bestreiten, auch Christopher Rühr fiel zwischenzeitlich aus. Nimmt man all diese Schwierigkeiten mit in die Bewertung, dann ist die Hinrunde für die Kölner wirklich gut gelaufen. Es gab nur eine Niederlage (2:3 beim UHC Hamburg) und zu Hause gab man sogar insgesamt nur 2 Punkte (gegen den Berliner HC) ab. Die Highlights der Hinrunde bildeten aus meiner Sicht der 3:2 Heimsieg gegen Uhlenhorst Mülheim und das spektakuläre 3:3 beim Mannheimer HC. Gerade ersteres war vor toller Kulisse und bei bestem Wetter ein echtes Highlight in Köln- Müngersdorf, erzielte Jonas Gomoll den Siegtreffer nach einem echten Schlagabtausch erst 90 Sekunden vor Schluss.

Für die Nationalspieler heißt es nun Anfang November noch Olympiaqualifikation in Mönchengladbach gegen Österreich, für  die anderen geht es im Dezember in der Halle weiter. Die Feldsaison startet dann wieder am 1. April (kein Scherz) mit einem Abendspiel um 20 Uhr beim Crefelder HTC. Die Qualifikation für die Playoffs steht quasi fest, aber der Spitzenplatz in der Staffel  könnte die Gegner UHC Hamburg oder Crefelder HTC verhindern, die jeweils stärker wirken, als z.B. der Club an der Alster, der aktuell Gegner im Viertelfinale wäre.
In jedem Fall lohnt es sich zu den Spielen zu kommen, erst Recht im Olympiajahr 2020, wenn einige der Jungs später im Jahr für Deutschland in Tokio spielen werden.
Wenn, ja wenn sie sich qualifizieren, aber davon gehe ich an dieser Stelle einfach mal aus J

Hinrunde Rot- Weiss Köln 1.Herren
7 Siege, 1 Niederlage, 23 Punkte, 37:26 Tore, Platz 1 Staffel B, Platz 2 insgesamt
2. bester Angriff, 5. beste Abwehr Toptorschütze: Christopher Rühr mit 8 Toren

Nachtrag Hinrunde Rot- Weiss Köln 1.Damen (jetzt alle Teams mit 11 Spielen)
8 Siege, 3 Niederlagen, 24 Punkte, 26:12 Tore, Platz 3 Staffel A, Platz 5 insgesamt
4. bester Angriff, 2. beste Abwehr Toptorschützin: Pia Maertens mit 6 Toren

Jugend auf Titeljagd
Wie angekündigt werde ich mich in den nächsten Wochen etwas mehr mit der Jugendarbeit von Rot- Weiss beschäftigen. Den Anfang machen hierbei die Zwischenrunden um die Deutsche Meisterschaft, zu denen die Kölner 5 qualifizierte Teams schicken konnten, die quer über Deutschland verteilt um den Einzug ins jeweilige Final 4 am nächsten Wochenende kämpften.

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+++DM: HEISSE PHASE FÜR JUGEND-TEAMS+++ Der Oktober ist traditionell die wichtigste Phase des Jahres für unsere Nachwuchsteams. Rot-Weiss hat sich mit fünf Teams für die Deutsche Meisterschaften der Jugend qualifiziert. Der Meister wird an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden ermittelt. Der Modus ist simpel: Es gibt vier K.O.-Duelle. Los geht es mit dem Achtel- und Viertelfinale am Samstag und Sonntag. Es gibt eine „KTHC-Tor-Konferenz WhatsApp Gruppe“! Diese postet alle Tore aus den fünf Standorten. Die Aufnahme in die WhatsApp Gruppe erfolgt über die Betreuer der Mannschaften und Robert Haake. Den normalen Liveticker findet man auf den u.a. Internetseiten. Bilder: WJB, WJA, KnA, MJB, MJA

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Nicht so gut lief es hierbei für die weibliche A- und B- Jugend. Die WJB (U16, Jahrgänge 2003/2004) verlor in Bremen ihr erstes Spiel beim Gastgeber vom Bremer HC mit 4:6. Ausschlaggebend war hierbei der Halbzeitrückstand von 0:4, den die Mädels nicht mehr aufholen konnten. Das  Bremen das Finale mit 6:0 gewann zeigt aber, ebenso wie der 4:2 Sieg im Spiel um Platz 3, dass die Kölnerinnen nicht so weit weg von der Final 4 Qualifikation waren.

Nicht viel besser erging es der weichlichen A Jugend (U18, Jahrgänge 2001/2002), die mit Bundesligaerfahrenen Spielerinnen wie Maja Weber und Amelie Fricke in Mainz antraten. Hier wurde leider, trotz Toren der genannten Spielerinnen, das Halbfinale mit 2:3 gegen den Berliner HC verloren. Das Spiel um Platz 3 gewannen die RWK Mädels klar mit 5:0 gegen den Gastgeber Schott Mainz. Auch hier erscheint die Auslosung, und die diesmal knappe Niederlage ärgerlich, gewann Berlin das Finale doch auch äußerst souverän mit 4:0 gegen Eintracht Braunschweig.

Leider auch nicht für die Final 4 Qualifikation gereicht hat es für die männliche B Jugend in Bad Dürkheim. Das Halbfinale konnte zwar noch mit 4:3 gegen den Gastgeber gewonnen werden, im Finale unterlag man dann aber der WJB vom Club an der Alster äußerst knapp mit 2:3.
Besser lief es dagegen für die Knaben A (U14, Jahrgänge 2005/2006). Die Rot- Weiss Jungen konnten in Ludwigsburg  das Team aus Steglitz mit 2:1, sowie den Bremer HC mit 4:2 besiegen und stehen damit im Final 4 am kommenden Wochenende. Das Final 4 um die deutsche Meisterschaft der A Knaben findet beim Düsseldorfer HC statt.

Ebenso im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft steht die männliche Rot- Weiss A- Jugend, die in Bad Kreuznach Hanau beim 8:0 auseinandernahm und sich auch im Finale gegen den Harvestehuder THC mit einem 2:0 Sieg schadlos hielt. Hier wird das Final 4, ich glaube das habe ich diesmal auch noch gar nicht geschrieben 😉 , natürlich in Hamburg, beim Club an der Alster gespielt.

Die Finalturniere laufen teilweise in Livestreams, es gibt aber auch eine Whats App Gruppe mit Torticker, zu der es im Laufe der Woche, ebenso wie zu möglichen Livestreams, noch Information auf der Rot- Weiss Homepage geben wird.  https://rot-weiss-koeln.de/
Das Rot- Weiss so viele Teams in den Zwischenrunden der im Jahresrythmus ausgespielten Jugendbundesligen stellte, zeigt, dass im Verein großer Wert auf die Jugendarbeit gelegt wird. Schon die kleinsten werden teilweise von Spielern und Spielerinnen der 1. Teams trainiert, so ist z.B. die 1. Damen Spielerin Lea Stöckel gleichzeitig Co- Trainerin der Mädchen A (U14). Der Co- Trainer der 1. Damen, Gero Leichenich, ist dort der Cheftrainer. Und so schafft man es insgesamt 16 Jugendteams, von der A Jugend (U18) bis zu den Maxibambinos (U6), zu betreuen. Aktuelle Beispiele wie Amelie Fricke, Liv Arndt oder Lena Kolmetz bei den Damen und Antheus Barry, Valentin Esterhues oder Ole Boelke bei den Herren zeigen, dass dieser lange Weg durch die Jugendteams oftmals ganz oben bei den 1. Mannschaften endet.

Wie es weitergeht
Nächste Woche schaue ich natürlich zurück auf die 2 Jugend DM Final 4 Turniere mit Rot- Weiss Beteiligung. Ich bin guter Hoffnung dann auch die ersten Titel der Saison 2019/20 verkünden zu können.
Weiterhin versuche ich mich noch weiter in das Thema Jugendarbeit einzuarbeiten, in der Hoffnung vielleicht auch noch ein Interview zu diesem Thema mit einem oder einer Beteiligten führen zu können.

In diesem Sinne,
Wie immer sportliche Grüße aus dem jetzt sehr herbstlichen Köln
Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 42

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Von Markus Lehnen

6. Spielwochenende 1.Damen
Düsseldorfer HC- Rot- Weiss Köln 1:2 (0:1)
Bevor es in die Winterpause ging, standen für die Rot- Weiss Mädels noch 2 Auswärtsspiele auf dem Spielplan. Eine weite Anreise hatte man hierfür aber nicht, ging es doch am Samstag in die in Köln nicht ganz so beliebte Landeshauptstadt nach Düsseldorf. Da auch ich mit dem ÖPNV nur knapp über 1 Stunde brauche, um zur Anlage des DHC zu gelangen, ging es für mich zum ersten Mal auf Auswärtsfahrt. Wirklich einladend wirkt es zunächst nicht, wenn man die Endhaltestelle Am Seestern im Düsseldorfer Stadtteil Lorick im Nordwesten der Landeshauptstadt erreicht. Inmitten von Hochhäusern, die den sogenannten Seestern bilden, liegt die Anlage des Düsseldorfer HC. Das Vereinsheim wirkt sehr neu und ist modern, auch die Plätze machen einen top Eindruck. Störend ist schon eher, dass man von der Tribüne auf ein riesiges Hochhaus blickt, welches dann auch noch die Zahnärztekammer Nordrhein beheimatet. Ausgerechnet Zahnärzte 😉 Diese Präsenz von Zahnärzten macht mich nervös und ich kann mit Fug und Recht sagen, dass die Umgebung bei Rot- Weiss einladender wirkt. Positiv fiel allerdings der geringe Eintrittspreis von 7 Euro (4 Euro ermäßigt) auf, negativ, dass es keinen Bratwurststand gab.
Die Zuschauerresonanz war mit 250 zahlenden Besuchern gut, auch weil, wie ich, einige Kölner angereist waren um die Rot- Weiss Mädels zu unterstützen. Bei bestem Herbstwetter sollten die Zuschauer ihr Kommen zum Spitzenspiel des 1. der Staffel B (DHC) gegen den 2. der Staffel A (RWK) nicht bereuen. Es entwickelte sich von Anfang an ein schnelles Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Die Anfangsphase gehörte eher Düsseldorf, die mehrfach an Nationaltorhüterin Sommer scheiterten oder das Tor knapp verfehlten. Die ohne Nationalspielerin Cecile Pieper angetretenen Kölnerinnen kamen allerdings immer besser ins Spiel und konnten dieses ab Mitte des 1. Viertels absolut ausgeglichen gestalten. Gute lange Pässe, vor allem von Nike Lorenz, sorgten dafür, dass Rot- Weiss immer wieder in den Schusskreis der Düsseldorferinnen gelangte und neben guten Chancen 4 Strafecken herausholte. Die 4. dieser Strafecken verwandelte Eckenspezialistin Rebecca Grote dann mit einem satten Schlenzer ins obere linke Eck zum 1:0. Im 3. Viertel übernahm Köln vollends das Kommando und konnte durch das erst 18 Jährige Eigengewächs Lea Thomas auf 2:0 erhöhen, die einen Abpraller verwerten konnte. Düsseldorf blieb allerdings stets gefährlich und konnte das Spiel im Schlussviertel auch wieder überlegen gestalten. Immer wieder rettete Julia Sommer, die dann allerdings beim 1:2 durch Lisa Nolte schlecht aussah, als sie dieser mit ihrem Torwarthandschuh den Ball vor die Füße schlug, den diese dann umgehend ins Kölner Tor beförderte. Hier hat sich bei  https://www.hockeyliga.de/index2.php?data[page]=spielberichte&data[gameid]=d3iyom  wieder ein kleiner Fehler eingeschlichen, denn das Tor fiel nicht in der 41., sondern in der 52. Minute.
In einer spannenden Schlussphase blieben dem DHC also nur noch 8 Minuten für das mögliche 2:2, doch Rot- Weiss konnte mit starker Abwehrarbeit und einigen Entlastungsangriffen das 2:1 über die Zeit bringen.
Am Ende hatte Düsseldorf etwas mehr Chancen (12:9), dafür Köln mehr Strafecken (3:7), weswegen ein Unentschieden sicher möglich gewesen wäre, der Sieg für die RWK Mädels aber auch alles andere als unverdient zustande gekommen ist. So lobte RWK Trainer Markus Lonnes das Spiel seines Teams auch als wirklich gut und stellte auch noch mal positiv den Support der aus Köln mitgereisten Zuschauer heraus.
Insgesamt war es eine riesige Leistungssteigerung der Domstädterinnen im Vergleich zum Spiel gegen Zehlendorf letzte Woche. Die Neuzugänge kommen immer besser ins Spiel und die Abstimmung untereinander wird besser und besser.
Für mich hatte sich der Trip in die “verbotene Stadt” absolut gelohnt, bekam ich doch nicht nur ein sehr gutes Hockeyspiel bei bestem Wetter zu sehen, ich konnte sogar noch die meiner Meinung nach beste Saisonleistung der Rot- Weiss Mädels live sehen.


Uhlenhorst Mülheim- Rot- Weiss Köln 0:4 (0:3)
Nach dem Sieg in rheinischen Derby ging es für die Kölnerinnen auch am Sonntag zu einem Auswärtsspiel innerhalb Nordrhein- Westfalens. Diesmal fuhr man in Ruhrpott nach Mülheim, zu Uhlenhorst, die sich in der Staffel B mit Rüsselsheim und dem Berliner HC um die 2 verbleibenden Playoffplätze streiten. Ein besonderes Spiel ist diese Paarung immer für Nationalspielerin Rebecca Grote, spielte sie doch nicht nur in ihrer Jugend selbst für Mülheim, sondern ist dazu auch noch ihre Schwester Dinah für die 1. Damen von Uhlenhorst Mülheim aktiv.
Das Spiel selbst, nach wie vor zu verfolgen auf dem Youtubekanal des UHC, entwickelte sich sehr ausgeglichen. Chancen gab es auf beiden Seiten, nutzen konnte diese allerdings nur Köln. Und so erzielte man noch vor der Halbzeitpause 3 Tore durch 2 mal Liv Maria Arndt und Goalgetterin Pia Maertens. Erwähnenswert hierbei ist, dass alle 3 Tore aus dem Spiel heraus erzielt werden konnten. An einem Tag, an dem bei ihr alles ging konnte die U21 Nationalspielerin Arndt dann auch noch eine Strafecke zum 4:0 verwandeln, bei der die Mülheimer Torhüterin allerdings nicht gut aussah. Und so endete das letzte Hinrunden Spiel der 1.Damen von Rot- Weiss mit 4:0 sicherlich dem Spielverlauf nach etwas zu hoch, aber insgesamt schon verdient. Trainer Lonnes monierte die Nachlässigkeit im Spiel seiner Mannschaft, die einige Chancen zuließ, die Uhlenhorst allerdings nicht nutzen konnte. Nach dem Sieg geht es für die Kölnerinnen mit Staffelplatz 2 (allerdings hat der Club an der Alster 1 Spiel weniger), Gesamtplatz 4 und guten 24 Punkten aus 11 Spielen in die Feldhockey Winterpause. Weiter geht es zunächst mit der Hallensaison und dann am ersten Aprilwochenende mit einem Auswärtsdoppelspieltag in, na 3mal dürft ihr raten, natürlich Hamburg mit Spielen beim UHC Hamburg und dem Club an der Alster.
Jetzt haben sich die Mädels aber erst einmal das Kölsch und das leckere Essen mehr als verdient!

Hinrundenfazit 1. Damen Rot- Weiss Köln
Mit 24 Punkten aus 11 Spielen spielten die Kölnerinnen insgesamt eine gute Vorrunde. Schon jetzt ist die Playoffteilnahme so gut wie sicher, wichtig wäre es allerdings 2. in der Staffel zu werden, da dies den Unterschied eines Gegners im Playoff Viertelfinale wie UHC Hamburg oder Düsseldorfer HC zu einem Team wie Rüsselsheim oder Uhlenhorst ausmacht. Insgesamt scheint es nach der Hinrunde so zu sein, dass die letztjährigen Final 4 Teilnehmer plus eben Rot- Weiss die Teilnahme am Finalturnier im Mai 2020 in Mannheim unter sich ausmachen. Mindestens eines der Topteams wird daran allerdings scheitern, und wird Köln mindestens 2. in seiner Staffel A, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass sie nicht dieses Team sind.
Nach etwas schleppenden Saisonbeginn hat sich die mit 7 Neuzugängen ausgestattete Mannschaft gerade gegen Ende der Hinrunde immer besser eingespielt und schon jetzt nur 6 Punkte weniger auf dem Konto, als zum Ende der vergangenen Saison. Dies liegt vor allem daran, dass die Spiele gegen die kleineren Teams wie München oder Rüsselsheim allesamt gewonnen wurden. Gerade in diesen Spielen spielte man letzte Saison noch gerne Unentschieden und ließ so Punkte liegen. Gegen die großen Teams hätte ich bis Samstag geschrieben, business as usual, immer gut im Spiel, immer knappe Niederlagen. In Mannheim verlor man 1:2, gegen den Club an der Alster 1:3 und gegen den UHC Hamburg 0:1. Allesamt Spiele, die auch mindestens Unentschieden hätten enden können, und an letzte Saison erinnerten. Gerade deswegen ist der Sieg gegen Düsseldorf so wichtig, hat die Mannschaft von Trainer Markus Lonnes doch jetzt allen und sich selbst bewiesen, dass man ganz vorne angreifen und auch die Spitzenspiele siegreich gestalten kann. Die Neuzugänge integrieren sich immer besser ins Kölner Spiel, gerade Pia Maertens sticht mit 6 Saisontoren als Toptorschützin des Teams heraus. Aber auch eine Nike Lorenz zeigte z.B. in Düsseldorf mit sehr starken Pässen, dass sie eine absolute Verstärkung für Rot- Weiss ist. Junge Spielerinnen wie Liv Maria Arndt und Emma Boermans scheinen den nächsten Schritt nach vorne gemacht zu haben, und auch die Abwehr, in der Nationalspielerin Rebecca Grote mit 27 Jahren die mit Abstand erfahrenste Spielerin unter mehreren A- Jugendlichen ist, spielt sich immer besser ein. Es steht also zu hoffen, dass Köln nach schwächeren Saisons diese Spielzeit wieder um den Titel mitspielen kann. Das Personal scheint auf jeden Fall vorhanden.
Der Zuschauerzuspruch lässt bei den Mädels weiterhin leider etwas zu wünschen übrig, also schaut doch im April vorbei, wenn an 2 Spieltagen wieder Damen und Herren hintereinander spielen. Die Leistungen verdienen auf jeden Fall mehr Zuschauer.
Für die 5 Nationalspielerinnen im Kader (Grote, Lorenz, Maertens, Pieper, Sommer) geht es nun noch am 2. und 3. November in Mönchengladbach gegen Italien um die Olympiaqualifikation. Wer also im Westen wohnt, kann einige Spielerinnen dieses Jahr noch einmal auf dem Feld erleben.
Hinrunde Rot- Weiss Köln 1.Damen
8 Siege, 3 Niederlagen, 24 Punkte, 26:12 Tore, Platz 2 Staffel A, Platz 4 insgesamt (Alster noch mit einem Spiel weniger)
3. bester Angriff, 2. beste Abwehr Toptorschützin: Pia Maertens mit 6 Toren

6. Spielwochenende 1. Herren
Rot- Weiss Köln- Hamburger Polo Club 2:1 (2:0)
Nach dem erfolgreichen Wochenende bei der EHL in Barcelona ging es für die Herren mit dem Ligaalltag, gegen den aufstrebenden Hamburger Polo Club, weiter. Dieser lag vor dem Wochenende auf Platz 2 in der Staffel B, hinter Rot- Weiss, weswegen man das Spiel am Samstag als Topspiel bezeichnen konnte.
Ich weilte bekanntlich in der Stadt nördlich von Köln und konnte den 2:1 Sieg der Kölner nicht selbst sehen, ich verweise an dieser Stelle auf https://www.hockeyliga.de/index2.php?data[page]=spielberichte&data[gameid]=evqljf. Über die Richtigkeit der dort angegeben Fakten habe ich mich informiert 😉
Mit dem am Ende knappen, aber laut RWK Trainer Andre Henning verdienten, Sieg behielten die Kölner die Tabellenführung in der Hockey Bundesliga.

Rot- Weiss Köln- Berliner HC 2:2 (1:1)
Mit etwas komplizierterer Anreise als sonst, danke Köln Marathon…, ging es am Sonntag wieder nach Köln Müngersdorf, um das letzte Heimspiel der 1. Herren live vor Ort zu verfolgen. Bei bestem Wetter mussten die Kölner u.a. auf Mats Grambusch (Fußprobleme) und Tom Grambusch verzichten, Christopher Rühr war dagegen wieder dabei. Gegner war der Berliner HC, der sich am Vortag auf Platz 2 in der Staffel B vorgeschoben hatte.
Die Kölner begannen das Spiel wie die Feuerwehr und konnte nach 2 Chancen zuvor, bereits in der 3. Minute einen 7m durch Nationalspieler Rühr verwandeln.
Es folgten weitere gute Chancen, die allerdings allesamt ausgelassen wurden. Die Berliner, die am Vortag noch in Nürnberg gespielt hatten, schüttelten die Reisestrapazen danach allerdings immer mehr ab und erspielten sich ihrerseits gute Möglichkeiten. In der 11. Minute nutzte schließlich Leon Schmidt eine dieser Möglichkeiten, als er RWK Torwart Victor Aly mit einem halbhohen, leicht abgefälschten Schuss überwinden konnte.
Die Berliner erhöhten danach den Druck gegen ein Kölner Team, dem die Strapazen der letzten Wochen nun deutlich anzusehen waren, doch das 2:1 fiel vor der Pause, dank eines starken Victor Aly, nicht mehr.
Allerdings in der 2. Halbzeit, als Michael Hummel den Ball ins Tor zur 2:1 Berliner Führung schlenzte. Die Rot- Weiss Jungs konnten sich allerdings davon noch einmal erholen und erzielten durch Neuzugang Sven Alex im Gegenzug das 2:2, der eine scharfe Hereingabe verwerten konnte. In der Folge entwickelte sich ein schön anzusehender Schlagabtausch mit Druckphasen und Chancen beider Teams. 2 Minuten vor Ende vergab Berlin die Riesenchance zum 3:2, als man im Schusskreis frei zum Abschluss kam. Mit der allerletzten Szene des Spiels verpasste Jonas Gomoll das Tor, und den Sieg für Rot- Weiss, um Zentimeter.
Insgesamt ein leicht schmeichelhaftes 2:2, bei dem den Kölner laut Trainer Andre Henning hinten raus die Körner gefehlt haben um mehr zu erreichen. Mit nun 20 Punkten bleibt Rot- Weiss dennoch an der Tabellenspitze von Staffel und Gesamtliga.
Ich gönnte mir anschließend im Vereinsheim noch ein Kölsch und ließ so das für Rot- Weiss äußerst  erfolgreiche Wochenende ausklingen. In den nächsten Wochen muss ich mal schauen, was ich am Wochenende so treibe, war ich doch in den letzten 6 Wochen mindestens einmal pro Wochenende vor Ort in Köln Müngersdorf.

Wie es weitergeht
Für die Herren mit einem abschließenden Spiel beim Nürnberger HTC. Ich werde schauen, ob ich davon Bilder oder Berichte bekomme und dann nächste Woche darüber berichten. Dazu versuche ich mich an einem Fazit der Hinrunde der 1. Herren von Rot – Weiss.
Live vor Ort geht es erst am ersten Dezemberwochenende weiter, wenn die Hallensaison startet. Im Vorfeld werde ich dazu etwas schreiben, z.B. wo die großen Unterschiede zum Feldhockey liegen. Dazu nutze ich die spielfreie Zeit, um Einblicke in die äußerst erfolgreiche Jugendarbeit von Rot- Weiss zu gewinnen und an dieser Stelle mit euch zu teilen.

In diesem Sinne
Mit sportlichen Grüßen aus Köln
Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 41

2

Von Markus Lehnen

5. Spielwochenende 1. Damen
Berliner HC- Rot Weiss Köln 1:3 (0:2)
Das 5. Spielwochenende startete für die Rot- Weiss Mädels in dieser Woche bereits Donnerstags, am Tag der deutschen Einheit, in Berlin. Die Berlinerinnen, die um Platz 4 in ihrer Staffel, und damit den Einzug in die Playoffs, sowie die damit verbundene Vermeidung der Playdowns, kämpfen konnten aufgrund einer Fanaktion 400 Zuschauer auf ihrer Anlage begrüßen. Meiner Meinung nach ein guter Anreiz so etwas auch bei Rot- Weiss zu versuchen, denn was in Berlin möglich ist, sollte eigentlich auch in Köln möglich sein.
Das Spiel selbst konnte Köln von Beginn an dominant gestalten und durch Tore von Katharina Reuten und Neuzugang Camille Nobis mit 2:0 in Führung gehen. Weitere Chancen wurde ausgelassen, weswegen es nach dem 1:2 Anschlusstor in der 50. Minuten noch einmal kurz spannend wurde. Fast im Gegenzug stellte Emma Boermans aber den alten Abstand und 1:3 Endstand her.
Insgesamt also ein gelungener Ausflug in die Bundeshauptstadt, an dem sich aber sehr gut der Aufwand zeigt, den die Spielerinnen für ihren Sport leisten. In den vorherigen Wochen waren mehrfach die Woche 2 Trainingszeiten angesetzt. Das heißt morgens und abends ging es darum, die Grundlagen einer erfolgreichen Saison zu schaffen. Für Spielerinnen, die bereits im Berufsleben stecken, heißt dies dann auch Training vor und nach der Arbeit plus die Spiele am Wochenende, oder wie Donnerstag an Feiertagen. Gerne erwähne ich hier noch einmal meinen Respekt für diesen Aufwand und hoffe, dass der ein oder andere dies mit dem Besuch eines Spieles belohnt!

 

Rot Weiss Köln- Zehlendorfer Wespen 3:0 (2:0)
Wieder Berlin als Gegner, diesmal ging es aber zu Hause gegen den kleineren Verein der Bundeshauptstadt. Ich hatte mich am Samstag, bei kühlem aber trockenem Wetter, auch wieder auf den Weg nach Köln Müngersdorf gemacht, um den letzten Kölner Heimauftritt im Feldhockeyjahr 2020 zu verfolgen. Mit mir taten das leider nur 50 weitere Zuschauer, ein Minusrekord in dieser Saison. Nun ist Zehlendorf eher ein Abstiegskandidat und der Modus sorgt dafür, dass es im Grunde jetzt schon klar ist, dass Rot- Weiss sich für das Playoffviertelfinale qualifiziert, dennoch war die Zuschauerzahl am Samstag dann doch sehr gering.
Das Spiel dominierten die ohne Nationalspielerin Cecile Pieper angetretenen Domstädterinnen von Beginn an, konnten bereits in der 3. Minute durch Emma Boermans in Führung gehen, nachdem man zuvor unter anderem schon das leere Tor verfehlte.
Doch der Schwung hielt nur bedingt an. Zehlendorf stand sehr defensiv, konnte nach vorne wenig ausrichten, allerdings fiel Köln auch nur wenig in der Offensive ein. Es entwickelte sich ein einseitiges Spiel in dem Pia Maertens in der 21. Minute auf 2:0 erhöhen konnte. Mehrfach parierte die Berliner Torhüterin Tamara Slosarek überragend, so dass es zur Halbzeit beim 2:0 blieb. In der 2. Halbzeit zeigte sich das gleiche Bild, Köln dominierte ohne zu überzeugen, weswegen Trainer Markus Lonnes am Ende auch von einem ,,nicht schönen Spiel” sprach. Wieder Pia Maertens konnte mit ihrem 5.Saisontor noch das 3:0 erzielen, u.a. 9 Strafecken blieben allerdings ungenutzt. So stand am Ende ein Chancenverhältnis von 19:3 für Köln bei einem dennoch nicht vollends überzeugenden 3:0 Sieg.
Insgesamt bedeutete der Sieg aber dennoch das erste 6 Punkte Wochenende dieser Saison mit dem man sich in der Staffel, mit nunmehr 18 Punkten, auf Platz 2 vorschieben konnte. Der Club an der Alster hat zwar ein Spiel weniger, aber die Playoffteilnahme sollte bereits jetzt feststehen. Etwas schade ist das Ungleichgewicht der Staffeln, denn während der 3. der Staffel A 18 Punkte auf dem Konto hat, reichen in der Staffel B hierfür aktuell 8 Punkte. Der Modus als solches sollte vielleicht überdacht werden, denn die Spiele im Herbst verlieren an Bedeutung, wenn es im Grunde jetzt schon klar ist, dass man im Mai in den Playoffs die komplette Saison entscheiden kann. Ein Club wie Rot- Weiss oder der Club an der Alster hat z.B. deutlich größere Möglichkeiten als Zehlendorf und es ist quasi ausgeschlossen, dass sie im Saisonverlauf hinter Teams wie den Berlinerinnen oder Rüsselsheim landen, oder eben die Top 4 in ihrer Staffel verpassen könnten. Dies sorgt nur bedingt für Spannung, und so lässt es sich schon erklären, dass manchmal keine 100 Zuschauern den Weg auf die Anlagen der Bundesligisten finden.

Europapokal!
Rot Weiss Köln- Royal Beerschot HC 3:1 (0:0)
Keine Bundesliga, sondern Euro Hockey League in Barcelona hieß es für die Rot- Weiss Jungs an diesem Wochenende. Und so flog man am Freitag in die katalanische Hauptstadt, wo man am Samstagmittag das Auftaktspiel gegen den belgischen Vizemeister von Royal Beerschot bestritt. Leider ist das Streamingangebot, entgegen dem was ich letzte Woche schrieb, nicht mehr kostenlos. Und da ich letztes Wochenende eh kaum Zeit hatte um die Spiele zu gucken, habe ich mir diesmal den Gamepass nicht gegönnt, werde dies aber defintiv beim Finalturnier im nächsten Frühjahr tun.
Alle 12 Spiele des Wochenendes waren für 7,49 Euro erhältlich, was ich einen durchaus fairen Preis finde. Die Highlights der Spiele sind kostenlos auf der EHL Seite, oder verlinkt auf der Rot- Weiss Homepage, zu finden.
https://rot-weiss-koeln.de/2019/10/rw-herren-mit-erstem-erfolg-in-der-ehl/
Das schwere Spiel gegen den Vizemeister einer der stärksten europäischen Ligen konnte Köln mit 3:1 für sich entscheiden. Nach einem zähen Beginn, und einem torlosen Remis zur Halbzeit, konnte Jonas Gomoll RWK in Führung bringen. Nach dem Ausgleich der Belgier in der 49. Minute war es ein Doppelpack von Goalgetter Christopher Rühr, der die Kölner in die nächste Runde brachte.

 

Three Rock Rovers- Rot Weiss Köln 2:4 (0:2)
Mit den Iren aus Dublin hatte Rot- Weiss am Sonntag den etwas einfacheren Gegner, der aber große Gegenwehr bot. Zwar gingen die Jungs von Trainer Andre Henning durch Tore von Mats Grambusch und Jan Fleckhaus mit 2:0 in die Halbzeitpause, doch just nach Wiederanpfiff konnte Three Rock auf 1:2 verkürzen. Diesmal Tom Grambusch konnte den Vorsprung wieder auf 2 Tore erhöhen, doch quasi im Gegenzug kamen die Rovers zum erneuten Anschlusstor. So blieb es spannend, bis Rühr in der 59. Minuten einen Konter entscheidend zum 4:2 Sieg abschließen konnte.
Köln hat sich damit für das Final 8 Turnier im nächsten Frühjahr qualifiziert. Dazu zogen in Barcelona der Mannheimer HC, Surbiton HC (England) und der SV Kampong (Niederlande) ins Finalturnier ein. Bereits qualifiziert waren die Meister aus den Niederlanden (Bloemendaal), Deutschland ( Uhlenhorst Mülheim), Spanien (Club Egara) und Belgien (Leopold HC). Genauer Zeitpunkt und Ort stehen noch nicht fest, allerdings gehe ich davon aus, dass das Final 8, wie in den letzten Jahren, am Osterwochenende 2020 stattfinden wird.

Wie es weitergeht
Weiter geht’s mit dem letzten Doppelspieltag des Feldhockeyjahres. Die Damen spielen am Samstag um 14 Uhr beim Düsseldorfer HC und am Sonntag um 12 Uhr bei Uhlenhorst Mülheim. Beide Spiele sind diesmal per Stream zu sehen, und diesmal auch in der Tat völlig kostenlos. Den Auftritt im Düsseldorfer Westen gibt es bei sporttotal, leider ohne Kommentar, zu sehen https://www.sporttotal.tv/ma8voMdez.
Uhlenhorst Mülheim hat dagegen einen sehr schönen You Tube Kanal, auf dem die Spiele aus mehreren Kameraperspektiven und kommentiert übertragen werden.
https://www.youtube.com/watch?v=o7Xp78JA8Ak
Wer sich lieber live vor Ort Hockey anschauen möchte, kann dies am Samstag um 14 Uhr und am Sonntag um 12 Uhr im Plus Server Sportpark zu Köln Müngersdorf machen, wenn die 1. Herren in ihren letzten Feldhockeyheimspielen 2020 auf Polo Hamburg und den Berliner HC treffen.
Ich werde auf jeden Fall am Sonntag vor Ort sein und überlege noch, ob ich Samstag mal einen Ausflug nach Düsseldorf zum Auswärtsspiel der RWK Mädels unternehme. Mehr dazu dann nächste Woche an dieser Stelle, wo ich mich dann an einem ersten Fazit der Feldhockey Hinrunde versuche.
In diesem Sinne,
Sportliche Grüße aus Köln!

Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot-Weiss Köln, KW 40

1

Von Markus Lehnen

 

4. Spielwochenende 1.Damen
Rot Weiss Köln- Rüsselsheimer RK 4:1 (2:1)
In der gesamten Damenbundesliga stand am letzten Septemberwochenende ein Doppelspieltag an. Während die Herren in Mannheim weilten, spielten die Rot- Weiss Mädels 2 mal vor heimischer Kulisse in Plusserver Sportpark von Köln Müngersdorf.


Ich konnte leider das Spiel am Samstag nicht verfolgen und anders als die 100 Zuschauer den 4:1 Sieg der Kölnerinnen nicht sehen. Bei sehr herbstlichen Wetter erzielte die gerade 17 jährige Amelie Fricke das 1:0. Rüsselsheim hielt allerdings gut dagegen und konnte ausgleichen, bevor Katharina Reuten 3 Minuten vor der Halbzeitpause die abermalige Führung für Rot- Weiss herstellen konnte.


In der 2. Halbzeit konnte Neuzugang und Nationalspielerin Pia Maertens 2 weitere Treffer erzielen, so dass die Domstädterinnen das Spiel gegen den Aufsteiger aus Hessen sicher mit 4:1 gewannen.
Damit hat man bisher an jedem Wochenende ein Spiel gewonnen, und man durfte gespannt sein, ob am Sonntag erstmals diese Saison ein 6 Punkte Wochenende gespielt werden konnte.

 

Rot Weiss Köln- UHC Hamburg 0:1 (0:1)
Leider wurde es nichts mit den 6 Punkten, da die Damen von Rot- Weiss das Spitzenspiel gegen den UHC Hamburg mit 0:1 verloren. Im Gegensatz zu Samstag konnte ich diesmal wieder live im Stadion sein und das Spiel mit 80 weiteren Zuschauern verfolgen. Der geringe Zuschauerzuspruch ist hierbei sicherlich dem Wetter zuzuschreiben, das doch sehr herbstlich daher kam. Regen, Wind und ein teilweise mit Blättern bedeckter Platz sorgten für schwierige Bedingungen für die beiden Mannschaften.
Bei Köln fehlte Routinier Julia Busch, dafür sah ich das erste Mal alle 5 aktuellen Nationalspielerinnen (Grote, Lorenz, Pieper, Maertens, Sommer) für Rot- Weiss auflaufen.


Beide Teams starteten bei starkem Regenfall schwungvoll in die Partie und gerade Rot- Weiss begann gut. Nach und nach erspielte sich aber der UHC aus Hamburg immer deutlichere Vorteile und hatte bereits in der 8. Minuten eine Riesenchance, als man alleine vor RWK Torhüterin Julia Sommer auftauchte, den Ball aber am Tor vorbei schoss.
Viele Ballverluste im Aufbauspiel ließen allerdings das befürchten, was dann in der 11. Minute auch passierte, als Nationalspielerin Marie Mävers mit einem schönen Rückhandschuss das 1:0 für den UHC erzielte. Bis zur Halbzeit hatten die Hamburgerinnen weiter alle Vorteile auf ihrer Seite und mehrere Chancen auf das 2:0, die man aber entweder vergab oder aber an Julia Sommer scheiterte.


Die 2. Halbzeit ist schnell erzählt, die Rot- Weiss Mädels mühten sich redlich, um vor das Hamburger Tor zu kommen, scheiterten aber meist schon am vorletzten Ball und der starken UHC Abwehr. Lediglich eine Strafecke bot in der 43. Minuten die Möglichkeit auf das glückliche 1:1, diese schoss Rebecca Grote aber Zentimeter neben das Tor. Auf der anderen Seiten machte der Vorjahreshalbfinalist aus der Hansestadt nicht mehr viel nach vorne, blieb aber weiterhin gefährlicher als die Kölnerinnen. Es blieb beim 1:0 für den UHC, der auch laut RWK Trainer Markus Lonnes einen verdienten Sieg einfuhr.
Hamburgs Trainer Claas Henkel war sehr zufrieden mit seinem Team und sprach vom besten Hockey der Saison. Einzig die Chancenverwertung musste er monieren.


Da sowohl Hamburg, wie auch Köln sehr sicher auf ihren Positionen 2 (Staffel B) und 3 (Staffel A) stehen, ist es sehr gut möglich, dass dieses Duell auch eines der 4 Playoffviertelfinals im kommenden Frühjahr sein wird, wenn die Teilnehmer am Final 4 in Mannheim ausgespielt werden. Bis dahin haben sich die Kölnerinnen hoffentlich besser eingespielt, denn vor allem die Abstimmung untereinander ist nach wie vor ein Problem.


Am kommenden Samstag spielen die 1. Damen dann ihr letztes Heimspiel für dieses Feldhockeyjahr, wenn sie am Samstag um 14 Uhr auf die Berlinerinnen von den Zehlendorfer Wespen treffen. Gegen die noch sieglosen Wespen sollte ein klarer Sieg möglich sein und es steht zu hoffen, dass das Wetter nächste Woche auch wieder mehr mitspielt, so dass vielleicht die 150 Zuschauermarke geknackt werden kann. Schönes Wetter, ein kühles Kölsch, ein starkes Spiel und anschließendes Fußball Bundesligagucken im Vereinsheim sollten eigentlich genug Anreize bieten, um den Weg in den Kölner Westen zu finden.


 

4.Spielwochenende 1. Herren
TSV Mannheim- Rot Weiss Köln 4:7 (1:3)
Ja Hockey kann sehr torreich und äußerst spektakulär sein, wie die 180 Zuschauer in Mannheim am Samstag begutachten konnten.


In einem ziemlich wilden, leider nicht per Stream verfolgbaren, Spiel setze sich der Tabellenführer aus Köln am Ende mit 7:4 durch. Neuzugang Sven Alex, der vor seiner letzten Saison in Hannover lange beim Crefelder THC spielte, erzielte alleine 4 Tore, Tom Grambusch kam auf 2, der erst 17 jährige Lasse Mink auf 1 Tor. Die Mannheimer konnten nach einer frühen Führung und einem 1:4 Rückstand immer wieder verkürzen, wirklich eng wurde es für die Kölner allerdings nie.
Und so war Trainer Andre Henning nicht glücklich über die ein oder andere Schläfrigkeit in der Defensive, aber insgesamt mit seinem Team zufrieden


Mannheimer HC- Rot Weiss Köln 3:3 (3:1)
Ein verrücktes Spiel sahen die 500 Zuschauer in Mannheim und am Livestream beim Spitzenspiel zwischen dem Vorjahresfinalisten vom MHC und den Vize EHL Champions aus Köln.
Die Rot- Weiss Jungs kamen nicht gut ins Spiel, woraufhin die Mannheimer noch im ersten Viertel durch Tore von Hartkopf und Argentinienlegionär Lucas Martin Vila mit 2:0 in Führung gingen.


Als Schues 1 Minute vor der Pause das 3:0 zum viel zitierten schlechtesten psychologischen (oder besten, je nach Blickwinkel) Zeitpunkt erzielte, schienen die RWK Jungs endgültig auf der Verliererstraße zu sein. Mit dem Gegenzug konnte allerdings noch eine Strafecke erspielt werden, die Max Siegburg zum 3:1 Anschlusstreffer verwertete. Siegburg war bisher verletzt und machte am Vortag beim TSV sein erstes Saisonspiel für die Kölner.


Mit neuer Hoffnung und jeder Menge Schwung ging Rot- Weiss in die 2. Halbzeit. Das Spiel wogte zwar immer wieder hin und her, treffen konnte allerdings nur noch der Tabellenführer aus Köln. U21 Europameister Thies- Ole Prinz dribbelte sich in der 33. Minute unnachahmlich durch die Mannheimer Abwehr und schloss sehenswert zum 2:3 ab. 8 Minuten vor dem Ende konnte dann Tom Grambusch eine Strafecke zum 3:3 verwandeln. In der Folge rückten vor allem die Schiedsrichter in den Mittelpunkt, denn das 3:3 zu geben war kritisch, da der Ball nicht wirklich zum stehen kam, als Grambusch ihn zum Ausgleich schoss. Ebenfalls monierte RWK Trainer Hennig, dass man noch 3 und Mannheim 1 Ecke hätte bekommen müssen. Dazu wurde ein weiteres Tor der Kölner nicht gegeben und auf der Mannheimer Seite gab es kontroverse Entscheidung der Unparteiischen. Anders als bei internationalen Spielen gibt es in der Hockeybundesliga keinen Videobeweis. Da Hockey regeltechnisch ein sehr komplexer und insgesamt schneller Sport ist, gibt es relativ oft Kontroversen um Schiedsrichterentscheidungen. Wenn man sich, wie ich heute, einfach mal eine Halbzeit neben die Trainerbänke stellt, bekommt man dies auch sehr gut mit.


Das 3:3 in einem wirklich guten Spitzenspiel geht insgesamt in Ordnung. Köln thront nun in seiner Staffel B mit 16 Punkten und 5 Punkten Vorsprung auf Polo Hamburg an der Spitze, auch insgesamt führt man die Liga vorm Crefelder THC an. Mannheim ist mit 9 Punkten aktuell nur 4. in der Staffel B und muss den Saisonstart sicherlich als misslungen bezeichnen.
Wieder sehr gut war der Stream des Mannheimer HC, sowie der Zuschauerzuspruch. Wenn die Mannheimer 500 Leute in ihr Stadion bekommen, dann sollte dies doch in der Sportstadt Köln eine leichtes sein, oder?!
Die Chance dazu besteht in 2 Wochen, wenn ein weiterer Doppelheimspieltag in Köln Müngersdorf ansteht. Nächste Woche geht es für die Jungs von Trainer Andre Henning zur European Hockey League nach Barcelona.

 

Wie es weitergeht
Genau damit. Am nächsten Wochenende steht das Top 16 Turnier der EHL in Barcelona an. Die Champions League des Hockey wurde, wie so viele internationale Turniere, verändert, so dass im Frühjahr nicht mehr ein Top 16 Turnier mit bestenfalls 4 Spielen an 5 Tagen ansteht, sondern nur noch ein Top 8 Turnier mit maximal 3 Spielen. Qualifiziert sind für das Endturnier bereits der deutsche Meister Uhlenhorst Mülheim, der belgische Meister Leopold, der niederländische Meister Bloemendaal und der spanische Titelträger vom Club Egara.


In Barcelona streiten sich 16 Teams um die weiteren 4 Plätze im Finalturnier. Neben Köln ist aus Deutschland der Mannheimer HC dabei. Nach 2 Auftaktspielen gegen den SV Kampong aus den Niederlanden in den letzten beiden Jahren, hatte man dieses Mal mehr Losglück bei Rot- Weiss und trifft auf den Royal Beerschot THC aus Belgien. Ebenfalls ein schwerer Gegner, aber wahrscheinlich etwas schwächer einzuschätzen als z.B. Kampong. Gewinnt man dieses Spiel am Samstag, trifft der letztjährige Vizechampion am Sonntag entweder auf Grange HC aus Schottland oder die Three Rock Rovers aus Irland. Beides machbare Gegner, weswegen es wohl vor allem auf das Duell mit dem belgischen Vizemeister am Samstag ankommt.


Zu sehen sind die Spiele auf
https://www.eurohockeytv.org/en-int/page/euro-hockey-league-eurohockeytv.
Das Ganze gibt’s kostenfrei und in einer für eine Hockeyübertragung herausragenden Qualität, lediglich eine Registrierung ist notwendig. Wer nochmal nachlesen möchte, wie es beim letztjährigen Finalturnier in Eindhoven lief, kann dies übrigens hier tun:
https://12producer.de/diese-woche-bei-rot-weiss-koeln-kw-17
Ich werde sicherlich reinschauen und nächste Woche dann das Hauptaugenmerk auf die EHL legen. Allerdings bin ich, wie bereits erwähnt, auch beim Spiel der 1.Damen am Samstag gegen Zehlendorf vor Ort. Kommt alle vorbei und bereitet den Hockeymädels eine bessere Kulisse als dieses Wochenende, die haben sie, ebenso wie weit besseres Wetter, nämlich verdient.

In diesem Sinne, bis nächste Woche
Sportliche Grüße aus Köln!

Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot- Weiss Köln, KW 39

Von Markus Lehnen

3.Spielwochenende 1.Herren

Rot Weiss Köln- Uhlenhorst Mülheim 3:2 (0:0)
Es hat geklappt mit der erhofften Kulisse! Offiziell 300 Zuschauer, vielleicht sogar der ein oder andere mehr, fanden sich am Samstagmittag am Olympiaweg in Köln Müngersdorf ein, um das Bundesligaspitzenspiel zwischen Rot- Weiss und dem amtierenden Meister aus Mülheim zu verfolgen. Dies lag sicher mehr am besten Spätsommerwetter und der neuerdings besseren Werbung auf der Vereinshomepage, als an meiner Schreiberei, dennoch war es eine erfreuliche Kulisse, die ich live vor Ort erleben konnte.
Die Kölner konnten wieder auf die Nationalspieler Timur Oruz und Tom Grambusch zurückgreifen, dafür fiel diesmal Goalgetter Christopher Rühr aus.
Unter den Augen der 1. Damen, die vor ihrem Spiel am Sonntag das Herrenspiel auf den Zuschauerrängen verfolgten, entwickelte sich zunächst ein äußerst zähes Spiel. Chancen gab es in der 1. Halbzeit kaum, ebenso reichte es nur für eine Strafecke, die Rot- Weiss aber mit einer missglückten Variante verspielte.
Mit Anpfiff der 2. Halbzeit änderte sich der Charakter des Spiels schlagartig. Köln spielte sich mit Anpfiff durch Grambusch, Gomoll und Prinz in den Schusskreis und konnte nur per Stockfoul am Tor gehindert werden. Den fälligen 7m verwandelte Mats Grambusch zum 1:0.
https://www.hockeyliga.de/index2.php?data[page]=spielberichte&data[gameid]=yiajg9

So oft ich die Seite selbst nutze, um mich zu informieren, hier ist den Leuten von hockeyliga.de ein Fehler unterlaufen. Das Tor fiel direkt nach Wiederanpfiff der 2.Halbzeit, und nicht wie im Artikel erwähnt in der 16. Minute. Es traf auch Mats Grambusch, nicht Tom Grambusch. Interessant ist, dass sämtliche Newsseiten, die über das Spiel berichteten, diesen Fehler übernommen haben (z.B. hier https://www.waz.de/sport/lokalsport/muelheim/uhlenhorster-unterliegen-rot-weiss-koeln-im-westklassiker-id227164757.html).


Ich hoffe und bin mir auch sicher, dass es bei diesem einen Fehler bleibt, denn wenn ich nicht vor Ort sein kann, bin ich auf die Berichte bei hockeyliga.de als Quelle angewiesen. Insgesamt gibt es nur wenig Berichterstattung auf die man zurückgreifen kann. So spielt Hockey im Kölner Express und dem Stadtanzeiger maximal eine kleine Rolle, wenn Titel gewonnen wurden. So bleiben einem zur Information nur das benannte Fachportal und die Hockeyzeitung.


Das Spiel wurde nach dem Tor, in der 31. Minute, deutlich attraktiver. Youngster Ole Boeke schlenzte in der 37. Minuten einen Ball scharf vors Tor, so dass der Mülheimer Abwehrspieler nur noch ins eigene Tor klären konnte. Wie beim Eishockey gibt es beim Feldhockey keine Eigentore, weshalb das Tor dem 17 jährigen Boeke zugesprochen wurde.


Der amtierende deutsche Meister reagierte jetzt wütend und traf sogar einmal den Pfosten, bis Lukas Windfeder in der 42. Minute per Strafecke zum 1:2 verkürzen konnte. In einem offenen Schlagabtausch hatte auch Rot- Weiss Chancen das Spiel vorzeitig zu entscheiden, doch in der 53. konnte Nationalspieler Malte Hellwig einen Konter für Mülheim zum 2:2 verwerten.
Die Domstädter konnten allerdings noch einmal den Schalter umlegen und erspielten sich zunächst eine Großchance, die der Mülheimer Keeper noch vereiteln konnte, bevor 2 Minuten vor Ende Jonas Gomoll aus halblinker Position den Ball mit einer argentinischen Rückhand ins Tor der Gäste schoss. Diesmal konnte Uhlenhorst nicht mehr antworten und es blieb beim nicht unverdienten 3:2 Sieg für Köln, bei denen Trainer Andre Henning vor allem die Moral nach dem Ausgleich lobte.
Da es dieses Wochenende nur ein Spiel gab, konnten die Kölner schon am Samstagmittag von der Tabellenspitze grüßen, sowohl in ihrer Staffel B, als auch in der gesamten Liga.


Ich erlebte eine tolle 2.Halbzeit und einen insgesamt gelungenen Samstagmittag. Die Stimmung war super und bei bestem Wetter schmeckten Bratwurst und Kölsch noch besser als sonst. Es steht zu hoffen, dass die Zuschauerzahl auch bei den Damenspielen erreicht wird, es lohnt sich in jedem Fall.


Für die Rot- Weiss Herren geht es nächstes Wochenende wieder mit 2 Spielen, beide in Mannheim, weiter. Am Samstag spielt man beim TSV, bevor es am Sonntag zur Neuauflage des letztjährigen Halbfinals gegen den MHC kommt. Dieses Spiel ist ab 14:30 live auf dem youtube Kanal vom Mannheimer HC zu verfolgen.
https://www.youtube.com/watch?v=U62KjuVQOQM

3. Spielwochenende 1. Damen
Harvestehuder THC- Rot Weiss Köln 3:5 (1:2)
Wie die Damen sonst zu den Auswärtsspielen kommen habe ich in KW 15 berichtet:
https://12producer.de/diese-woche-bei-rot-weiss-koeln-kw-15 . Dieses Mal kamen die Mädels aber in den Genuss zum Auswärtsspiel in Hamburg mit dem Flugzeug anreisen zu können. Es scheint sich ausbezahlt zu haben, denn mit einem 5:3 gelang der 3. Sieg der Saison, mit dem man sich vom direkten Kontrahenten aus dem Hamburger Stadtteil Harvestehude absetzten konnte. Für eine Playoffteilnahme sieht es jetzt sehr gut aus, allerdings erscheint Platz 2 oder gar 1 schwierig, da sowohl Mannheim, wie auch der Club an der Alster noch ohne Punktverlust an der Spitze der Staffel A thronen.
Das Spiel war leider nicht per Stream zu verfolgen, weswegen ich in diesem Fall auf den Spielbericht bei hockeyliga.de verweisen muss. Bemerkenswert war, dass die Kölnerinnen einen frühen Rückstand in eine 3:1 Führung drehen konnte, und das Neuzugang Pia Maertens ihr erstes Tor für Rot- Weiss erzielte. Die 20 Jährige Grundschullehramtsstudentin kommt aus Duisburg und spielte dort für den Club Raffelberg in der 2. Bundesliga. Bei der EM im Sommer in Antwerpen wurde sie als beste U21 Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Trotz einer größeren räumlichen Nähe schloss sie sich Rot- Weiss und nicht Uhlenhorst Mülheim oder dem Düsseldorfer HC an, was sicherlich ein gutes Zeichen für den Verein aus der Domstadt ist.
Die weiteren Kölner Tore erzielten Rebecca Grote, Liv Arndt, Emma Boermans und Katharina Reuten. Laut Trainer Markus Lonnes war es ein verdienter Sieg in der Hansestadt, bei dem man aber defensiv zu kämpfen hatte.
So gut man mit den Neuzugängen offensiv besetzt ist, so unerfahren ist die Abwehr, die zum Großteil aus Spielerinnen besteht, die noch für A Jugend auflaufen könnten. Ob die Rot- Weiss Mädels den positiven Trend fortsetzen können, kann man nächstes Wochenende wieder live in Köln Müngersdorf verfolgen, wenn Köln am Samstag auf den Rüsselsheimer RK (14 Uhr) und am Sonntag auf den UHC Hamburg (12 Uhr) trifft. Zahlreiches Erscheinen wäre klasse!

Wie es weitergeht
Da ich nächsten Samstag nicht in Köln bin, kann ich leider nur das Spiel am Sonntag gegen den UHC Hamburg live verfolgen. Dort werde ich aber auf jeden Fall vorbeischauen, und später den Auftritt der Herren beim Mannheimer HC im Relive bei Youtube verfolgen, um wie gewohnt darüber zu berichten.
Wie ihr merken konntet, manchmal habe ich sogar bessere Informationen als das Hauptinformationsmedium in Sachen Hockey, auch wenn ich natürlich weiß, dass dieser Fehler eine absolute Ausnahme ist, der sicher mal passieren kann.
In diesem Sinne bis nächste Woche.

Markus Lehnen

Die Woche… bei Rot- Weiss Köln, KW 38

2

Von Markus Lehnen

Die Krux mit den Anschlagzeiten
Jaja die Anschlagzeiten, ein Thema was mich begleitet, seit ich mich dem Hockeysport widme. Gerne beginnen die Spiele, gerade bei den Damen, bereits um 12 Uhr, an Samstagen aber auch oftmals bei den Herren. Das heißt für die Teams, dass sie um 10 Uhr auf der Anlage sein müssen, und bei den Zuschauern sorgt es, gerade Sonntags, für die ein oder andere Sonnenbrille, da der Samstagabend möglicherweise etwas länger wurde.


Nun gibt es allerdings gute Gründe für diesen frühen Anschlagzeiten, denn wie ich öfters erwähne, sind viele der Akteure keine Profis, das heißt sie haben noch einen Beruf, studieren oder gehen noch zur Schule. Wenn man dann z.B. Sonntags erst um 16 Uhr in Berlin ein Spiel beginnen würde, ist die Mannschaft erst in der Nacht zurück in Köln. Die normale Alltagswoche beginnt aber bereits wieder Montagmorgens. Schon mit den aktuellen Anschlagzeiten ist es nicht möglich, dass immer alle Spieler/Innen an allen Auswärtsfahrten teilnehmen können.


Ungünstig ist gerade der 12 Uhr Termin am Sonntag, meiner Meinung nach, allerdings für potentielle Zuschauer, denn machen wir uns nichts vor, von ausverkauft sind die Spiele der Hockeybundesliga meist weit entfernt. Sicher gibt es dafür viele Gründe, aber ein Faktor ist aus meiner Sicht schon in den Anschlagzeiten zu finden.
Andererseits ist es aus besagten Gründen nötig einen Kompromiss zu finden, der allen Seiten gerecht wird. So hängt der ein oder andere Spieltermin in der Domstadt auch davon ab, ob der 1.FC Köln nebenan ein Heimspiel austrägt, was die Verkehrssituation um ein vielfaches verkompliziert.


Ein Vorteil ist hierbei aber sicherlich, dass es auch möglich ist anschließend zum FC ins Stadion zu gehen, oder aber deren Spiele noch am TV verfolgen zu können, ohne auf ein Hockeyspiel verzichten zu müssen.
Ebenso positiv ist, dass der Sonntägliche 12 Uhr Termin noch viel Zeit für die Freizeit übrig lässt, die man in Köln direkt nach dem Spiel im Grünen verbringen kann. Man kann beispielsweise die ganze Familie erst zum Hockey mitnehmen, die Kleinen können sich auf dem neu errichteten Spielplatz austoben, und nach dem Spiel isst und/ oder trinkt man noch etwas in der angeschlossenen Gastronomie, bevor man im Kölner Grüngürtel spazieren geht, Minigolf spielt oder einfach faulenzt.
Leider gibt es diese Saison keine Doppelspieltage, also erst um 12 Uhr ein Spiel der 1. Damen, dann um 14 Uhr eines der 1. Herren. Allerdings finden häufig Spiele von weiteren RWK Teams, wie der Jugendmannschaften, in Anschluss an die Spiele der 1.Mannschaften statt. In jedem Fall lohnt es sich, gerade jetzt im Spätsommer, bei Rot- Weiss am Olympiaweg vorbeizuschauen! Es sollte doch möglich sein, dass sich die Spieler/Innen mal über 400-500 Zuschauer freuen dürfen.
Gerne in den Kommentaren würde mich eure Meinung interessieren: Gefallen euch die Anschlagzeiten, würdet ihr öfter oder überhaupt erst kommen, wenn es später losgehen würde oder habt ihr generell Verbesserungsvorschläge in der Causa Zuschauerzuspruch. Gerne kann man mich auch persönlich vor Ort ansprechen, ich bin meist zu erkennen an einem Block, auf dem ich mir Notizen mache.

2. Spielwochenende 1.Herren
Für die Herren ging es dieses Wochenende für 2 Auswärtsspiele in die Hansestadt Hamburg. Ohne 6 Stammkräfte, dafür aber mit 5 A- Jugendlichen und einem Altersschnitt von unter 21 Jahren, traf man am Samstag auf den UHC Hamburg und am Sonntag auf den Club an der Alster.

UHC Hamburg- Rot Weiss Köln 3:2 (0:1)
Leider kam ich Samstag nicht dazu, aber auch die Spiele des UHC Hamburg kann man kommentiert und mit mehreren Kameraeinstellungen live und relive auf Youtube verfolgen. Neben Mannheim und Uhlenhorst Mülheim ist der UHC hierbei ein Vorbild in Sachen Live Berichterstattung.
Ein Bereich, in dem Rot- Weiss, bei aller Sympathie, noch einiges verbessern kann.
Immerhin 1866 Aufrufe hatte der Stream des UHC bis Montag 16:44, und die Zuschauer bekamen ein interessantes Spiel zu sehen. Ein, laut UHC Trainer Schmidt- Busse, nicht gutes Spiel aber eines mit einer großen Dramatik. Lange sah es so aus, dass Rot- Weiss klar Kurs auf 3 Auswärtspunkte nimmt, ging man doch bereits in der 3. Minute durch Goalgetter Christopher Rühr in Führung, um diese wieder nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff auf 2 Tore zu erhöhen.
Doch im letzten Viertel musste das sehr junge Kölner Team Lehrgeld zahlen und kassierte noch 2 Strafecken-, sowie ein Rückhandtor zur 2:3 Niederlage in Hamburg. Das alle 3 UHC Tore in 11 Minuten fielen zeigt deutlich, dass im Hockey immer sehr lange sehr viel möglich ist, und selbst vermeintlich deutliche Führungen trügerisch sein können.

Club an der Alster- Rot Weiss Köln 3:5 (0:2)
Auch am Sonntag war es möglich das RW Gastspiel live per Stream zu verfolgen. Diesmal allerdings über Sporttotal.tv, einem Streamingdienst der Hockey aus einer Kameraperspektive und ohne Kommentar überträgt. Kurz gesagt, ich finde diese Art des Streams extrem schwierig, da es sehr schwer ist dem Spiel angemessen zu folgen. Allerdings ist diese Streamingform noch immer besser als überhaupt keine Übertragung und deckt zumindest viele Spiele, u.a. auch vom Düsseldorfer HC, ab.
Wer streamte musste es auch dieses Mal nicht bereuen, denn erneut war vor allem offensiv einiges geboten. Rot- Weiss führte wieder nach 33 Minuten, diesmal sogar mit 3:0 durch 3 Tore von Jonas Gomoll. Wieder aber kam der Gegner auf 1 Tor ran, ehe einer der Kölner Youngster, Valentin Esterhues, und Starspieler Rühr für die Entscheidung pro Rot- Weiss sorgten. Am Ende hieß es im Norden Hamburgs 5:3 für die Domstädter, die nach 4 Spielen mit 9 Punkten in ihrer Gruppe B nun auf Platz 2 hinter dem Berliner HC (10 Punkte) liegen.


2.Spielwochenende 1. Damen
Rot Weiss Köln- Großflottbeker THGC 2:0 (0:0)
Ich konnte am Samstag leider nicht zum ersten Heimauftritt der RW Mädels erscheinen. Damit verpasste ich einen 2:0 Sieg vor 100 Zuschauern bei Kaiserwetter, aber eben im Vorfeld des brisanten Fußball Bundesligaspiels zwischen dem 1.FC Köln und dem Rivalen von Borussia Mönchengladbach, gleich neben der Rot- Weiss Anlage im Kölner Westen. Kurz um, dem Hören Sagen nach war wieder mal polizeilicher und verkehrstechnischer Ausnamezustand in und rund um Köln Müngersdorf. Dafür, und für die frühe Anschlagzeit von 12 Uhr, sind 100 Zuschauer eine ordentliche Zahl, immer gesehen in den Dimensionen der Hockeybundesliga.
Die wieder mit 6 Neuzugängen angetretenen Kölnerinnen hatten erneut Mühe ins Spiel zu kommen, konnten sich aber durch 2 verwandelte Strafecken von Lea Stöckel und Katharina Hüls die 3 Punkte gegen den Aufsteiger aus, wieder einmal, Hamburg sichern.
Für nähere Spielberichte, der auch von mir nicht verfolgten Spiele empfehle ich an dieser Stelle
https://www.hockeyliga.de/index2.php, wo umfangreich über alle Spiele der Hockey Bundesliga berichtet wird.
Rot- Weiss Köln News und Spielberichte findet ihr dazu immer auf der Vereinseigenen Homepage
https://rot-weiss-koeln.de/ .
Die beiden Tore kann ich aber immerhin über Instagram liefern.

Rot Weiss Köln- Club an der Alster 1:3 (1:1)
Bei abermalig strahlendem Sonnenschein ließ ich mir das Topspiel zwischen Köln und den, na wer hätte das gedacht, Hamburgerinnen vom Club an der Alster am Sonntag, abermals um 12 Uhr, nicht entgehen. Dafür, dass 2 mit Nationalspielerinnen gespickte und dazu sehr ambitionierte Bundesligatopteams aufeinandertrafen, war ich von der Zuschauerresonanz von nur knapp 150 allerdings etwas enttäuscht. Dies gab unter anderen den Impuls für das erste Kapitel in diesem Blog.
Diejenigen, die nicht gekommen waren verpassten eine sehr schwungvolle Anfangsphase, in der Köln gegen den amtierenden deutschen Meister mindestens gleichwertig war. Nach und nach kam Alster aber besser ins Spiel und erzielte in der 18. Minute den nicht unverdienten Führungstreffer durch Marie Jeltsch, die eine Strafecke ins Kölner Tor abfälschte. Die Domstädterinnen reagierten allerdings unbeeindruckt, erlangten die Spielkotrolle zurück und konnten, ebenfalls nach einer Strafecke, durch Lea Stöckel 5 Minuten vor der Halbzeitpause ausgleichen. Am Ende der Halbzeit hatte ich 6:6 Chancen und 3:2 Strafecken pro Köln notiert, wobei die etwas besseren Chancen an die Hamburgerinnen gingen.
Diese konnten in der 2. Halbzeit dann auch zunächst leicht, im Spielverlauf aber mehr und mehr die Dominanz im Spiel übernehmen. Mehrere der im 2. Durchgang immerhin 10 Alsteraner Strafecken konnten RWK Torfrau Julia Sommer und ihre Abwehr vereiteln, nach vorne aber waren bei hoffnungsvollen Kontern vor allem Pia Maertens, Julia Busch und Emma Boermans zu oft gegen mindestens 2 norddeutsche Gegenspielerinnen auf sich alleine gestellt.
Und so kam es, wie es kommen musste, die Hamburgerinnen konnte ihre 8. Strafecke des Spiels nutzen und 7 Minuten vor Schluss durch Nationalspielerin Hanna Granitzki zum 1:2 treffen. Anschließend gaben die RWK Mädels noch mal alles, doch auch 2 Strafecken konnten nicht mehr zum Ausgleich genutzt werden, ehe Carlotta Sippel in der 59. mit dem 1:3 für Alster alles klar machte.
Insgesamt sahen die Zuschauer ein gutes Hockeyspiel mit aufgrund der 2. Halbzeit verdienten Siegerinnen aus Hamburg, die sich 15:9 Chancen und 10:5 Strafecken (wovon die ein oder andere mindestens strittig war) herausspielten.
Das Rot- Weiss Team von Trainer Markus Lonnes kann auf dieser Leistung aber meiner Meinung nach absolut aufbauen, und darauf setzen, dass sich die hochkarätigen Neuzugänge mehr und mehr ins Kölner Spiel einfügen werden.
Gut funktioniert schon jetzt die Strafeckenverteidigung, ausbaufähig bleibt noch das Spiel nach vorne.
Nach Spieltag 4 liegen die Domstädterinnen nun mit 6 Punkten auf Platz 3 in der Gruppe A, die der Club an der Alster mit 12 Punkten anführt.

Wie es weitergeht
Nächstes Wochenende haben beide Kölner Hockeyspeerspitzen jeweils nur 1 Spiel. Für die Damen geht es am Sonntag nach, na klar Hamburg, um ab 14:15 Uhr gegen den Harvestehuder THC anzutreten. Ein schon jetzt sehr wichtiges Spiel um die Playoffs in der Gruppe A, in der beide Teams aktuell mit 6 Punkten gleichauf liegen.
Für die RWK Herren steht bereits am nächsten Samstag um 12 Uhr mit dem Spiel gegen den amtierenden deutschen Meister von Uhlenhorst Mülheim, die nächste Aufgabe auf dem Programm. Wieder eine frühe Anschlagzeit, aber wieder ein echtes Topspiel am Olympiaweg. Ich werde vor Ort sein, und hoffe an dieser Stelle, dass wir Samstag alle zusammen die 300 Zuschauer Marke knacken werden!
In diesem Sinne, über mögliche Livestreams informiere ich euch in den Kommentaren, sobald ich etwas weiß. Sonst schaut bei Interesse gerne auch auf hockey.de oder auf der RWK Homepage nach.

Bis Samstag, oder aber wenn ihr eine gute Entschuldigung habt 😉 Bis nächste Woche an dieser Stelle!
Markus Lehnen

Diese Woche… bei Rot-Weiß Köln, KW 37

Von Markus Lehnen

Neue Saison, neuer Modus
Die Sommerpause ist auch für die Hockeyspieler und Spielerinnen vorbei, und so melde auch ich mich wieder mit der wöchentlichen Zusammenfassung der Ereignisse rund um den Kölner Tennis und Hockey Verein Rot- Weiss.
Am vergangenen Wochenende starteten die Feldhockeybundesligen der Damen und Herren in ihre neue Saison. Es wird eine besondere Saison, da im nächsten Sommer die Olympischen Spiele in Tokio anstehen. Damit es möglich ist neben der Feldhockey- eine Hallenhockeyrunde und die Pro League abzuhalten, musste der Modus in der deutschen Eliteliga geändert werden.
Die Bundesligateams wurden in jeweils zwei Gruppen a sechs Teams eingeteilt. Grundlage für die Einteilung waren die Abschlusstabellen der letzten Saison. Die Teams spielen nach dem Prinzip jeder gegen jeden, allerdings gibt es Rückspiele nur gegen die Teams aus der eigenen Gruppe. Insgesamt hält die Saison 16 Spiele für jedes Team bereit. Anschließend geht es in für die besten 8 Teams in ein Playoff Viertelfinale, welches nach dem Modus Best of 2 ausgespielt wird. Sind beide Teams nach 2mal 60 Minuten torgleich gibt es einen Shoot Out um den Sieg und das damit verbundene Erreichen des Final 4. Die schlechtesten beiden Teams der jeweiligen Gruppe spielen ebenfalls im Best of 2 Modus in Playdowns den Klassenerhalt aus, die beiden Verlierer steigen ab.
Das Final 4 wird wieder an einem Wochenende an einem Ort ausgespielt, und zwar dieses Jahr am 23./24. Mai in Mannheim auf der Anlage des Mannheimer HC.

Saisonausblick 1. Damen
Bei den RWK Damen gab es diesen Sommer einige personelle Veränderungen. Waren die letzten Jahren von einem Umbruch geprägt, bei dem vor allem junge Spielerinnen in die erste Mannschaft integriert wurden, konnten diesen Sommer hochkarätige Neuzugänge präsentiert werden. Mit Pia Maertens (aus Raffelberg), Nike Lorenz und Cecile Pieper (beide vom Mannheimer HC) verpflichtete Rot- Weiss 3 aktuelle Nationalspielerinnen und hat nun mit den beiden bewährten Stammkräften Rebecca Grote und Julia Sonntag insgesamt 5 Silbermedaillengewinnerinnen der Europameisterschaft 2019 im Kader. Mit Anna- Sophie Hannes, Imma Sophie Hofmeister, Camille Nobis und Noemie Bach stießen 4 weitere neue Spielerinnen zum Kader der Rot- Weiss Damen. Verlassen haben das Team Julia Krawatzky, Sarah Sprink und Nicole Pahl.
Da auch junge Talente wie die U21 EM Dritten Liv Arndt und Emma Boermans ein Jahr weiter in ihrer Entwicklung sind, ist dem Team von Trainer Markus Lonnes diese Saison einiges zuzutrauen. Das Minimalziel ist das Playoff Viertelfinale, eine Teilnahme am Final 4 in Mannheim erscheint mit der verstärkten Mannschaft aber auch gut möglich.

1. Damen Rot- Weiss Köln 2019/20

 

Saisonausblick Herren
Bei den Herren ist diesen Sommer personell weniger passiert. Einziger externer Neuzugang ist Sven Alex, der vom DHC Hannover in die Domstadt gewechselt ist. Namhafte Abgänge sind Nationalspieler Marco Miltkau (Gantoise/ Belgien), Eric Knobling (Düsseldorfer HC) und Maximilian Werner (Polo Hamburg). Das Team von Trainer Andre Henning möchte vor allem die Jugendspieler entwickeln und so liefen am ersten Wochenende alleine 5 Debütanten aus der eigenen Jugend für die Kölner auf.
Da der Kader aber weiterhin mit Nationalspielern wie Victor Aly, Christopher Rühr, Timur Oruz, Johannes Große, Tom Grambusch und Mats Grambusch gespickt ist, ist es wieder das Ziel um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen. Auch in der European Hockey League möchte man nach Platz 2 im Vorjahr wieder ganz vorne angreifen.
Youngster Thies Ole Prinz gewann mit der U21 Nationalmannschaft im Sommer die Europameisterschaft und dürfte auch einen weiteren Entwicklungsschritt vollzogen haben, der hilfreich für die Ambitionen der Domstädter sein dürfte.
Insgesamt gibt es also auch diese Saison die Chance einige zukünftige Olympioniken (von der Qualifikation geht der Autor dieses Textes jetzt mal aus;-) am Olympiaweg in Köln Müngersdorf live zu erleben.

1.Herren Rot- Weiss Köln 2019/20

1. Spielwochenende Damen
Münchner SC- Rot Weiss Köln 0:1 (0:0)
Für die Damen ging es mit einer Auswärtsreise in die neue Saison. In der bayerischen Landeshauptstadt besiegte man den Münchner SC, durch einen 7m Treffer von Kapitänin Rebecca Grote, mit 1:0. Da das Spiel leider nicht gestreamt wurde, kann ich nur die Aussage von Trainer Markus Lonnes nutzen, der mit der Mannschaft zufrieden war und von einem verdienten Sieg sprach. 5 Neuzugänge gaben in München ihr Debüt für Rot- Weiss Köln.

Mannheimer HC- Rot Weiss Köln 2:1 (2:0)
Der Mannheimer HC ist in Sachen Streaming ein leuchtendes Beispiel in der Hockey Bundesliga, weswegen es möglich war am Sonntagmittag das Spiel der Domstädterinnen beim Mannheimer HC zu verfolgen. Die Kölnerinnen hielten gut mit, blieben in der 1.Halbzeit vor dem Tor aber zu ungefährlich. Ganz anders die Mannheimerinnen, die zunächst eine Strafeckenvariante zur Führung verwandelten und wenige Sekunden vor der Halbzeit einen Ballverlust im Kölner Aufbauspiel zum 2:0 nutzen konnten. In der 2.Halbzeit konnte U21 Nationalspielerin Liv Arndt nur noch den Anschlusstreffer für Köln erzielen. Die Rot- Weiss Mädels versuchten am Ende noch einmal alles, konnten den Ausgleich aber nicht mehr erzielen.
Mit 3 Punkten aus 2 Spielen gelang den Kölnerinnen insgesamt ein solider Saisonauftakt. Durch die vielen Neuzugänge, und die späte Europameisterschaft kann das Team von Markus Lonnes noch nicht eingespielt sein, was man gegen Mannheim in manchen Momenten auch gut sehen konnte.
Weiter geht’s am nächsten Wochenende mit 2 Heimspielen um jeweils 12 Uhr gegen die Teams vom Großflottbeker THGC (Samstag) und dem deutschen Meister vom Club an der Alster (Sonntag). Gerade das Spiel am Sonntag sollte ein Pflichttermin für Kölner Hockeyfreunde sein, denn viel mehr Nationalspielerinnen wird man diese Saison nicht auf einem Platz erleben können.

1. Spielwochenende Herren
Rot Weiss Köln- Harvestehuder THC 6:4 (4:1)
Am Samstag um 14 Uhr schaute ich zusammen mit 300 Zuschauern den Saisonauftakt der 1. Herren live im Plusserver Sportpark in Köln Müngersdorf. Freundlicherweise habe ich diese Saison eine Pressedauerkarte, vielen Dank hierfür an den Medienverantwortlichen Stephan Frings und Geschäftsführer Robert Haake.
Bei etwas herbstlichen Wetter wurde ich Zeuge eines spektakulären Schlagabtausches. Hierbei kamen die Gäste aus dem Hamburger Stadtteil Harvestehude besser ins Spiel, und gingen verdient mit 1:0 in Führung. Diesen Rückstand drehte Köln aber beeindruckend noch vor der Halbzeitpause durch Adrians, Rühr, Mats Grambusch und Fleckhaus zu einem 4:1. Kurios hierbei, dass die Hamburger das 4:1 ohne Torwart kassierten, da sie diesen für einen weiteren Feldspieler ausgewechselt hatten. Erwähnenswert auch das 2:1 von Christopher Rühr, der einen 50 Meter Lauf mit einem satten Schuss in den Winkel abschloss, Prädikat Traumtor. Zu sehen in folgendem Video.

 

Nach der Halbzeit kam Harvestehude wieder auf 3:4 heran, ehe Mats Grambusch in der 49. Minute wieder auf 5:3 erhöhen konnte. Die Gäste verkürzten abermals, ehe erneut Mats Grambusch per Strafecke mit dem 6:4 alles klar machte.
Insgesamt war es ein intensives Spiel, welches die Kölner am Ende knapp, aber verdient, gewannen. Da man durch die Europameisterschaft kaum Vorbereitungszeit hatte, zeigte sich Trainer Andre Henning begeistert von der Zusammenarbeit der Kölner Spieler in dieser frühen Phase der Saison.
Ebenfalls beachtenswert war der Zuschauerzuspruch, der hoffentlich während der Saison mindestens so bleibt. Frische Bratwurst und das ein oder andere Kölsch rundeten einen gelungenen Nachmittag ab, den auch die ein oder andere Wespenattacke nicht trüben konnte.

Rot Weiss Köln- Großflottbeker THGC 3:1 (2:0)
Auch am Sonntag fand ich mich, diesmal sogar mit 350 weiteren Zuschauern, im Schatten des Rhein Energie Stadions ein, um den 2. Auftritt der Rot- Weiss Herren zu verfolgen. Zu Gast war diesmal der Aufsteiger aus Großflottbek, ebenfalls ein Stadtteilverein aus der Hansestadt Hamburg. Die norddeutsche Metropole darf sich völlig zurecht Hockeyhauptstadt nennen, spielen diese Saison doch alleine 5 Hamburger Hockeyvereine in der 1. Bundesliga. Bei den Damen sind es immerhin 4 Vereine.
Ungewohnt war erst einmal, dass die Kölner nicht in Rot oder Weiß aufliefen, sondern in ihren neuen silbernen Ausweichtrikots mit goldenen Nadeltreifen. Für den ein oder anderen Zuschauer war es erst einmal verwirrend, dass die Gäste in Rot aufliefen.
Anfangs agierte der Gast aus Norddeutschland stark und konnte die ersten 15 Minuten überlegen gestalten, ohne aber vorm Kölner Tor gefährlich zu werden.
In der 17. Minuten konnte allerdings Kai Aichinger mit einem satten Schuss ins obere linke Ecke zur Kölner Führung ein schießen. Kurz danach wurde eine Strafecke vom wieder sehr auffälligen Christopher Rühr von einem Großflottbeker Abwehrspieler unglücklich ins eigene Tor zum 2:0 Halbzeitstand abgefälscht.
Nach der Halbzeitpause dominierte Rot- Weiss das Spiel vollends, schaffte es aber trotz mehrerer guter Chance erst in der 53. Minute das 3:0 zu erzielen. Rühr schloss hierbei einen schönen Lauf mit einem satten Rückhandschuss ins rechte Eck ab. Die Gäste, die bis dahin ohne richtige Torchance blieben, konnten in der letzten Minute noch durch ein Traumtor von Jakob Schmidt auf den 1:3 Endstand verkürzen. RWK Trainer Andre Henning war nach dem Spiel besonders mit der, im Vergleich zum Vortag, verbesserten Abwehrleistung zufrieden.
Für die Hamburger dürfte es diese Saison um den Klassenerhalt gehen, während Köln mit dem perfekten Saisonstart seine Meisterschaftsambitionen unterstreichen konnte.
Weiter geht es für die Kölner am nächsten Wochenende in Hamburg gegen den UHC Hamburg(Sa, 15:30 Uhr) und den Club an der Alster (13 Uhr).

So geht es weiter
Ab jetzt werde ich bis zum Ende der Hinrunde Mitte Oktober jedes Wochenende mindestens 1mal live auf der Anlage von Rot- Weiss sein, um die Spiele zu schauen und dann anschließend hier darüber berichten. Desweiteren ist geplant die Olympiaqualifikationsspiele der Nationalmannschaften Anfang November in Mönchengladbach zu schauen. Fragen und Anregungen bitte jederzeit gerne in die Kommentare posten. Vielen Dank und auf eine schöne, und für Rot- Weiss erfolgreiche, Hockeysaison 2019/20!

 

 

Diese Woche bei … Rot-Weiß Köln, KW 21

Von Markus Lehnen

Nachtrag Saisonfazit 1. Damen Rot-Weiss Köln
Mittlerweile wurden noch die Abgänge der 1. Damen zur Saison 2019/20 verkündet. 

 

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Eine durchwachsene Saison 18/19 geht zu Ende ✅ aber eins steht fest, wir kommen stärker zurück und wollen wieder ganz oben mitspielen! 💪🏽❤️ Fettes Danke an unsere Spielerinnen: Nici Pahl @nicipahl, unser Ruhepol im Mittelfeld,die nach 10 Jahren im rot-weissen Trikot,diversen DM-Titeln und vielen geilen Momenten nun ihre Karriere beendet. Ebenso wie Jule Krawatzky, unser Alles-oder-Nichts-Rockstar aus dem Osten, die, die letzten 5 Jahre hier bei uns spielte und 2014 mit Deutscher Meister wurde! Unser american girl Sarah Sprink @sarahsprink (leider die Rückrunde verletzungsbedingt ausgefallen) hat vor 3 Jahren erst den Weg zu uns gefunden,zieht nun aber Jobbedingt nach München. Wir wünschen euch dreien das Beste und bedanken uns für die geilen Jahre!!! ❤️⚪️ Danke natürlich auch an alle Fans, die uns in diesem Jahr begleitet haben, wir freuen uns auf die nächste Saison! ❤️⚪️ Eure 1. Damen

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Saisonfazit 1. Herren Rot-Weiss Köln

Der Traum das Final 4 in Krefeld als Meister zu beenden, war für die 1. Herren von Rot- Weiss bereits am Samstagabend beendet.

In einem, wie erwartet, spannenden Spiel unterlagen die Domstädter dem Mannheimer HC mit 2:3 (0:2). Dabei traf, wie von mir im Ausblick vermutet, Mannheims Strafeckenspezialist Gonzalo Peillat zum 1:0 des MHC, während Tom Grambusch bei den Kölnern ohne Erfolg blieb. Sicher war die Strafeckenverwertung nicht der Hauptgrund für den Mannheimer Sieg, aber sicher ein Teil des Kölner Problems an diesem Samstagabend. Diese Probleme wurden richtig groß, als Haase kurz vor der Pause auf 2:0 für Mannheim erhöhte.
Hoffnung kam auf, als die Rot- Weiss Jungs stark aus der Halbzeit kamen und eine Strafeckenvariante durch Johannes Große zum 1:2 Anschlusstreffer nutzen konnten. Keine 2 Minuten später erhöhte jedoch Mannheims Nationalspieler Tino Nguyen, per Stecher, wieder auf den alten 2 Tore Halbzeitabstand.
Köln versuchte nochmal alles, hatte einige Chancen und erzielte 5 Minuten vor Schluss durch Jonas Gomoll in Unterzahl noch das 2:3. Anschließend nahm Trainer Andre Hennig den Torhüter für einen 11. Feldspieler vom Platz und riskierte damit alles. Beinahe hätte sich das Risiko ausgezahlt,  doch 2 Challenges für Strafecken brachten beim Videoschiedsrichter ebenso  nicht das gewünschte Ergebnis, wie die letzten Angriffe aus dem Spiel. Mannheim spielte die Zeit gekonnt herunter und zog vor 3800 Zuschauern, nicht unverdient, in das Finale um die deutsche Meisterschaft am Sonntag ein.

Für Rot-Weiss Köln endete damit diese Saison, wie die letzte, leider titellos.

Mit nicht weniger als acht Abgängen und fünf Neuzugängen startete Rot-Weiss in eine ungewisse Saison 2018/19. Die Qualität sollte stimmen, wurden doch mit Johannes Große  und Thies Prinz 2 aktuelle Nationalspieler verpflichtet. Insgesamt stellte Rot-Weiss zuletzt sogar acht deutsche Nationalspieler. Mit den Brüdern Christopher und Philipp Zeller hatten allerdings auch zwei langjährige Säulen des Vereins, und Doppelolympiasieger (2008 und 2012), ihre Karriere im Sommer 2018 beendet.

Als Besonderheit kam diese Saison hinzu, dass fünf Kölner Spieler (Mats Grambusch, Tom Grambusch, Marco Miltkau, Christopher Rühr und Johannes Große) im November/Dezember an der Weltmeisterschaft in Indien teilnahmen. Physisch und psychisch eine weitere Herausforderung für den Kern des Herrenteams von Rot-Weiss.
Trotz des stark veränderten Kaders, begann die Saison mit 6 Siegen und 9 ungeschlagenen Spielen. Die 1:6 Klatsche am 10. Spieltag beim Harvestehuder HTC machte aber bereits eine gewisse Inkonstanz deutlich, die das Team noch häufiger zeigen sollte. Sowohl im Herbst, als auch  im Frühjahr punktete man so konstant, dass der Final 4 Platz nie auch nur annähernd in Gefahr geriet. Immer wieder aber setzte es auch überraschende Pleiten, wie eine 2:3 Heimniederlage gegen Berlin oder eine 2:4 Schlappe, vor eigenem Publikum, gegen den UHC Hamburg.

Tragisch war die Finalniederlage in der European Hockey League, die über das Osterwochenende in Eindhoven stattfand. Trotz teilweise begeisternder Spiele und 3 Siegen, konnte man den Pokal nicht mit in die Domstadt bringen, weil man das Finale gegen die Belgier aus Waterloo, trotz langer Überlegenheit, verlor. Vielleicht waren es am Ende auch die Nuancen an Kraft, die fehlten um in Krefeld, nach einer langen Hockeysaison, den deutschen Meistertitel zu erringen. In einer, vor allem unter den ersten 3 Teams, enorm ausgeglichenen Spitzengruppe der Liga waren es Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage entschieden.

Man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft von Trainer Andre Hennig zur neuen Saison verändert. Auf jeden Fall werden die Herren von Rot-Weiss auch im Kampf um die deutsche Meisterschaft 2019/20 wieder ein kräftiges Wort mitreden. Ich wünsche viel Glück und bedanke mich bei den Jungs für viele schöne Hockeymomente in der Saison 2018/19.

Final 4 in Krefeld

Am Sonntag fuhr ich mit einem meiner besten Freunde zum Final 4 nach Krefeld. Ich darf sagen, es war ein wirklich schönes, top veranstaltetes Event in idyllischer Umgebung. Nach 10 Minuten Shuttlebusfahrt vom Parkplatz eines nahe gelegenen Naherholungsgebietes (neben der örtlichen Müllverbrennungsanlage) gelangte man nämlich, gefühlt, tief in den Wald, wo der Crefelder HTC auf seiner Hockeyanlag eine beeindruckende Stahlrohrtribüne für 4680 Zuschauer errichtet hatte. Auch drum herum war einiges geboten. Einen Bereich mit Getränke- und Essensbuden, einer großen Bühne und mehreren Informations-, Werbe- und Verkaufszelten  konnte man ohne Ticket besuchen. Den Ticketinhabern wurden hinter der Tribüne noch einmal mehrere Buden, u.a. mit Verkaufsständen für Hockeyequipment, geboten.
Insgesamt ein Gelände was mir doch um einiges besser gefiel, als das was im Hockeypark Mönchengladbach aufgebaut worden war. Ein großes Lob muss hierbei an die unzähligen Volontärs ausgesprochen werden, die dieses Event erst ermöglichten und die einem jederzeit mit großer Freundlichkeit begegneten. Der Wurst kann ich allerdings leider nur eine 3+ Bewertung geben. Sie war von Geschmack und Konsistenz in Ordnung, hatte mit 3 Euro einen angemessenen Preis, kam an die Bratwurst bei Rot- Weiss (Note 2) allerdings nicht heran. Immerhin also ein Sieg für Rot-Weiss an diesem Wochenende.

Damen Finale Deutsche Meisterschaft:

Club an der Alster- Düsseldorfer HC 4:2 n.P. (1:1, 1:1)

Der Club an der Alster aus Hamburg hatte sich bereits am Samstagmittag, mit einem 5:0 gegen den UHC Hamburg, für das große Finale qualifiziert. Mehr Mühe hatten die deutschen Hallenmeisterinnen aus Düsseldorf, die einen 1:2 Halbzeitrückstand gegen den Mannheimer HC noch zu einem 3:2 Sieg drehen konnten.
Dennoch gingen die Mädels von CadA als Favoritinnen in das Spiel. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen hatten sich bereits um 12 Uhr ca. 3200 Zuschauer auf der beeindruckenden Tribüne eingefunden. Von der Stimmung her war dieses Finale schon das Beste, was ich bisher im Hockey erlebt hatte.
Das Spiel konnte mit der Atmosphäre aber leider nicht ganz mithalten, dafür fehlte von Anfang an das Tempo im Spiel.
Die Hamburgerinnen hatten von Beginn an mehr Ballbesitz, fanden jedoch keine Lücken in der Düsseldorfer Abwehr. Der erste Gegenzug der DHC Mädels führte dann sofort zu einer Strafecke, auf die direkt eine zweite folgte. Und diese zweite Strafecke konnte Sabine Markert, mit einem Direktschuss halbhoch ins linke Eck, verwandeln.
Anschließend wurden die Norddeutschen zwar stärker, doch es brauchte einen Fehler im Spielaufbau Düsseldorfs, damit  Felicia Wiedermann, mit einem gekonnten Lupfer, zum 1:1 ausgleichen konnte.

Der Rest des Spiels ist dann schnell erzählt: Alster hatte die besseren Chancen, und den wesentlich längeren Ballbesitz, Düsseldorf bekam gute Konterchancen nie richtig zu Ende gespielt. Folgerichtig erlebte ich mein erstes Liveshootout, da beim Final 4 keine Verlängerung gespielt wurde.
Das Shootout trat in seine entscheidende Phase, als Sabine Markert als 4. Schützin ihres Teams, beim Stand von 2:3, Alster Torfrau Gibson aus gut 8m überlupfen wollte, diesen Lupfer  aber zu hoch ansetzte und den Ball deutlich über das Tor spielte. Ich fühlte mich sofort an den aus dem Fußball berühmten Panenkaelfmeter von 1976 erinnert, nur in Hockeyform, und, dass es diesmal nicht mit dem Tor klappte.

Anschließend verwandelte Victoria Huse sicher zur uneinholbaren 4:2 Führung und machte damit den insgesamt 2. Meistertitel für den Club an der Alster perfekt. Die Hamburgerinnen konnten in Krefeld das Potential ausschöpfen, dass sich bereits in ihrer überragenden Tordifferenz der regulären Saison zeigte. Da sie, anders als oftmals in der Saison, nicht im knappen Spiel, dem Finale, scheiterten,  kann man meiner Meinung nach von einen verdienten Damenhockey Meister 2019 sprechen.
Bild Frauen Finale 1 einfügen

Herren Finale Deutsche Meisterschaft

Uhlenhorst Mülheim- Mannheimer HC 5:4 (4:2)

Mit Fug und Recht kann ich sagen: WHAT A MATCH! Solch ein Hockeyspiel hatte ich live noch nicht gesehen. Das Publikum erlebte ein großartiges Spiel zweier Topmannschaften in einer tollen Atmosphäre vor 3800 Zuschauern. Die Mülheimer alleine besetzten mit geschätzten 700 mitgereisten Fans einen ganzen Block und machten eine Stimmung, die des Fußballs würdig war. Die Mannheimer waren zwar mit deutlich weniger Fans vor Ort, konnten sich aber akustisch ebenfalls durchaus bemerkbar machen.
Mülheim hatte sich durch ein klares 5:2 gegen den UHC Hamburg für das Finale qualifiziert, Mannheim schlug Köln, wie im RWK Fazit beschrieben, mit 3:2.
Den Spielbericht kann ich kurz halten, denn endlich einmal hat sich die ARD an ihren Breitensportauftrag erinnert und das Spiel im Rahmen der Sportschau gezeigt. Das bringt mich in die komfortable Situation, an dieser Stelle auf die bewegten Bilder verlinken zu können.

Erwähnen möchte ich aber, dass in einem irren 2. Viertel zunächst die Mannheimer ihre im 1. Viertel durchaus vorhandenen Vorteile zweimal in zählbares umwandeln konnte. Mit der direkten Antwort auf das 0:2 (1:2 noch in derselben Minute), explodierte der deutsche Rekordmeister aus Mülheim an der Ruhr allerdings und erzielte insgesamt 4 Tore in 12 Minuten zur 4:2 Halbzeitführung.
Nach der Halbzeit zeigte Mannheim eine tolle Moral und blieb jederzeit am möglichen Ausgleich dran. Leider, denn das Spiel hätte einen Shootout wirklich verdient gehabt, konnte man zum Ende des Spiels 3 Strafecken nicht nutzen und schaffte das 5:5 nicht mehr. Allerdings haben auch die Uhlenhorst Jungs alles getan, um von einem absolut verdienten deutschen Meistertitel sprechen zu können. An diesem, zum Zeitpunkt des Abpfiffs nur noch bedingt sonnigen, Sonntagnachmittag hätten beide Teams den Sieg verdient gehabt. Da Uhlenhorst aber die bessere reguläre Saison gespielt hatte,  sind sie meiner Meinung nach völlig verdient zum 18. Mal deutscher Feldhockeymeister der Herren geworden.

Bevor der große Regen kam, schafften wir es auch wieder zurück zum Auto und nahmen ein tolles Sporterlebnis mit zurück in die Domstadt. Einen Titel für Rot-Weiss gab es leider nicht, dafür aber ein wirklich tolles Final 4, dessen Besuch ich jedem Sportfan nur wärmstens empfehlen kann. Krefeld hat sich wieder um die Ausrichtung 2020 beworben und nach dem Erlebnis vom Sonntag hoffe ich , dass es auch wieder dort stattfinden wird.
Bild Finale Herren 1 einfügen

Die große Tipperei- Auflösung

Julia Busch sagte das 3:2 der DHC Mädels über Mannheim genau richtig voraus (4 Punkte+1 Punkt für die DHC Finalteilnahme). Bei den Herren tippte sie Uhlenhorst richtig ins Finale(1+1) und sagte mit den Mülheimern auch den richtigen Sieger voraus (2 Punkte). Das macht 9 Gesamtpunkte.
Jens Huiber tippte den Club an der Alster richtig ins Damenfinale (1+1) und sagte mit den Hamburgerinnen den richtigen Sieger voraus. Das war es allerdings auch schon, ergibt 4 Gesamtpunkte.
Ich tippte Alster, wenn auch mit viel zu wenig Differenz, ins Finale und dort zum Sieg (1+1 und 2 Punkte). Dazu hatte ich Düsseldorferinnen, leider erst nach Shootout, im Finale (1 Punkt). Bei den Herren traf ich beim 5:2 Mülheims gegen den UHC die Differenz plus Uhlenhorst als Finalist (2+1 Punkt). Mehr Punkte wurden es aber nicht mehr, ergibt 8 Gesamtpunkte.

Damit meinen herzlichen Glückwunsch an die Spielerin in der Runde, Julia Busch von den 1.Damen Rot-Weiss Köln.
1. Julia Busch (9 Punkte)
2. Markus Lehnen (8 Punkte)
3. Jens Huiber (4 Punkte)

Wie es weiter geht

Mit der Sommerpause! Das war es von mir für diese Saison mit diesem Segment. Ich hoffe, ich habe es geschafft, dem oder der einen oder anderen den Hockeysport näher zu bringen und vielleicht sogar schmackhaft zu machen. Ich selber hatte großen Spaß am Zuschauen und Schreiben. Ich würde mich sehr freuen, wenn es Ende August, an dieser Stelle, mit Berichten zur neuen Hockeysaison weitergeht.
Herzlich bedanken möchte ich mich vor allem bei meinen beiden Kolleginnen, Julia Busch und Rebecca Grote von den 1. Hockeydamen Rot-Weiss Köln. Beide haben mir im persönlichen Gespräch immer wieder Feinheiten des Sports und so manche Regel erklärt. Dazu bekam ich Informationen, wie z.B. eine Auswärtsfahrt abläuft aus erster Hand und am kleinen Spaß Final 4 Tipprunde hat Julia bekanntlich ebenfalls mitgewirkt.
So eine Tipprunde ist auch immer Glück, und Jens hatte sicher vor allem Pech ;-), aber ich denke mein Tippergebnis zeigt, dass die Arbeit an diesen Texten, die Besuche vor Ort sowie die Gespräche mit professionellen Hockeyspielerinnen, mich im Feldhockey zumindest nicht haben dümmer werden lassen.
Danke natürlich auch an den Producer, der mir auf dieser Seite eine Plattform für diese Berichte gegeben hat.

In diesem Sinne,
ich wünsche euch einen wunderschönen Sommer, und hoffentlich bis Ende August

Markus Lehnen